GRATIS! Internet-Tageszeitung für alle, die in der Regio „etwas zu sagen haben“! Einfach „Hier schreiben Sie!“ benutzen! Mehr…

RegioTrends

Gesamte Regio - Regio

11. Feb 2020 - 07:10 Uhr Foto: Badenova AG.
weitere Bilder hier
Vergrößern?
Auf Foto klicken.

"Sabine" im REGIOTRENDS-Gebiet! - Die aktuellen Informationen der Pressestellen von Behörden, Feuerwehren, Polizei ... - Stromausfälle, Straßensperrungen... -

- Landratsamt Lörrach (14.02.2020, 11.32 Uhr):

Sturmtief "Sabine" macht Aufräumarbeiten notwendig - Verkehrssicherungspflicht: Baumbesitzer müssen Sturmholz entfernen

Nachdem das Sturmtief Sabine durch den Landkreis zog, stehen nun Aufräumarbeiten an. Die Feuerwehr sowie die beiden Straßenmeistereien Kandern-Wollbach und Schönau haben größtenteils bereits das Sturmholz von Bundes-, Landes- und Kreisstraßen geräumt und im Seitenbereich abgelagert.

Im Sinne der Verkehrssicherheit erinnert das Landratsamt Lörrach alle Grundstückseigentümer, die Waldflächen oder Einzelbäume entlang von Straßen besitzen, an ihre Verkehrssicherungspflicht. Sie müssen kontrollieren, ob ihre Bäume durch den Sturm beschädigt oder gar umgerissen wurden. Es liegt in der Verantwortung der Baumbesitzer, Stämme, Äste und Reisig zügig von der Straße und dem zugehörigen Nebenraum zu entfernen. Auch müssen sie dafür Sorge tragen, dass das Gehölz, sollte es nicht direkt abgefahren werden, nicht zurück in den Straßenraum geweht wird.

++

- Landratsamt Ortenaukreis (15.20 Uhr):

Im Wald ist weiterhin Vorsicht geboten - Amt für Waldwirtschaft warnt vor Gefahren durch Sturmschäden

Das Sturmtief „Sabine“ ist vorbei – ihre Folgen und entstandenen Gefahren noch nicht. Auch wenn die Wälder im Ortenaukreis in puncto unmittelbare Sturmschäden insgesamt glimpflich davongekommen sind, gilt es aktuell noch einige Vorsichtsmaßnahmen zu beachten. Aktuell sind noch nicht alle Holzabfuhr- und Wanderwege freigeräumt und wieder begehbar. In den Baumkronen hängen gebrochene Äste, die zur Gefahr für Waldbesucher werden können. Vom Sturm geworfene Bäume oder Äste unter Spannung bergen weitere Risiken beim Betreten oder Befahren des Waldes.

Da in den nächsten Tagen weitere Sturmböen angekündigt sind, empfiehlt das Amt für Waldwirtschaft den Wald vorerst zu meiden, bis die Schäden beseitigt sind bzw. ein Ende der Sturmphase abzusehen ist.

Privatwaldbesitzer/-innen bittet das Amt für Waldwirtschaft bei der Aufarbeitung der Sturmhölzer aufgrund des besonders hohen Unfallrisikos um absolute Vorsicht und die Einhaltung der einschlägigen Unfallverhütungsvorschriften. Vor allem im Falle größerer Sturmschäden ist privaten Waldbesitzern eine Kontaktaufnahme mit dem zuständigen Revierleiter bzw. der zuständigen Revierleiterin anzuraten, um bei der Aufarbeitung der Sturmhölzer eine fundierte Beratung und Unterstützung zu bekommen. Die Arbeitssicherheit und Unfallvorsorge hat hier absolut Vorrang!

++

- Deutsche Bahn AG (12.47 Uhr):

Aktuelle Einschränkungen im Bahnverkehr nach Sturmtief im Schwarzwald - Derzeit kein Zugverkehr zwischen Himmelreich und Donaueschingen - Weiterhin Busersatzverkehre im Höllental und Schwarzwald

Nach dem Sturmtief Sabine gibt es im Regionalverkehr im Süden von Baden-Württemberg noch starke Beeinträchtigungen durch die entstandenen Schäden. Einige Bahnstrecken sind noch nicht befahrbar und bleiben bis auf Weiteres gesperrt.

Die Schwarzwaldbahn wird zwischen Hornberg und Villingen bis mindestens Mitte nächste Woche nicht befahrbar sein. Es ist ein Busersatzverkehr zwischen Hausach und Villingen eingerichtet.

