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Stadtkreis Freiburg - Freiburg

6. Jun 2019 - 11:50 Uhr Robert Bauer und Eva Mayr-Stihl wurden von Rektor Hans-Jochen Schiewer mit der Ehrensenatorenwürde ausgezeichnet (von links). 

Foto: Patrick Seeger
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Ehrensenatorenwürde für Eva Mayr-Stihl und Robert Bauer - Uni Freiburg zeichnete beim "Dies Universitatis 2019" herausragende Verdienste und Leistungen aus

Beim Dies Universitatis 2019 hat Rektor Prof. Dr. Hans-Jochen Schiewer zwei herausragende Persönlichkeiten für deren besonderes Engagement um die Albert-Ludwigs-Universität Freiburg mit der Ehrensenatorinnen- und Ehrensenatorenwürde ausgezeichnet:

Eva Mayr-Stihl, Mitglied im Beirat und Aufsichtsrat des Unternehmens Stihl sowie Gründerin und Vorsitzende der Eva Mayr-Stihl Stiftung, erhält die Auszeichnung für ihren jahrzehntelangen Beitrag zur positiven Entwicklung der Universität auf dem Gebiet zukunftsrelevanter Umweltforschung. Gemeinsam mit ihrem Ehemann Robert Mayr, ebenfalls Vorstand der Eva Mayr-Stihl Stiftung und seit 2005 Ehrensenator, hat sie seit den 1990er Jahren die strategische Entwicklung des heutigen Profilfelds „Umwelt und Nachhaltigkeit“ bedeutend befördert – insbesondere mit Stiftungs- und Namensprofessuren, Preisen und Forschungsförderungen zunächst in der Fakultät für Umwelt und Natürliche Ressourcen, später zusätzlich im Institut für Nachhaltige Technische Systeme (INATECH) der Technischen Fakultät .

Die Universität würdigt Dr. Robert Bauer, Vorsitzender des Vorstands der SICK AG, der in den vergangenen Jahren – meist gemeinsam mit der Stifterfamilie der Gisela und Erwin Sick-Stiftung – das Profil der Technischen Fakultät entscheidend mitgeprägt hat: durch eine Namensprofessur und weitere bedeutende Förderungen, aber auch in Form gemeinsamer Forschungsprojekte etwa im Profilfeld „Datenanalyse und Künstliche Intelligenz“, die wichtige Impulse für die Weiterentwicklung des Forschungsstandorts gaben. Darüber hinaus hat Dr. Bauer die Universität im aktuellen Wettbewerb der Exzellenzstrategie beim Vor-Ort-Besuch des internationalen Gutachtergremiums für die Förderlinie „Exzellenzuniversitäten“ mit seinem persönlichen Engagement unterstützt.

Für ihre besonderen Verdienste um die Universität Freiburg haben zwei herausragende Persönlichkeiten die Universitätsmedaille erhalten.

Dr. Roswitha Honerkamp engagiert sich seit vielen Jahren insbesondere in der Region Freiburg für eine lebendige Alumnikultur der Albert-Ludwigs-Universität. Als Gründungs- und Vorstandsmitglied des Alumni-Clubs Südbaden hat sie sich in herausragender Weise für die Vereinsarbeit und damit für Wachstum und Lebendigkeit des Ehemaligennetzwerks eingesetzt.

Dr. Beate Konze-Thomas, bis 2014 Leiterin der Abteilung Programm- und Infrastrukturförderung bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), hat der Universität Freiburg als externes Mitglied des Freiburger Universitätsrats von 2015 bis 2018 in zwei Amtsperioden große Dienste erwiesen. Ihre beruflichen Erfahrungen hat sie mit besonderem Engagement in die Vorbereitung der Universität auf die aktuelle Exzellenzstrategie des Bundes und der Länder eingebracht.

Drei Vertreterinnen und Vertreter des Gremiums zur Vergabe des so genannten Studierendenvorschlagsbudgets (SVB) haben symbolisch vier der insgesamt 18 geförderten Projekte des Wettbewerbs „Innovatives Studium“ ausgezeichnet. Dieser soll universitätsweite Anreize zur Innovation und Verbesserung von Studium und Lehre schaffen. Für das Jahr 2019 stehen dafür insgesamt circa 400.000 Euro aus dem SVB zur Verfügung. Die Projektförderungen werden auf Vorschlag von Studierenden der Universität Freiburg vergeben. Die ausgezeichneten Projekte sind:

„Running Mates“ – Aufbau eines Programms zur Förderung Studierender aus nicht-akademischen Haushalten: Der Aufbau sozialer Netzwerke von Studierenden aus nicht-akademischen Haushalten soll die gegenseitige Information und Motivation steigern, den Studienerfolg erhöhen und zu höheren Studienabschlüssen oder zur Promotion ermutigen. Eine enge Zusammenarbeit mit Fachschaften, der Zentralen Studienberatung sowie arbeiterkind.de als externem Partner wird angestrebt.

