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RegioTrends

Stadtkreis Freiburg - Freiburg

15. Jul 2016 - 11:37 Uhr

Tandem: Schule - Berufsberatung ++ Für weniger Ausbildungs- und Studienabbrüche - Regierungspräsidium, das Staatliches Schulamt und die Agentur für Arbeit setzen bei der Berufsorientierung neue Maßstäbe.

Regierungsschuldirektor Martin Voßler, Thomas Steiner, Amanda Kanstinger und Christian Ramm vor dem Info-Truck der Metall- und Elektroindustrie.
Regierungsschuldirektor Martin Voßler, Thomas Steiner, Amanda Kanstinger und Christian Ramm vor dem Info-Truck der Metall- und Elektroindustrie.
Das Regierungspräsidium, das Staatliches Schulamt und die Agentur für Arbeit setzen bei der Berufsorientierung neue Maßstäbe. Dazu trafen sich gestern (Donnerstag, 14. Juli) Lehrerinnen und Lehrer aller Schularten (Sekundarstufen I und II) mit Berufsberaterinnen und Berufsberatern, um in einem Kongress ihre Zusammenarbeit bei der Berufsorientierung weiterzuentwickeln. Am Ende der Veranstaltung unterzeichneten der Leitende Regierungsschuldirektor am Regierungspräsidium Freiburg, Thomas Steiner, die Leitende Schulamtsdirektorin am Staatlichen Schulamt, Amanda Kanstinger und der Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Freiburg, Christian Ramm, eine Vereinbarung zur Zusammenarbeit von Schule und Berufsberatung, gültig für alle Schulen der Stadt Freiburg und der Landkreise Breisgau-Hochschwarzwald und Emmendingen.

Christian Ramm: „Noch immer brechen zu viele junge Menschen ihre Ausbildung oder ihr Studium ab. Deshalb wollen wir an entscheidender Stelle einer Karriere investieren – dem Berufsstart. Wenn er gelingt, das zeigen unsere Erfahrungen, sind die beruflichen Biographien stabiler und erfolgreicher. Deshalb ist es konsequent, die bisher schon gute Zusammenarbeit mit den Schulen bei der Berufsorientierung weiter auszubauen. Dafür legen wir heute die Grundlage.“

Thomas Steiner: „Für die Gymnasien, die Schülerinnen und Schüler zu einer breiten Allgemeinbildung in besonders viertieften Form vorbereiten, ist es sehr wichtig, dass die Schülerinnen und Schüler als Teil dieser Bildung zu einer Entscheidungsreife geführt werden, die es ihnen überhaupt erst möglich macht, die vielfältigen Möglichkeiten, die sich beruflich einem Absolventen des Gymnasiums bieten, auch für Ihre ganz individuelle Persönlichkeit nutzen zu können. Dazu ist kontinuierliche und nachhaltige Unterrichtsarbeit am Gymnasium in enger Vernetzung mit allen dem Gebiet der Berufs- und Studienorientierung agierenden Partnern, von den Vertretungen der Betriebe mit Ihrer Kompetenz der Berufsausbildung bis zu den Hochschulen notwendig. Die aktuelle Vereinbarung sichert – in Fortführung der 2012 abgeschlossenen Vereinbarung - nun noch besser als in der Vergangenheit dieses Netzwerk. Darüber hinaus bildet der der Vereinbarung beigefügte „Qualitätsrahmen Berufs- und Studienorientierung am Gymnasium“ eine wichtige Unterstützungshilfe für die Schulen und sichert zudem Qualitätsstandards, sowohl für die Schulen, als auch für die Kooperationspartner“.

Amanda Kanstinger „Das Staatliche Schulamt arbeitet seit Jahren in enger und sehr guter Abstimmung mit der Agentur für Arbeit zusammen und lebt die in der Kooperationsvereinbarung benannten Inhalte .Die Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung ist die logische Konsequenz daraus. Sie schafft Verbindlichkeit, Verstetigung und Nachhaltigkeit unabhängig von Vor-Ort-Akteuren. Die Verlässlichkeit der gemeinsamen Arbeit zwischen den Berufsberater*innen und den Schulen ist für unsere Schülerinnen und Schülern ein unverzichtbarer Bestandteil der Berufsorientierung“

Kernstück der neuen Zusammenarbeit ist ein Tandem aus Lehrkraft und Berufsberater, das es künftig an jeder Schule geben wird. Es erarbeitet auf Basis des neuen Bildungsplanes, der eine stärkere Verankerung der Berufsorientierung im Unterricht vorsieht, Angebote der Berufsorientierung und schlägt sie der Schulleitung vor. Die Angebote sollen dabei die besonderen Bedarfe von Schularten und Jahrgangsstufen berücksichtigen. Darüber hinaus koordiniert das Tandem unter Einbindung von Unternehmen, Kammern, Bildungspartnern und Eltern alle Aktivitäten der Berufsorientierung an der jeweiligen Schule.

Einmal im Jahr trifft sich jede Schule mit der Berufs- und Studienberatung, um ihr Berufsorientierungskonzept neuen Entwicklungen anzupassen. Die Fortschreibung des Konzeptes wird laufend dokumentiert. Auf Ebene Regierungspräsidium, Staatlichem Schulamt und Agentur für Arbeit finden jährlich Koordinierungsgespräche statt, die ebenfalls dokumentiert werden.

Grundlage der jetzt geschlossenen Vereinbarung ist unter anderem die Rahmenvereinbarung, die das Ministerium für Kultus, Jugend und Sport, Baden-Württemberg, mit der Regionaldirektion Baden-Württemberg, Bundesagentur für Arbeit, im November 2014 geschlossen hat.

(Presseinfo: Agentur für Arbeit Freiburg vom 15.7.16)


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