Derzeit verkehren auf der Höllentalbahn zwischen Himmelreich und Donaueschingen keine Züge. Die Sperrung der Strecke zwischen Himmelreich und Neustadt wird aufgrund der umfangreichen Schäden voraussichtlich bis Ende nächster Woche bestehen. Der Busersatzverkehr zwischen Himmelreich und Neustadt wird bis auf Weiteres fortgesetzt. Auch der Streckenabschnitt zwischen Neustadt und Donaueschingen kann bis auf Weiteres nicht befahren werden. Ein Busersatzverkehr wird aktuell organisiert.

Die Dreiseenbahn zwischen Titisee und Seebrugg ist bis auf Weiteres nicht befahrbar. Ein Busersatzverkehr wird organisiert und besteht voraussichtlich ab 13. Februar.

Auf den gesperrten Strecken setzt die Deutsche Bahn die Reparaturarbeiten zur Beseitigung der Schäden mit Hochdruck fort. Die DB bedankt sich bei allen Fahrgästen für die Geduld und das Verständnis.

Die DB empfiehlt Reisenden, vor Fahrtbeginn ihre Verbindung über bahn.de/aktuell oder den DB Navigator zu prüfen. Pendler im Regionalverkehr werden auch über den DB Streckenagenten über aktuelle Einschränkungen auf ihrer Verbindung informiert. Busfahrpläne sind ebenfalls unter www.bahn.de/aktuell eingestellt.

++

- Stadt Villingen-Schwenningen (13.02.2020, 11.51 Uhr):

Schwenninger Moos wieder begehbar - Weiter Vorsicht geboten

Sturmtief "Sabine" hat auch im Schwenninger Moos zahlreiche Äste zum abbrechen und Bäume zum umstürzen gebracht. In den vergangenen Tagen haben Mitarbeiter der Technischen Dienste VS die Schäden soweit beseitigt, dass der beliebte Moos-Rundweg ab sofort wieder genutzt werden kann. Dennoch ist Vorsicht geboten: Eine Gefahr besteht auch nach dem Sturm weiterhin durch angebrochene Äste und Bäume.

Grundsätzlich ist bei einem Besuch im Schwenninger Moos insbesondere in den Wintermonaten eine besondere Aufmerksamkeit notwendig. Es ist im ganzen Jahr zu beachten, dass es sich um ein Naturschutzgebiet und nicht um eine innenstädtische Parkanlage handelt, die einer häufigeren Kontrolle unterliegt.

++

- Stadt Villingen-Schwenningen (16.35 Uhr):

Wanderwege im Wald sind unpassierbar und bleiben gesperrt

Das Sturmtief "Sabine" hat im gesamten Schwarzwald Spuren hinterlassen und zu großen Schäden im Wald geführt. Auch der Stadtwald Villingen-Schwenningen wurde stark in Mitleidenschaft gezogen. In den kommenden Wochen und Monaten werden viele Wege und Straßen durch die Aufräumarbeiten und aus Sicherheitsgründen gesperrt sein. Diese Sperrungen sind notwendig und zum eigenen Schutz, aber auch, um die Arbeiten nicht zu behindern, und sind deshalb unbedingt einzuhalten. Dies gilt gleichermaßen für die Wanderwege und für das Befahren von Straßen, die durch oder entlang von Wäldern führen.

Die Wanderwege, auch der Premiumwanderweg, sind daher bis auf Weiteres gesperrt. Voraussichtlich ist die Herstellung der Verkehrssicherheit und die Öffnung der Wanderwege erst bis Juni/Juli 2020 möglich.

Auf den befahrbaren Forstwegen im VS-Wald finden nach und nach die Aufräumarbeiten statt. Voraussichtlich Mitte nächster Woche können diese wieder geöffnet werden. Aktuell ist die Straße vom Kopsbühl Richtung Zollhaus abgesperrt, da ein Baum umzustürzen droht. Voraussichtlich morgen Nachmittag (13.02.2020) kann die Straße wieder geöffnet werden.

Eine hohe Gefahr besteht auch nach dem Sturm weiterhin, da es zahlreiche angebrochene Äste und Bäume gibt, die erst in den nächsten Wochen und Monaten beseitigt werden. Es besteht ein hohes Risiko durch umstürzende Bäume und herabbrechende Äste oder Baumkronen. Das Betreten des Waldes erfolgt auf eigene Gefahr!

++

- Landratsamt Lörrach (12.02.2020, 10.30 Uhr):

Sperrungen wegen Sturmschäden: Straßen wieder frei gegeben – Landesstraße 134 weiterhin gesperrt

Nach dem Orkan „Sabine“ haben die Straßenmeistereien in Schönau und in Kandern-Wollbach die Aufräumarbeiten weitestgehend abgeschlossen und die gesperrten Straßen wieder freigegeben.

