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Stadtkreis Freiburg - Freiburg

12. Dec 2016 - 14:09 Uhr Veranstaltung mit Professor Verleger gestern in Freiburg - Die anonyme Antisemitsmuspolizei kam, sah und verschwand

Foto: Gabi Weber
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Veranstaltung mit Professor Verleger gestern in Freiburg - Die anonyme Antisemitsmuspolizei kam, sah und verschwand

Gestern Abend sprach, wie angekündigt, Professor Rolf Verleger über das Thema "Ist der Einsatz für Menschenrechte in Palästina antisemitisch" vor dem Publikum von Cafe Palestine Freiburg.
Die gut besuchte und sehr interessante Veranstaltung erhielt vor Beginn Besuch von zwei jungen Männern, die eilig ein paar Flugblätter auf unseren Tisch legten und schnell verschwanden.

Die zwei Anonymen ließen circa 20 Exemplare des angefügten Pamphlets gegen Rolf Verleger und Cafe Palestine da.
Der Einladung von Professor Verleger, den Vortrag anzuhören und gemeinsam zu diskutieren, kamen sie natürlich nicht nach.

Ich möchte Ihnen die Zeilen der anonymen Antisemitismuspolizei nicht vorenthalten. Sie finden sie auf dem beigefügten Foto.
Natürlich könnte man jetzt spekulieren, zu welcher dubiosen Gruppe diese Menschen wohl gehören, doch ist das gar nicht nötig, denn nach ein wenig Recherche fand sich das ausgeteilte Schreiben direkt auf der Facebook-Seite des Referats gegen Antisemitismus der Uni Freiburg.
Dieses "Referat gegen Antisemitismus" veranstaltet gerade die "Aktionstage Antisemitismus" in Zusammenarbeit mit der Amnesty Südbaden Hochschulgruppe und natürlich unterstützt von der DIG Freiburg.

Wie schade!!! Zwei Veranstaltungen zu Antisemitismus am gleichen Abend an der Uni.
Ich finde, dass wir im nächsten Jahr unsere Energien bündeln und gemeinsam mit den Antideutschen und der DIG ein paar interessante, spritzige Veranstaltungen auf die Beine stellen sollten.

Zwei Dinge finde ich an dem Pamphletchen noch besonders beachtlich: zum einen kommt auch die Badische Zeitung nicht ganz gut weg. Man spricht dort von der "notorisch israelkritischen 'Badischen Zeitung'".
Sie können sicher nachvollziehen, dass unsere Zuhörer ziemlich lachen mussten, als ich zu Beginn der Veranstaltung diese Zeilen vorlas.
Zum anderen fordert das Papier der Hochschulgruppe in letzter Konsequenz doch ganz klar dazu auf, dass die Uni Freiburg einem jüdischen Professor Redeverbot erteilt - hatten wir das nicht schon mal?

Ich weiß nicht, wie es Ihnen mit dieser Vorstellung geht. Ich persönlich finde das äußerst bedenklich.
Vielleicht hat ja die Eine oder der Andere von Ihnen Lust, an die Gruppen zu schreiben.
Die Email-Adresse des Studentenrats lautet: gegen-antisemitismus@stura.uni-freiburg.de

Email Amnesty: info@amnesty.de

(Presseinfo: Gabi Weber, 12.12.2016)


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