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Kreis Emmendingen - Emmendingen

2. Mar 2018 - 15:05 Uhr Landrat Hanno Hurth und Vertreter der Arbeitsagentur besuchen Muster-Ausbildungsbetrieb Schmolck - Landrat Hanno Hurth lobt das Engagement der Firma Schmolck für die Ausbildung neuer Mitarbeiter.
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Leuchttürme im Landkreis - Landrat Hanno Hurth und Vertreter der Arbeitsagentur besuchen Muster-Ausbildungsbetrieb Schmolck

Jedes Jahr zum Tag der Ausbildung stattet Landrat Hanno Hurth zusammen mit Vertretern der Arbeitsagentur Freiburg Ausbildungsbetrieben mit Vorbildfunktion des Landkreises einen Besuch ab.
Gastgeber 2018 war mit der Schmolck GmbH & Co KG in Emmendingen das größte Autohaus des Landkreises.

Landrat Hanno Hurth lobte bei seinem Besuch das Autohaus Schmolck als vorbildlichen Ausbildungsbetrieb, dessen Auszubildende regelmäßig zu den Besten der Branche zählten.
Zudem sei Schmolck als Gründungsmitglied der Ausbildungsstiftung des Landkreises stets auch über die Branche hinaus jederzeit Ansprechpartner des Landkreises, wenn es um Ausbildungsthemen gehe. Als Beispiele nannte Hurth den Girls Day oder die Emmendinger Ausbildungsnacht.
Auch bei der Ausbildungs- und Jobbörse sei Schmolck sehr aktiv und präsent.

„Es ist uns ein Anliegen, junge Menschen an die Berufe in unserem Haus heranzuführen“, bekräftigte Schmolck-Geschäftsführer Jürgen Henninger. „Heute bewegen wir uns in einem Bewerbermarkt, in dem die Bewerber den Ausbildungsbetrieb aussuchen können“, bestätigte Bernhard Schmolck und erläuterte die zahlreichen Bemühungen des Betriebs, geeignete Bewerber an den Betrieb zu binden.
Das gelingt Schmolck jedes Jahr wieder, was der hohe Anteil von Auszubildenden innerhalb der Belegschaft zeigt. Von 285 Mitarbeitern sind mehr als ein Viertel (78) Auszubildende in 12 Ausbildungsberufen.

Die Teilnahme an den zahlreichen Azubi-Aktionen würden zu größten Teil von den Auszubildenden des Betriebs organisiert und durchgeführt, so Henninger weiter. Das führe dazu, dass der Kontakt von Auszubildendem zum Bewerber auf gleicher Augenhöhe stattfinde, ergänzte Bernhard Schmolck.

„Wir geben heute genauso viel Geld für die Auszubildenden- und Mitarbeiterrekrutierung aus, wie für die Kundenwerbung“, beschrieb Jürgen Henninger die Dimensionen des Aufwands.

Besonders wies Henninger auf die Zusammenarbeit mit der WABE hin, die benachteiligte Jugendliche zu Ausbildungsberufen hinführe. „Hier machen wir immer wieder sehr gute Erfahrungen“, so Henninger.

Noch nicht befriedigend sei dagegen das Projekt, französische Jugendliche auszubilden. Einerseits die Sprachbarriere, andererseits systembedingte Hindernisse seien hier abzubauen. „Es kann nicht sein, dass wir hier händeringend Auszubildende suchen während im Elsass 20 Prozent Jugendarbeitslosigkeit herrscht“, so Henninger.

Bernhard Schmolck gab einen kurzen Überblick über die 70-jährige Firmengeschichte. Schmolck fing als Landmaschinenbetrieb an und entwickelte sich im Lauf der Jahre zum größten Autohaus des Landkreises. „Wir wollen für unsere Kunden der Problemlöser in Sachen Mobilität sein“, so Jürgen Henninger.

Im Laufe der letzten Jahre erhielt der Betrieb eine Reihe von Auszeichnungen, darunter den Bundesbildungspreis, den Titel des Handwerksunternehmens des Jahres und den Service- und den Gebrauchtwagen-Award.

Dass die technischen Berufe des KFZ-Gewerbes längst keine Männerdomäne mehr ist, ist auch in der Schmolck-Belegschaft zu beobachten. Mit Meike Trautwein und Saskia Früh arbeiten zwei Mechatronikerinnen in den Werkstätten, die Ambitionen haben, den Meisterbrief zu erwerben.
Aline Redmann, Auszubildende im zweiten Lehrjahr berichtete aus ihren AZUBI-Alltag.

„Der eine oder andere Kunde schaut noch ungläubig, wenn eine Frau an seinem Fahrzeug arbeitet“, lacht Meike Trautwein, „Aber die Akzeptanz unter den Kollegen ist längst kein Thema mehr.“

Um noch mehr Bewerberinnen für die technischen Berufe zu finden, engagiert sich Schmolck auch am Girls Day, dem Mädchen-Zukunftstag am 26. April 2018.

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