Einzige Ausnahme ist die L134 zwischen Kandern und Hammerstein. Dort dauern die Aufräum- und Sicherungsarbeiten noch bis mindestens Ende der Woche an, da sich in diesem Bereich noch umsturzgefährdete Bäume befinden.
Eine Umleitung ist ausgeschildert.

++

- Landratsamt Lörrach (15.56 Uhr):

Orkan „Sabine“: Forstverwaltung geht von 30.000 Festmetern Schadholz im Landkreis Lörrach aus

Sturmtief „Sabine“ hat auch in den Wäldern des Landkreises Lörrach seine Spuren hinterlassen. Die Forstverwaltung geht in einer ersten Schätzung von rund 30.000 Festmeter Schadholz aus, was in etwa 15 Prozent der normalen Holznutzung eines Jahres in den Wäldern des Landkreises entspricht.

Betroffen sind insbesondere die Hochlagen über 1.100 Metern. Aufgrund umgestürzter Bäume sind viele Waldbereiche aktuell noch nicht zugänglich, so dass noch kein vollständiges Bild vorliegt.
Da der Deutsche Wetterdienst aktuell weiterhin vor Sturmböen in Lagen oberhalb 600 Metern warnt, werden die Menschen dringend davor gewarnt, die Wälder zu betreten. Viele Bäume sind vom Sturm bisher nur angeschoben und drohen bei leichten Böen bereits umzustürzen. Es besteht Lebensgefahr.

++

- Stadt Freiburg (12.49 Uhr):

Orkan Sabine führt im Stadtwald zu Schäden - Forstamt weist auf die andauernde Sturmlage hin und rät zu besonderer Vorsicht beim Betreten des Waldes

Das Sturmtief „Sabine“ hat auch im Stadtwald Spuren hinterlassen. Die Mehrheit der breiten Holzabfuhrwege und viele der kleinen Pfade im Stadtwald waren gestern nicht passierbar. Größere Sturmschäden an den Waldbeständen sind glücklicher Weise ausgeblieben.

Da die aktuelle Sturmlage nach Informationen des Deutschen Wetterdienstes andauert, rät das Forstamt dringend dazu, den Stadtwald möglichst nicht zu betreten. Aktuell gilt für Freiburg noch die höchste Unwetterwarnstufe. Die schwere Sturmlage wird sich voraussichtlich bis in den späten Dienstag erstrecken.

Nach dem Nachlassen der ersten Sturmfront hat das Forstamt gestern die L124 (Schauinslandstraße) wieder geöffnet und soweit möglich damit begonnen, die breiten Holzabfuhrwege im Stadtwald passierbar zu machen. Alle Risikobereiche (Verkehr und Bebauung) werden anlassbezogen kontrolliert. Diese Arbeiten dauern bis Ende dieser Woche an. Erst danach können die zahlreichen schmalen Pfade, Wanderwege und Mountainbikestrecken geöffnet werden.

Bis sich die Sturmlage beruhigt hat, rät das Forstamt dringend von Waldbesuchen ab. Es ist damit zu rechnen, dass auch nach dem Ende des Sturms Gefahr durch angeschobene Bäume, in den Kronen hängende Äste oder am Boden liegende Bäume und Baumteile besteht.

++

- Landratsamt Emmendingen (13.18 Uhr):

Fazit von Feuerwehr und Forst: 43 geleistete Feuerwehreinsätze und 10.000 Kubikmeter Holz im Landkreis Emmendingen - Weiterhin wird von Waldbesuchen abgeraten

Kreisbrandmeister Christian Leiberich spricht in einem Fazit zum Sturm ‚Sabine‘ zusammenfassend vom „stärkeren Wintersturm“ wie er alle zwei bis drei Jahre auftreten kann, „nicht zu vergleichen mit Orkan ‚Lothar‘ von 1999“. „Wir hatten eine überschaubare Einsatzlage - flächendeckend im Landkreis Emmendingen ohne regionale Schwerpunkte.“ An zwei Tagen von Sonntag, 9.2. ab 21 Uhr bis gestern (Montag, 10.02.) bis 21 Uhr waren bei insgesamt 43 Einsätzen rund 350 Feuerwehrkräfte beteiligt. Es wurden keine Personen verletzt, in Teningen wurde das Dach einer Spedition abgedeckt, drei weitere Dächer wurden landkreisweit beschädigt. Mehrere Straßen mussten auf Grund von Baumstürzen vorübergehend gesperrt werden. Nach wie vor ist die L186 Kandelstraße gesperrt.

Dr. Martin Schreiner, Leiter des Forstamtes im Landratsamt Emmendingen, informiert darüber, dass nach heutigen Einschätzungen rund 10.000 Kubikmeter Holz vom Sturm „Sabine“ im Landkreis Emmendingen umgelegt wurden. Meist fielen einzelne Bäume oder einzelne Baumgruppen; kleinere Flächenwürfe traten im Simonswälder Tal auf.

