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Kreis Emmendingen - Emmendingen

29. Apr 2016 - 15:16 Uhr Startschuss zum Netzausbau im Landkreis Emmendingen - Heute Mittag unterzeichneten Landrat Hanno Hurth (rechs) und Frank Bothe (Leiter Telekom-Technik Niederlassung Südwest) die Grundsatzvereinbarung zum flächendeckenden Ausbau des Glasfasernetzes im Landkreis Emmendingen.
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Landkreis Emmendingen startet ins schnelle Internetzeitalter – Nach dem Förderbescheid des Bundes gleich Vereinbarung zwischen Landkreis und Telekom

Freitag: Im Dezember 2012 beschloss der Kreistag die grobe Planung eines Glasfasernetzes. Im März 2015 entschied sich das Gremium dann für das Zuschussmodell, das die Deckungslücke durch finanzielle Beteiligung des Kreises zu den Ausbaukosten schließt. Nach der Übergabe eines Förderantrages an Bundesminister Dobrindt im November 2015 wurde gestern der Förderbescheid des Bundes in Berlin an den Landrat übergeben. Heute Mittag unterzeichneten Landrat Hanno Hurth und Frank Bothe, Leiter der Telekom-Technik Niederlassung Südwest, im Emmendinger Landratsamt eine Grundsatzvereinbarung zum flächendeckenden Ausbau der schnellen Internet-Technik und gaben Details zum Netz-Ausbau bekannt.

„Schnelles Internet ist ein wichtiger Faktor für die Wirtschaft des Landkreises“, betonte Landrat Hanno Hurth zu Beginn der heutigen Presseinformation zum geplanten Netzausbau im Landkreis Emmendingen. Der Landrat, erst vor wenigen Stunden aus Berlin zurückgekehrt, wollte nach dem dort gestern erhaltenen, positiven Förderbescheid durch Bundesminister Alexander Dobrith keine weitere Zeit verlieren und mit der heutigen Unterzeichnung einer Grundsatzvereinbarung mit dem Ausbau-Unternehmen Telekom die notwendigen Fakten schaffen.

Seit Dezember 2012 befasste sich der Kreistag mit dem Thema flächendeckender Netzausbau im Landkreis. Nachdem die Telekom nur die wirtschaftlich interessanten Gebiete in Eigenregie ausbauen wollte, dachte das Gremium über die Gründung eines Zweckverbandes und den eigenverantwortlichen Ausbau nach.
Im März vergangenen Jahres entschied sich der Kreistag dann doch für ein sogenanntes Zuschussmodell, bei dem der Landkreis und seine Gemeinden einen Teil der finanziellen Ausbaukosten von 7,9 Millionen Euro selbst tragen sollte. Gleichzeitig bemühte man sich um Fördergelder von Bund und Land.

Gestern übergab Bundesminister Alexander Dobrith an Landrat Hanno Huth und Kreis-Wirtschaftsförderer Thorsten Kille in Berlin die Förderurkunde, mit der der Bund rund 4 Millionen des Kreisanteils übernehmen wird. Vom Land Baden-Württemberg erwarten Hurth und Kille weitere 1,6 Millionen Euro, so dass letztendlich noch rund 2,4 Millionen Euro Eigenanteil für den Landkreis und seine Gemeinden verbleiben werden.

Im Rahmen des heutigen Pressetermins gaben Landkreis und Telekom nun Details zum geplanten Ausbau des Glasfasernetzes bekannt. Rund 68.000 Haushalte und Gewerbebetriebe erhalten bis zum Sommer 2018 Anschluss an das schnelle Internet. Damit werden rund 95 Prozent aller Haushalte und Betriebe mit der aktuellen Technik mit mindestens 30 Megabit pro Sekunde versorgt. Die restlichen fünf Prozent erhalten Alternativlösungen deren Geschwindigkeit jedoch unter diesem Wert liegen kann.

„Wir werden die modernste Technik installieren, die zukünftig auch höhere Geschwindigkeitsraten erlaubt“, versprach Frank Bothe, der Leiter der Telekom-Technik Niederlassung Südwest heute im Landratsamt. Erfahrung mit dem Ausbau hat die Telekom reichlich, hat sie doch zahlreiche Landkreise in Deutschland inzwischen erfolgreich ausgebaut.
Bothe bat den Landrat um die notwendige Unterstützung bei den zahlreichen Genehmigungsverfahren, die für den planmäßigen Ausbau notwendig seien.

Der Landkreis wird in sieben Etappen ausgebaut und soll bis zum März 2018 abgeschlossen sein. Parallel zum Ausbau wird die Telekom Bevölkerung und Behörden über den Ausbau aktuell informieren. Es werden insgesamt 196 Kilometer Glasfaserkabel verlegt, dabei sind 94 Kilometer Tiefbau erforderlich. Die Telekom investiert dabei selbst einen zweistelligen Millionenbetrag in den Ausbau. Allein über 270 Verteileranlagen müssen kreisweit installiert werden.
Landrat Hanno Hurth sprach heute von einem Quantensprung bei der digitalen Versorgung im Landkreis und zeigte sich über den baldigen Baubeginn zufrieden. Sowohl dem Landkreis als auch den Gemeinden sei von Anfang an wichtig gewesen, niemanden bei der Breitbandversorgung abzuhängen. Für Wirtschaft und Privathaushalte habe die digitale Versorgung heute den gleichen Stellenwert wie eine gute Verkehrsanbindung.

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