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RegioTrends

Stadtkreis Freiburg - Freiburg

20. Jun 2017 - 13:18 Uhr

Institut für Infektionsprävention und Krankenhaushygiene gegründet - Ehemaliges Institut für Umweltmedizin und Krankenhaushygiene des Universitätsklinikums bekommt ab sofort neue inhaltliche Ausrichtung

Infektionen, die in zeitlichem Zusammenhang mit einer stationären Behandlung stehen, sogenannte nosokomiale Infektionen, gehören zu den häufigsten und wichtigsten Infektionen. Nicht zuletzt wegen der Zunahme des Anteils multiresistenter Bakterien erfordert die Vermeidung solcher Komplikationen besondere Aufmerksamkeit und Anstrengungen. Dies ist auch eine zentrale Forderung des im Mai dieses Jahres stattgefundenen G20-Gesundheitsgipfels.

Das Universitätsklinikum Freiburg übernimmt mit der Gründung des Instituts für „Infektionsprävention und Krankenhaushygiene“ eine noch größere Verantwortung auf diesem Gebiet und setzt hiermit auch neue wissenschaftliche Akzente.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des „Instituts für Infektionsprävention und Krankenhaushygiene“ unterstützen die Routineversorgung des Universitätsklinikums Freiburg in Bezug auf die Krankenhaushygiene und tragen damit zur Verbesserung der Patientensicherheit bei. Hinzu kommt die Umsetzung des klinikumsweiten Screenings von Risikopatienten um einem Eintrag von Antibiotikaresistenzen vorzubeugen.
„Wir möchten unsere Expertise gemeinsam mit anderen medizinisch tätigen Kollegen auch in anderen klinischen Einrichtungen in der Region zum Wohle der Patienten einsetzen“, sagt Prof. Dr. Hajo Grundmann, Leiter des neuen Instituts. „Infektionsprävention und Krankenhaushygiene sind Bereiche, die nur fächer- und einrichtungsübergreifend funktionieren.“ Daher ist die Vernetzung mit Gesundheitsbehörden, niedergelassenen Ärzten und anderen Kliniken ein wesentlicher Baustein in der Arbeit von Prof. Grundmann und seinem Team.

Ein Forschungsschwerpunkt des neuen Instituts ist die Entwicklung und Anwendung von zuverlässigen, schnell auswertbaren Typisierungsverfahren zur Aufklärung von Krankenhausepidemien. Bereits jetzt wird gemeinsam mit europäischen Forschungseinrichtungen an der Erforschung von Ausbreitungswegen von multiresistenten Erregern innerhalb Europas sowie der Untersuchung von Antibiotika-Resistenzgenen gearbeitet.
Das Institut für „Infektionsprävention und Krankenhaushygiene“ des Universitätsklinikums Freiburg berät darüber hinaus andere Abteilungen des Klinikums sowie andere medizinische Einrichtungen in der Region wie nosokomiale Infektionen vermieden werden können, beziehungsweise wie sie am besten zu behandeln sind. Schulungen und Fortbildungen in allen krankenhaushygienisch relevanten Bereichen werden ebenso durchgeführt.
„Mit der Gründung des Instituts für Infektionsprävention und Krankenhaushygiene wollen wir die bereits in den letzten Jahren gut aufgestellte Krankenhaushygiene am Universitätsklinikum Freiburg weiter ausbauen und international sichtbar machen“, sagt Prof. Dr. J. Rüdiger Siewert, Leitender Ärztlicher Direktor des Universitätsklinikums Freiburg. „Die zunehmende Problematik von Antibiotikaresistenzen und von nosokomialen Infektionen kann nur von interdisziplinär geführten großen Einrichtungen gelöst werden. Hier übernehmen wir unsere universitäre Verantwortung zum Wohle der Patienten – nicht nur in unserem Haus.“
Die Forschungsschwerpunkte des ehemaligen Instituts für Umweltmedizin und Krankenhaushygiene werden in das neu gegründete Institut integriert.

(Presseinfo: Universitätsklinikum Freiburg, 20.06.2017)


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