90 % der geschätzten Schadmenge sind Nadelbäume, meist Fichten oder hochgewachsene starke Douglasien. Der überwiegende Teil der Bäume ist umgefegt worden. Ca. 15 % der geschädigten Bäume sind gebrochen, wodurch ein zusätzlicher erheblicher Holz- und Wertverlust eingetreten ist.

Besonders betroffen wurde der Privatwald mit rund Zweidrittel der Gesamtmenge. Im Simonswälder Tal wütete „Sabine“ stärker: Dort befindet sich rund die Hälfte der geworfenen Bäume, was die dortigen Waldbesitzer besonders trifft. In den beiden vergangenen Jahren hatten die dortigen Waldbesitzer sehr stark mit der Eindämmung des Borkenkäferbefalls zu tun, was einen großen Kräfte-, Zeit- und Kosteneinsatz bedingte. Die dabei in vielen Hangbereichen lückig gewordenen Waldteile boten nun für „Sabine“ gute Angriffspunkte.

Die Bäume werden in den nächsten Wochen aufgearbeitet. Dabei werden die Waldbesitzer sehr schnell Fichten aus dem Wald bringen, um den Borkenkäfern nicht weitere Brutbäume zu geben. Das kostet Zeit, da die Bäume überall im Wald verstreut liegen und gesucht werden müssen. Die aufgearbeiteten Baumstämme werden an regionale Sägewerke verkauft.

Derzeit sind noch viele Waldwege durch umgefallene Bäume nicht begehbar. Diese werden in den nächsten Tagen aufgearbeitet. Im Wald ist es weiterhin nach dem Sturm gefährlich. Viele Bäume in etwas weiterem Abstand von den Wegen hängen noch und können auch bei leichten Winden umfallen und jederzeit herunterfallen und zu Verletzungen führen. Daher sollte auf einen Waldbesuch in der laufenden Woche verzichtet werden. Dies gilt auch für Radfahrer, die die Waldwege auf dem Weg von und zur Arbeit nehmen. Besonders in der Dämmerung können herabfallende Äste nicht schnell genug gesehen werden.

++

- Landratsamt Ortenaukreis (12.51 Uhr):

Alle Straßen sind wieder frei!

Dank des tatkräftigen Einsatzes unserer Straßenmeistereien sind inzwischen wieder alle Straßen für den Verkehr geöffnet worden.

Die Integrierte Leitstelle Ortenau meldet im Zusammenhang mit dem Sturmtief „Sabine“ rund 230 Einsätze von Sonntag bis heute Vormittag, 34 Gemeindefeuerwehren waren dabei im Einsatz. Bei den Schäden handelte es sich hauptsächlich um umgeknickte Bäume auf Straßen und Gleise, beschädigte Ober- und Freileitungen sowie um teilweise abgedeckte Hausdächer und herabfallende Ziegel. Menschen wurden nicht verletzt.

Nach ersten Einschätzungen des Waldwirtschaftsamtes kam es zu rund 25.000 Festmeter Schadholz im gesamten Privat-, Kommunal- und Staatswald des Ortenaukreises. Das tatsächliche Ausmaß wird erst in den nächsten Tage klar absehbar sein.

++

Keine witterungsbedingten Beeinträchtigungen auf stark frequentierten Strecken in Baden-Württemberg - Im Regionalverkehr weiterhin starke Einschränkungen nach Schäden durch Sturmtief Sabine

++

- Stadt Villingen-Schwenningen (10.57 Uhr):

Sturmtief "Sabine" hinterlässt große Schäden in Wäldern

Das Sturmtief "Sabine" hat in den Wäldern in und um Villingen-Schwenningen große Schäden verursacht. "Für eine Schadensbilanz ist es noch zu früh, weil zunächst die Waldwege freigesägt werden müssten, um sich ein genaues Schadensbild zu machen", erläutert Dr. Tobias Kühn, Leiter des Forstamtes der Stadt Villingen-Schwenningen. Auf das Forstpersonal und die Forstunternehmer warte ein arbeitsreiches Jahr, das in der ersten Jahreshälfte vor allem durch die Sturmholzaufarbeitung gekennzeichnet sein werde, so Kühn.

