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RegioTrends

Kreis Emmendingen - Waldkirch

18. Oct 2018 - 12:02 Uhr

Elztalbahn-Bürgerinitiative erhebt Vorwürfe wegen mangelnder Kompetenz - Radio-Interview mit Barbara Schuler (Grüne) vom Bürgerbündnis-Elztalbahn-Jetzt

Im Interview zu den Verzögerungen beim Ausbau der Elztalbahn im Radio Dreyeckland vom 5.Okt. hat Frau Schuler geäußert, dass die BI falsch informierte und hat die Ängste und Bedenken der Anwohner gegenüber Magnetfeldern hörbar belächelt.

Eine Frechheit gegenüber vielen Anwohnern, findet die BI. Zudem hat Frau Schuler erklärt, dass es sich beim Bahnstrom um hochfrequente Strahlung handelt und diese bei Handys deutlich stärker sei. Doch für die BI wird deutlich, dass Frau Schuler scheinbar jegliche Kompetenz zu diesem Thema fehlt. Denn bei Bahnstromanlagen mit 15.000 V/16,7 Hz entsteht keine hochfrequente Strahlung, wie Frau Schuler es erklärte, sondern extrem niederfrequente Wechselfelder. Diese sind weitaus gefährlicher als hochfrequente Strahlung bei Handys oder bei unter 750 V Gleichstrom fahrenden Straßenbahnen. Aus diesem Grund hat die Bundesregierung Minimierungsmaßnahmen zur Reduzierung in der Drucksache 547/15 auferlegt. Dies betrifft auch Bahnstrom mit 16,7 Hz. Und diese wurden aufgrund der gleisnahen Bebauung im Elztal eingefordert. Aus welchem Grund Frau Schuler die Drucksache 547/15 nicht erwähnte und Magnetfelder belächelte, obwohl bereits die Bundesregierung solche als gesundheits-gefährdend erkannt hat, ist nicht nachvollziehbar. Aber auch ein Vergleich mit dem Handy hinkt, denn bei einem Handy kann jeder selber entscheiden ob und wie oft er es benutzt. Bei einer Oberleitung, in unmittelbarer Nähe zu Zimmern in denen sich z.B. Kleinkinder nicht nur vorübergehend aufhalten, hat man diese Möglichkeit nicht, so die BI.

Zudem erwähnte Frau Schuler Elektrifizierungen als Standard, hat aber über alternative Antriebe kein Wort verloren. Obwohl die bereits bestellten Züge von Bombardier Talent3 auf Batteriebetrieb nachrüstbar sind. Kostengünstiger und mit dem Selben Nutzen bezüglich des Halbstundentaktes. Unter dem Aspekt der CO2-Einsparung wären wir mit einem alternativen Antrieb sicher schneller am Ziel. Denn laut DB wird der Bahnstrommix frühestens 2050 zu 100% aus erneuerbaren Energien bestehen, ohne Kohle- und Atomstrom. Der BI entsteht der Eindruck, dass nicht nur die Autoindustrie verschlafen hat, sondern auf dem Sektor Schiene nun auch verschlafen wird.

Nicht erwähnt wurden von Frau Schuler zahlreiche Enteignungen, Grundstücks-abtretungen und Eintragungen von Dienstbarkeiten Betroffener, welche vor Einwendungsfrist überhaupt nicht von der DB darüber informiert wurden. Nicht gerade rechtstaatlich bzw. demokratisch, findet die BI. Somit wurde über die Anwohner hinweg geplant. Das Resultat sind die zahlreichen Einwendungen.

Die Elektrifizierung ist politisch gewollt. Nicht der Halbstundentakt, wie man am Beispiel Elzach unschwer erkennen kann, so die BI.

(Medieninfo: Elztalbahn-BI, 18.10.2018)


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