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Kreis Emmendingen - Emmendingen

18. Jan 2019 - 11:45 Uhr Auftaktveranstaltung der deutsch-französischen Energiewendewoche im Landkreis Emmendingen - Auftakt im Landratsamt Emmendingen.
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Grenzübergreifender Erfahrungsaustausch zum Wohle des Klimas – Auftaktveranstaltung der deutsch-französischen Energiewendewoche im Landkreis Emmendingen

(LRAEM/RT) Der Elysée-Vertrag besiegelte vor 56 Jahren die deutsch-französische Freundschaft. Um die Zusammenarbeit über den Rhein praktisch und aktuell zu gestalten, arbeitet der Landkreis Emmendingen eng mit dem Pôle d’Equilibre Territorial et Rural (PETR) Sélestat-Alsace Centrale zu den Themen erneuerbare Energien, Klimaschutz und Energiewende im Rahmen der deutsch-französischen Energiewendewoche zusammen.

Im Januar treffen sich französische und deutsche Bürger, Politiker und Lehrer insgesamt viermal, um Erfahrungen auszutauschen und Energiesparprojekte anzuschauen. Auftakt der auf der deutschen Seite von den Klimaschutzmanagern Armin Bobsien (Stadt Emmendingen), und Philipp Oswald (Landkreises Emmendingen) organisierten Veranstaltung ist heute eine Rundreise durch den Landkreis Emmendingen. Dabei werden Klimaschutzprojekte in Emmendingen, Freiamt, Waldkirch und Elzach besichtigt.

Am Freitag, 25. Januar 2019 folgt der Gegenbesuch der deutschen Bürgermeister mit dem Besuch verschiedener Energievorzeigeprojekte im PETR Sélestat Alsace-Centrale.
Am Samstag, 26. Januar treffen sich in Endingen deutsche und französische Energiegenossenschaften und Initiativen zum gemeinsamen Austausch. Am Mittwoch, 30. Januar sind Pädagogen eingeladen, sich im elsässischen Muttersholtz zu Schulprojekten zwischen Schulen im Landkreis und dem PETR Sélestat-Alsace zu den Themen Klima und Umweltschutz auszutauschen.

„Klimaschutz ist eine lokale Herausforderung“, bekräftigte Landrat Hanno Hurth in seiner kurzen Ansprache vor rund 40 Gästen aus dem Elsass. „Um unsere Klimaziele zu erreichen, müssen wir auf regionaler Ebene grenzübergreifend Lösungen für den Klimaschutz finden und umsetzen“, forderte der Landrat.
Hurth gab einen kurzen Überblick über den Landkreis und erklärte, dass der Landkreis seit 2012 ein Klimaschutzkonzept verabschiedet habe. Man habe es sich zum Ziel gesetzt, bis 2030 Strom für den Landkreis ausschließlich aus erneuerbaren Ressourcen zu erzeugen.

Marcel Bauer, Bürgermeister von Sélestat und Präsident des Pôle d’Equilibre Territorial et Rural (PETR) Sélestat-Alsace Centrale, bedankte sich für die Einladung und erläuterte die Vorteile des PETR. Man habe durch den Zusammenschluss neue Kompetenzen im Bereich der Energiewende errungen. Die Bürgermeister träfen sich zusätzlich zu den standardmäßigen Konferenzen einmal im Jahr zum Thema Energiewende. Mit einbezogen würde auch ein Entwicklungsrat, der sich aus Vertretern der Wirtschaft und der Verbände zusammensetze. Man habe sich die Verpflichtung auferlegt, ein Klimaschutzkonzept zu erarbeiten und zu verabschieden.
Er habe den Eindruck, dass sich durch den PETR eine fruchtbare Zusammenarbeit entwickele, die außerdem die Grundlage für die Zusammenarbeit mit dem Landkreis Emmendingen bilde.

Klimaschutzmanager Philipp Oswald stellte den Gästen danach die Klimaschutzziele des Landkreises vor und erläuterte die Maßnahmen und den Stand der Zielerreichung.

Im Anschluss fuhren die Gäste mit dem Bus zu Energievorzeigeprojekten in Emmendingen. Auf der Fahrt erläuterte Klimaschutzmanager Armin Bobsien die Maßnahmen. Im Anschluss macht man sich weiter auf den Weg nach Waldkirch, wo sie derzeit von Oberbürgermeister Roman Götzmann empfangen werden. In Waldkirch ist außerdem ein Besuch einer Wasserkraftanlage geplant. Weitere Ziele der Tour sind der Besuch der größten Windkraftanlage des Landkreises in Freiamt und die Besichtigung der Heizzentrale der Nahwärmegenossenschaft Elzach.

(Stand: 12 Uhr)

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