Auch im Privatwald gab es zahlreiche Schäden. Das Forstamt der Stadt Villingen-Schwenningen bittet daher die privaten Waldeigentümer, sich in den nächsten Tagen selbst ein Bild über die Schäden zu machen und möglichst rasch mit der Aufarbeitung zu beginnen. "Die Zeit drängt, denn sobald das Frühjahr Einzug halte, fliegt der Borkenkäfer", berichtet der Forstamtsleiter. Vom Sturm geworfene oder abgebrochene Bäume sind für die Borkenkäfer eine ideale Brutmöglichkeit. Da aufgrund der letzten beiden deutlich zu warmen Jahre 2018 und 2019 die vorhandene Borkenkäferpopulation ohnehin schon groß sei, sei Gefahr im Verzug: "Wir müssen alles daransetzen, damit das Sturmholz so schnell wie möglich aufgearbeitet und abgefahren wird", appelliert Kühn an die Privatwaldeigentümer. Privatwaldeigentümer, die selbst nicht in der Lage sind das Sturmholz aufzuarbeiten, können sich an das Forstamt wenden. Das Forstamt wird die Privatwaldeigentümer im Rahmen der vorhandenen Kapazitäten unterstützen, gefordert sind aber in erster Linie die Eigentümer selbst.

"Für die Privatwaldeigentümer hat sich zum 1. Januar 2020 durch die Forstneuorganisation einiges geändert", erläutert Roland Brauner, stellvertretender Forstamtleiter bei der Stadt Villingen-Schwenningen. Jeder private Waldeigentümer, für den das Forstamt eine Betreuungsleistung erbringe, müsse zuvor einen Vertrag abschließen. "Ohne Vertrag dürfen wir kein Holz verkaufen und keine Aufarbeitung beauftragen", bringt es Brauner auf den Punkt. Die reine Beratung sei aber weiterhin kostenlos, auch die Ansprechpartner seien die Gleichen geblieben. Für Privatwaldeigentümer auf den Gemarkungen Villingen-Schwenningen und Unterkirnach ist das Forstamt der Stadt Villingen-Schwenningen die zuständige Untere Forstbehörde, für alle anderen Gemarkungsgemeinden ist das Kreisforstamt der richtige Ansprechpartner.

++

- Landratsamt Ortenaukreis (Dienstag, 8.45 Uhr)

Straßensperrungen

Wegen des anhaltenden Sturmtiefs musste die Landstraße 92 Oppenau bis B 500 nochmals gesperrt werden. Weiterhin gesperrt bleiben vorerst auch die Bundesstraße 500 Ruhestein bis Unterstmatt, die Landstraße 87 Hinterseebach bis B 500 sowie die Landstraße 86 Sasbachwalden bis B 500.

Unsere Straßenmeistereien arbeiten mit Hochdruck daran, die Straßen zu räumen. Wir melden, sobald sie wieder freigegeben werden können.

++

- Deutsche Bahn (Dienstag, 07:03 Uhr)

Keine witterungsbedingten Beeinträchtigungen auf stark frequentierten Strecken in Baden-Württemberg

Fernverkehr und S-Bahn Stuttgart fahren mit planmäßigem Angebot • Im Regionalverkehr weiterhin starke Einschränkungen nach Schäden durch Sturmtief Sabine

(Stuttgart, 11. Februar 2020, Stand: 6 Uhr) Auf den stark frequentierten Bahnstrecken in Baden-Württemberg gibt es infolge des Sturmtiefs Sabine keine witterungsbedingten Beeinträchtigungen mehr. Der Fernverkehr und die S-Bahn Stuttgart sind am Dienstagmorgen mit dem planmäßigen Angebot gestartet. Lediglich die IC-Züge zwischen Stuttgart und Singen beginnen und enden noch vorzeitig in Tuttlingen.

Im Regionalverkehr gibt es weiterhin noch starke Beeinträchtigungen durch die Schäden des Sturmtiefs. Folgende Bahnstrecken sind noch nicht befahrbar und bleiben zum Teil bis auf Weiteres gesperrt:

• Die Schwarzwaldbahn zwischen Hornberg und St. Georgen,
Hattingen und Engen sowie zwischen Singen (Htw) und Konstanz.
• Die Höllentalbahn zwischen Hüfingen und Himmelreich.
• Die Dreiseenbahn zwischen Titisee und Seebrugg.
• Die Gäubahn ist zwischen Hattingen und Engen unterbrochen. (gemeinsamer Streckenabschnitt mit Schwarzwaldbahn siehe oben)

Auf den gesperrten Strecken setzt die Deutsche Bahn heute die Arbeiten zur Erkundung und Beseitigung der Störungen fort.

Die DB bittet alle Reisenden um Verständnis für die weiterhin andauernden Einschränkungen. Die kostenfreie Hotline unter der 08000 99 66 33 bleibt geschaltet. Die DB empfiehlt Reisenden, vor Fahrtbeginn ihre Verbindung über bahn.de/aktuell oder den DB Navigator zu prüfen. Pendler im Regionalverkehr werden auch über den DB Streckenagenten über aktuelle Einschränkungen auf ihrer Verbindung informiert.

