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Stadtkreis Freiburg - Freiburg

16. Oct 2015 - 18:50 Uhr Neue Köpfe an der Universität: Stefan Pauliuk, Christiane Werner, Matthias Kuhl und Stefan Hiermaier (von links). Fotos: Sandra Meyndt, privat, Conny Ehm, Fraunhofer EMI
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Neue Impulse für die Forschung - Zwei neue Juniorprofessoren, eine neue Professorin und ein neuer Professor an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg

Prof. Dr. Stefan Hiermaier ist Inhaber der neuen Gips-Schüle-Professur für Nachhaltige Ingenieursysteme an der Technischen Fakultät. Als Prodekan koordiniert er den Aufbau des „Instituts für Nachhaltige Technische Systeme“ (INATECH). Seine Forschung und Lehre konzentrieren sich auf nachhaltige Lösungen zur Auswahl, Verarbeitung und Nutzung von Werkstoffen sowie auf das Material- und Strukturverhalten bei dynamischer Belastung.

Hiermaier studierte Luft- und Raumfahrttechnik an der Universität der Bundeswehr in München. Nach seiner Promotion 1996 wurde er dort 2002 habilitiert und 2008 auf eine außerplanmäßige Professur für Hochdynamik berufen. Von 1998 an war er stellvertretender Leiter des Fraunhofer-Instituts für Kurzzeitdynamik, Ernst-Mach-Institut, EMI, das er seit Januar 2015 leitet. Außerdem ist er einer von zwei Koordinatoren des „Leistungszentrums Nachhaltigkeit“ der Albert-Ludwigs-Universität und der fünf Fraunhofer-Institute in Freiburg.

Juniorprofessor Dr. Matthias Kuhl ist Inhaber der Juniorprofessur für Modellierung und Entwurf Integrierter Schnittstellenschaltungen an der Technischen Fakultät. Er entwickelt mikroelektronische Sensorschnittstellen und komplette Systeme für den Einsatz in Anwendungen wie Zahnspangen oder Mikrobrennstoffzellen. Eng zusammenarbeiten wird Kuhl mit dem Exzellenzcluster BrainLinks-BrainTools der Universität Freiburg, wenn es um die Entwicklung neuronaler Implantate geht. Dazu entwirft er winzige und energieeffiziente Schaltungen, die beispielsweise wegweisend für die Herstellung einer Schnittstelle zwischen Maschinen und dem menschlichen Gehirn sein könnten – etwa für Prothesen, die Gefühle wahrnehmbar machen.

Kuhl studierte Elektrotechnik an der Bergischen Universität Wuppertal. 2013 wurde er an der Professur für Mikroelektronik des Freiburger Instituts für Mikrosystemtechnik promoviert. Dort gründete Kuhl im Januar 2013 die Gruppe „Medical Microelectronic Devices and Implantable Circuits“.

CV Matthias Kuhl

Juniorprofessor Dr. Stefan Pauliuk ist Inhaber der Juniorprofessur für Nachhaltiges Energie- und Stoffstrommanagement an der Fakultät für Umwelt und Natürliche Ressourcen. In seiner Forschung vollzieht er wirtschaftliche Kreisläufe nach, insbesondere um das Potenzial für Recycling und die Effizienz der Nutzung von verschiedenen Materialien auszuloten. Er untersucht zudem, wie sich verschiedene Einsparstrategien auf Menschen, Industrie und Umwelt auswirken. Von besonderem Interesse sind hierbei Metalle. Am Computer werden Modelle beispielsweise für die Stahlindustrie erstellt, die simulieren, wie sich Strategien weltweit über Jahrzehnte hin auswirken. Auf dieser Grundlage können zukünftige Materialkreisläufe und deren Energiebedarf berechnet werden.

Pauliuk studierte Physik an der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Anschließend war er wissenschaftlicher Mitarbeiter beim Deutschen Elektronen-Synchrotron, einem Zentrum der Helmholtz-Gemeinschaft für naturwissenschaftliche Grundlagenforschung. Ab 2009 war er Doktorand an der Norwegischen Naturwissenschaftlich-Technischen Universität in Trondheim, wo er 2013 in Industrieökologie promoviert wurde.

Prof. Dr. Christiane Werner ist Professorin für Ökosystemphysiologie an der Fakultät für Umwelt und Natürlich Ressourcen der Universität Freiburg. Sie befasst sich mit Prozessen in Pflanzen und Ökosystemen – etwa wie diese sich durch Stress, versursacht beispielsweise durch Frost oder Trockenheit, und Klimaextreme verändern. Hierbei arbeitet sie von der kleinsten submolekularen Ebene bis zu Ökosystemflüssen. Schwerpunkte ihrer Forschung sind beispielsweise Atmosphären-Pflanzen-Boden Interaktionen in mediterranen Ökosystemen, heimischen Wäldern oder im Grünland. Sie untersucht außerdem, wie das Ausbreiten von gebietsfremden Arten die Funktionen in Ökosystemen verändern.

Werner studierte Biologie an der Universität zu Köln. Als Erasmusstudentin zog es sie 1992 nach Portugal, wo sie zwei Jahre später ihre Masterarbeit über eines der nationalen Symbole des Landes schrieb: Korkeichen, die trotz des häufigen Abschälens ihrer Rinde überdauern. Anschließend war Werner Doktorandin an der Universität Bielefeld, wo sie 2000 promoviert wurde. Zwei Jahre später würde sie ebenda zur Juniorprofessorin für Ökophysiologie der Pflanzen berufen und 2012 zur Professorin für Agrarökosystemforschung an der Universität Bayreuth ernannt.

(Presseinfo: Albert-Ludwigs-Universität Freiburg vom 16.10.15)

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