Digitale Kompetenzen in den Altertums- und Geschichtswissenschaften: Ziel des Projekts ist es, Bachelor- und Masterstudierende an die Anforderungen des Umgangs mit digitalisierten historischen Quellen praktisch heranzuführen. In semesterlangen sowie kurzen Workshops sollen die Studierenden das Verhältnis von Original und Digitalisat historischer Quellen verstehen, Datenbanken effektiv nutzen lernen und Kenntnisse im eigenen Programmieren von Quellendatenbanken gewinnen.

Die Erde archivieren: Das geowissenschaftliche Studium befasst sich mit Themen rund um die Bildung und Entwicklung der Erde. Um Studierenden das Grundwissen über Gesteine zu vermitteln, ist natürliches Anschauungsmaterial unerlässlich. Jedoch steht dieses den Studierenden nur begrenzt zur Verfügung. Ein neuartiges Foto-Modul soll es ermöglichen, Lehrmaterial inklusive Erläuterung online zur Verfügung zu stellen.

Barrierefreie Exkursionen im Biologiestudium: Unter der Leitung von Professorinnen und Professoren sollen studentische Hilfskräfte Exkursionen entwickeln, die für Studierende mit Gehbehinderungen durchführbar sind. Zum einen sind Exkursionen geplant, die die Studierenden selbständig und in ihrem persönlichen Tempo vor Ort bearbeiten können. Zum anderen werden Formate entwickelt, bei denen sie über Video- oder Livechat-Applikationen die Lernziele einer Exkursion erreichen können.

Den Bertha-Ottenstein-Preis in Höhe von jeweils 2.500 Euro für herausragende Leistungen auf dem Gebiet der Frauen- und Geschlechterforschung hat die Universität Freiburg in diesem Jahr zweimal vergeben:

Die Theatergruppe maniACTs des Englischen Seminars erhält die Auszeichnung für ihre Veranstaltungsreihe „PUSSY POWER. a full cycle of feminism“. Mit der Reihe wurde die Aufführung des Theaterstücks „Vagina Monologues“ von Eve Ensler, eines Klassikers der feministischen Literatur, in ein breites Rahmenprogramm zu den Themen Frauenrechte, Frauenkörper und Feminismus eingebettet.

Prof. Dr. Weertje Willms, Deutsches Seminar, erhält den Preis für ihr Projektseminar „Genderaspekte in der Kinder- und Jugendliteratur“. Während der wöchentlichen Seminarsitzungen wurden Klassiker der Kinder- und Jugendliteratur von der Aufklärung bis zur Gegenwart unter Gender-Gesichtspunkten analysiert und interpretiert. Den zweiten Teil des Seminars bildete eine Konferenz zum selben Thema, die von den Seminarteilnehmenden nicht nur besucht, sondern auch mit vorbereitet und gestaltet wurde.

Mit dem Preis des Deutschen Akademischen Austauschdiensts (DAAD) werden ausländische Studierende, die ihr Studium an einer deutschen Hochschule absolvieren, für hervorragende akademische Leistungen und ein bemerkenswertes gesellschaftliches oder interkulturelles Engagement ausgezeichnet. Der mit 1.000 Euro dotierte Preis geht an Teodora Stojanović aus Serbien, Bachelorstudierende am University College Freiburg (UCF), die im zweiten Studienjahr zur Vorsitzenden des UCF Student Council – der Fachschaft – gewählt wurde. Während ihrer einjährigen Amtszeit initiierte sie Aktivitäten, die immer auch die Integration der internationalen Studierenden am UCF im Blick hatten. Ihr Interesse für soziale Belange und Interkulturalität zeigt sich auch in ihrem Engagement außerhalb des Studiums in Serbien und Deutschland: Unter anderem ist sie Mentorin der serbischen Organisation Students Abroad, Vorsitzende des studentischen Filmclubs Vaukino Freiburg und – als einziges internationales Mitglied – Teil des Dorfrats im Studierendendorf Vauban.

Außerdem hat die Universität Freiburg zwei herausragende Konzepte für kreativen Hochschulunterricht mit dem Lehrentwicklungspreis „Instructional Development Award“ (IDA) prämiert. Die mit je 70.000 Euro dotierte Auszeichnung geht an:

Prof. Dr. Martina Backes und Prof. Dr. Weertje Willms, Institut für Germanistische Mediävistik und Institut für Neuere Deutsche Literatur: „Kreatives Schreiben. Ein innovatives Kurskonzept zum Forschenden Lernen mit Praxisbezug in Kooperation mit dem Literaturhaus Freiburg“

Prof. Dr. Ute Spiekerkötter, Prof. Dr. Andrea Heinzmann und Dr. Sebastian Bode, Universitätsklinikum Freiburg: „Implementierung einer interprofessionellen Ausbildungsstation (IPAPÄD) am Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin“

(Medieninfo: Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, 06.06.2019)

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