Aktuelle Informationen für Redaktionen im Presseblog zum Sturmtief Sabine: https://www.deutschebahn.com/presse.


- Landratsamt Ortenaukreis (16.42 Uhr):

Update Straßensperrungen

Unsere Straßenmeistereien haben mit Hochdruck gearbeitet, so dass die meisten Straßeninzwischen wieder geöffnet werden konnten oder am späten Nachmittag noch öffnen.
In der nördlichen Ortenau bleiben drei Straßen über Nacht gesperrt. Wir melden morgen vormittag, sobald die Straßen freigegeben werden können und danken für das Verständnis.

Hier die aktuelle Übersicht:

Bezirk Straßenmeisterei Lahr:
Bundesstraße 415 Schönberg - offen

Bezirk Straßenmeisterei Offenburg:
Landstraße 92 Oppenau bis B 500 - offen

Bezirk Straßenmeisterei Achern:
Bundesstraße 500 Ruhestein bis Unterstmatt – bleibt über Nacht gesperrt
Landstraße 87 Hinterseebach bis B 500 – bleibt über Nacht gesperrt
Landstraße 86 Sasbachwalden bis B 500 – bleibt über Nacht gesperrt
Landstraße 86a Waldulm ab oberer Berg bis Ringelbach - offen

Bezirk Straßenmeisterei Haslach:
Bundesstraße 294 Mühlenbach Kaiserholf bis Elzach - offen
Bundesstraße 415 Biberach- Seelbach - offen
Landesstraße 107 Gutach- Landwasser – wird heute Abend noch freigegeben
Landesstraße 103 Welschensteinach- Geisberg ­- offen
Landesstraße 94 Oberharmersbach Linde- Oppenau – wird heute Abend noch freigegeben
Kreisstraße 5354 Nordrach Kolonie- Oppenau – wird heute Abend noch freigegeben
Kreisstraße 5333 Biberach-Fußbnach - offen
Kreisstraße 5362 Hornberg-Reichenbach bis Langenschiltach - offen.

++

- Deutscher Wetterdienst (16.14 Uhr):

Amtliche UNWETTERWARNUNG vor ORKANBÖEN für den Bereich Regierungsbezirk Freiburg

Betroffene Gebiete: Kreis Breisgau-Hochschwarzwald, Kreis Emmendingen, Kreis Lörrach, Kreis Waldshut, Ortenaukreis, Schwarzwald-Baar-Kreis, Stadt Freiburg im Breisgau für Lagen über 1000 Meter

Gültig von Montag, 10.02.2020, 18:00 Uhr, voraussichtlich bis: Dienstag, 11.02.2020 10:00 Uhr

Es besteht die Gefahr des Auftretens von Orkanböen (Stufe 3 von 4).

ACHTUNG! Hinweis auf mögliche Gefahren: Es sind unter anderem verbreitet schwere Schäden an Gebäuden möglich. Bäume können zum Beispiel entwurzelt werden und Dachziegel, Äste oder Gegenstände herabstürzen. Schließen Sie alle Fenster und Türen! Sichern Sie Gegenstände im Freien! Halten Sie insbesondere Abstand von Gebäuden, Bäumen, Gerüsten und Hochspannungsleitungen. Vermeiden Sie möglichst den Aufenthalt im Freien!

Detaillierte Warninformationen erhalten Sie unter 'http://www.wettergefahren.de'. DWD / RWB Stuttgart

++

- Landratsamt Breisgau-Hochschwarzwald (16.08 Uhr):

Forstbehörde warnt nach dem Sturm vor dem Betreten von Waldflächen im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald - Gauchachtalbrücke und Gutachtalbrücke bleiben zur Sicherheit vor Böen bis morgen früh gesperrt - Wegen Sturmbruchs gesperrte Straßen werden nach und nach geräumt und wieder freigegeben - Empfehlung für Schüler, nicht zum Unterricht zu gehen, gilt morgen nicht mehr

Nachdem die erste Welle des Orkantiefs Sabine abgezogen ist, normalisiert sich die Lage im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald allmählich. Trotzdem ist weiter Vorsicht geboten.
So warnt die Forstbehörde ausdrücklich davor, Waldflächen zu betreten. Nach wie vor können weitere Bäume umstürzen oder Sturmholz herabfallen. Das gilt auf jeden Fall noch mindestens die ganze Woche, zumal auch weiterhin mit Sturmböen zu rechnen ist, obwohl die Unwetterwarnung für die Hochlagen aufgehoben worden ist.

