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RegioTrends

Breisgau-Hochschwarzwald - Freiburg

2. Mai 2016 - 11:15 Uhr

Die E-Akte für das kommunale Flüchtlingsmanagement - Echtbetrieb im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald startet am 3. Mai

Federführend in Zusammenarbeit mit Landkreistag, Städtetag, Datenverarbeitungsverbund Baden-Württemberg und einer landesweiten Expertengruppe von Stadt- und Landkreisen haben die IT-Experten des Landratsamtes Breisgau-Hochschwarzwald eine bislang nicht vorhandene E-Aktenlösung für das kommunale Flüchtlingsmanagement entwickelt und nutzbar gemacht.

"Ziel war es, durch unsere eigenen Mitarbeiter ein landesweit nutzbares digitales Verfahrensprogramm zu konzipieren" so Dorothea Störr-Ritter, Landrätin des Landkreises Breisgau-Hochschwarzwald. "Mit der jetzt entwickelten Plattform gehören die viel zu langwierigen, unübersichtlichen und mit zahlreichen Fehlerquellen behafteten Verfahren zur Registrierung, Unterbringung, Versorgung und Integration von Flüchtlingen der Vergangenheit an. Für den standardisierten und ganzheitlichen Lösungsansatz zur korrekten Datenerfassung und Verarbeitung haben wir in der Kommunalen Informationsverarbeitung Baden-Franken den idealen Partner gefunden", so Störr-Ritter weiter.

Deren Geschäftsführer William Schmitt betonte bei der öffentlichen Präsentation: "Die E-Akte ermöglicht einen umfänglichen, elektronischen Datenaustausch zwischen der Datenplattform MigVIS der Landeserstaufnahmestellen für Flüchtlinge in Baden-Württemberg und den kommunalen Mandanten in den Stadt- und Landkreisen".

Die jetzt entwickelte Lösung vermeidet die bisherige Doppelerfassung von Daten, unterstützt die Arbeitsabläufe digital und verbessert oder korrigiert die Informationslage für alle Sachbearbeiter in den jeweiligen Bereichen.

Alle den einzelnen Flüchtling betreffenden Daten über Herkunft, Familienstand, Sprachkenntnisse, Bildungsgrad bis zu den beruflichen Fertigkeiten werden für alle betroffenen Fachbereiche erfasst und je nach Zugangsberechtigung nutzbar gemacht. Sämtliche Integrationsmaßnahmen können protokolliert und fortgeschrieben werden. Basierend auf einer Dokumentenmanagementplattform können alle vom Flüchtling vorgelegten oder für ihn erstellten Urkunden wie zum Bespiel Ausweise oder Nachweise über berufliche Qualifikationen erfasst und in die E-Akte aufgenommen werden.

Inzwischen sind im Landratsamt Breisgau-Hochschwarzwald die Daten von rund 2500 Flüchtlingen aus den 24 Gemeinschaftsunterkünften des Kreises eingepflegt. Dazu kommen über 1000 Datensätze von Asylbewerbern, die bereits länger hier sind oder die bereits in eine Gemeinde zugewiesen wurden.

Der Pilotlandkreis Breisgau-Hochschwarzwald geht am 3. Mai mit der Lösung in Echtbetrieb.


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