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RegioTrends

Überregional - Freiburg, Breisgau-Hochschwarzwald

13. Dec 2019 - 15:15 Uhr RT-Archivbild
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Am 15. Dezember startet der Betrieb der Breisgau-S-Bahn - Ein alter Bund für Umwelt und Naturschutz-Regionalverband Südlicher Oberrhein-Traum wird wahr

Am Sonntag (15. Dezember) startet der Betrieb der Breisgau-S-Bahn. Die Fahrplanzeiten verbessern sich, es fahren auch elektrische Züge und es gibt neue, teilweise wesentlich bessere Verbindungen. Damit werden auch alte Wünsche und Forderungen des BUND endlich realisiert.

Wer erinnert sich noch an lang zurückliegende Demos und Aktionen, für die Einführung einer Regio-Karte und für einen besseren Nahverkehr? Die positiven Entwicklungen im regionalen ÖPNV sind (trotz massiver Mängel, Verspätungen und anderer Probleme auf der Rheintalstrecke) ein echter Grund zur Freude. Nur bei der Entwicklung der Kosten haben wir manchmal den Eindruck, dass der Markt nicht funktioniert, und dass die öffentliche Hand, also wir alle, über den Tisch gezogen werden.

Mit dem jetzigen Ausbau des ÖPNV ist allerdings auch ein Aspekt verbunden, der wenig diskutiert wird. Der erfreuliche Ausbau des Nahverkehrs spielt eine wichtige Rolle bei der Entwicklung von „Groß-Freiburg“. Entlang der Breisgau S-Bahnstrecken streckt Freiburg seine Arme ins Umland. Schon jetzt „explodiert“ der Flächenverbrauch entlang der Schienen in Gemeinden wie Bahlingen, Waldkirch und Endingen. Eine von den Anliegergemeinden gewünschte, relativ ungeplante Entwicklung, ähnlich der Verbreiung entlang der B 3, ist leider sehr wahrscheinlich. Zwischen Offenburg und Freiburg ist ein fast durchgängiges, gesichtsloses Siedlungsband entstanden (auf der Gesamtstrecke von 68 km bleiben zwischen 50,3 km Siedlungsflächen nur noch 17,7 km Freiraum). Ein ähnlicher Betonring wächst langsam auch um den Kaiserstuhl und wuchert ins Elztal.

Was fehlt, ist eine kluge, flächensparende, naturschonende, durchsetzungsfähige Regionalplanung, die Fehlentwicklungen verhindert und Regionalfürsten bremst.

Gerade mit der Einweihung der S-Bahn wird deutlich, dass Freiburg und die beiden Nachbarkreise viel stärker als Einheit gesehen werden müssen. Der in Stadt und Landkreisen vorherrschende „Kantönligeist“ muss überwunden werden um ein zukünftiges „Breiburg mit einer hässlichen, gesichtslosen Suburbia“ zu verhindern. Das wären auch Themen für die kommenden „900 Jahre Freiburg“ Debatten.

(Presseinfo: Bund für Umwelt und Naturschutz-Regionalverband Südlicher Oberrhein, 13.12.2019)


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