Die Gauchachtal- und die Gutachtalbrücke bleiben noch voraussichtlich bis morgen um 6 Uhr gesperrt. Die zahlreichen Straßen, die wegen Sturmbruchs gesperrt werden mussten, sind fast ausnahmslos geräumt und für den Verkehr wieder frei gegeben.
Insgesamt 623 Einsatzkräfte waren bei den 274 Einsätzen heute beteiligt. Insgesamt gab es im Landkreis nach derzeitigem Stand lediglich eine leichtverletzte Person.

Die heutige Empfehlung, wonach Schülerinnen und Schüler wegen des Sturms nicht zur Schule gehen sollten, gilt morgen nicht mehr, nachdem auch das Kultusministerium Baden-Württemberg dies nicht mehr für angebracht hält.

+++

- Landkreis Lörrach (15:54 Uhr):

Die folgenden wegen Sturmschäden gesperrten Straßen konnten mittlerweile wieder freigegeben werden:

L126 Todtnau-Oberried
L146 Mambach - Todtmoos
L123 Wiedener Eck – Utzenfeld

Vorsicht ist weiterhin geboten, auch für heute Abend und morgen werden teilweise sehr hohe Windgeschwindigkeiten mit der Gefahr von Holzbruch erwartet.

++

- Polizeipräsidium Konstanz (15:42 Uhr): Gefahrgut-Lkw wird bei Blumberg-Riedöschingen von Windböe umgeworfen

Ein 60-jähriger Lkw-Lenker befuhr am heutigen Montag gegen 12 Uhr die K 5755 von Riedöschingen kommend in Richtung Längehaus.
Vermutlich erfasste eine starke Windböe des Sturmtiefs Sabrina den
Gefahrgut-Lkw, dieser kippte um und blieb seitlich auf der Straße liegen.

Vorsorglich wurde der Fahrer mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Verletzungen wurden bei ihm keine festgestellt. Das mit Wasserstoffperoxid beladene Fahrzeug musste von einem Abschleppunternehmen aufgerichtet und abtransportiert werden. Laut Feuerwehr lief lediglich ein kleiner nicht näher bestimmbarer Teil von Wasserstoffperoxid aus, für die Bevölkerung und Natur bestand zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr. Die Bergungsarbeiten dauern an.

++

- Polizeipräsidium Freiburg (13:56 Uhr)

Sturm sorgt für zahlreiche Einsätze im Zuständigkeitsbereich des
Polizeipräsidiums Freiburg (Freiburg/Landkreise
Breisgau-Hochschwarzwald, Emmendingen, Lörrach und Waldshut):

Im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Freiburg kommt
es witterungsbedingt weiterhin zu Verkehrsbehinderungen. Zahlreiche Straßen mussten seit dem frühen Morgen wegen umgestürzter Bäume gesperrt werden. Während einige Sperrungen wieder aufgehoben werden konnten, ist andernorts aufgrund zu bergender Bäume weiterhin mit Sperrungen zu rechnen.

Witterungsbedingt ist es am Montagmorgen im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald zu mehreren Unfällen im Straßenverkehr gekommen.
Gegen 5 Uhr befuhr ein Lkw-Fahrer mit seinem Sattelzug die B315 von der Seesteige kommend in Richtung Lenzkirch. Auf Höhe des Parkplatzes "Rotkreuz" musste der Fahrzeuglenker wegen umgestürzter Bäume anhalten. Kurze Zeit später fiel dann ein weiterer Baum auf das stehende Fahrzeug. Der Lkw-Fahrer blieb unverletzt. Die Straße musste für
die Bergung des Sattelzugs voll gesperrt werden.

Gegen 6 Uhr befuhr eine 19-jährige Fahrzeuglenkerin mit ihrem Kleinwagen die Spirzenstraße (K4907), als ein Baum auf das Fahrzeug stürzte. Am Fahrzeug entstand erheblicher Sachschaden. Die Fahrzeuglenkerin blieb unverletzt, das Fahrzeug musste abgeschleppt werden.

Gegen 07.20 Uhr befuhr ein 28-jähriger Paketzusteller mit seinem Lieferfahrzeug die B500 von Bärental in Richtung Altglashütten. Dort kollidierte er mit einem auf die Fahrbahn gestürzten Baum. Am Fahrzeug entstand erheblicher Sachschaden, der Fahrer blieb nach derzeitigem Kenntnisstand unverletzt.

Ursprungsmeldung:

Aktuell laufen wegen des Sturms "Sabine" zahlreiche Unwettereinsätze im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Freiburg. Entwurzelte Bäume und abgebrochene Äste sorgen für Verkehrsbehinderungen, insbesondere betroffen sind nach derzeitigem Kenntnisstand die Straßen B31/ B317/ L124 und 126 und die Schwarzwald-Höhenlagen.

In der Lenzkircher Straße in Titisee-Neustadt wurde ein Pkw-Fahrer verletzt. Ein Baum war nahe der Gutachtalbrücke gegen 6.30 Uhr auf das Dach des fahrenden Pkw gestürzt. In der Gottlieb-Daimler-Straße in Teningen deckte der Sturm um circa 4 Uhr ein Hallendach ab. Verletzt wurde nach derzeitigem Kenntnisstand niemand. Eswird nachberichtet.

++

- Landratsamt Ortenaukreis

UPDATE Straßensperrungen (13.45 Uhr):

Geöffnet sind wieder die Bundesstraße 294 Mühlenbach Kaiserhof bis Elzach sowie die Kreisstraße 5333 Biberach- Fußbach.
.
Weiterhin gesperrt bleiben vorerst:

Bezirk Straßenmeisterei Lahr:
Bundesstraße 415 Schönberg

Bezirk Straßenmeisterei Offenburg:
Landstraße 92 Oppenau bis B 500

Bezirk Straßenmeisterei Achern:
Bundesstraße 500 Ruhestein bis Unterstmatt
Landstraße 87 Hinterseebach bis B 500
Landstraße 86 Sasbachwalden bis B 500
Landstraße 86a Waldulm ab oberer Berg bis Ringelbach

Bezirk Straßenmeisterei Haslach:
Bundesstraße 415 Biberach- Seelbach
Landesstraße 107 Gutach- Landwasser
Landesstraße 103 Welschensteinach- Geisberg
Landesstraße 94 Oberharmersbach Linde- Oppenau
Kreisstraße 5354 Nordrach Kolonie- Oppenau
Kreisstraße 5362 Hornberg-Reichenbach bis Langenschiltach

++

- Polizeipräsidium Konstanz: Von zwei Bäumen getroffen (12:38 h)

Gleich zwei Bäume stürzten am heutigen Montag gegen 04.30 Uhr auf die Straße zwischen Nordstetten und Kappeln und trafen hierbei den vorbeifahrenden Fiat eines 62-jährigen Mannes. Der Autofahrer blieb
unverletzt, sein Fahrzeug muss jedoch abgeschleppt werden. Aufgrund der Gefahr vor weiteren umstürzenden Bäumen, ist die Straße bis auf weiteres gesperrt.

++

- Landratsamt Lörrach (12:25 Uhr)

Vollsperrung wegen Sturmschäden durch Orkan „Sabine“ am 10. Februar

Wegen Sturmschäden müssen im Landkreis Lörrach weitere Straßenabschnitte gesperrt werden:
K6310 bei Endenburg
K6334 zwischen Steinen und Hüsingen
K6344 Wittlingen - Haagen
K6314 Richtung Hochblauen
K6301 bei Atzenbach

Die Straßenmeistereien sind im Einsatz und beheben die Störungen so schnell wie möglich. Aufgrund der Wetterlage und der Vielzahl von Schäden kann aber momentan nicht abgeschätzt werden, wann die Straßen wieder freigegeben werden.

++

- Polizeipräsidium Freiburg (12:18 Uhr)

Breisach am Rhein: Unwetterschäden

Am Montagmorgen gingen mehrere Meldungen wegen Sturmschäden bei
dem Polizeirevier Breisach ein. Zwischen Merdingen und Gündlingen lagen Bäume auf der Straße, zwischen Burkheim und Jechtingen, sowie in Breisach lagen unter anderem große Äste auf der Fahrbahn. Des Weiteren sind einige Baustellenschilder umgekippt. Die Straßenbehinderungen wurden entfernt. Es wurden keine Personen
verletzt.

++

Dach eines Kindergartens in Schwanau-Allmannweier beschädigt

In Schwanau-Allmannweier wurde die Wellblechkonstruktion des Daches eines Kindergartens vom Sturm angehoben und umgeknickt, dabei geriet Regenwasser in die Dachkonstruktion. Der Kindergarten hatte am Morgen gerade den Betrieb aufgenommen, als die Erzieherinnen einen Wassereintritt bemerkten und das aufgerissene, teils lose Dach entdeckten. Die Kinder wurden in einer nahe gelegenen Sporthalle untergebracht. (Info: kamera24.tv)

++

- Feuerwehr Waldkirch (12:03 Uhr)

Umgestürzter Baum in der Kandelstraße

Folgemeldung 10.02.2020, 11.45 Uhr: Die Abteilungen Waldkirch und Siensbach hatten seit heute früh aufgrund des Sturmes 8 Einsätze. Viermal wurden sie zu umgestürzten Bäumen gerufen, vier weitere Male zu vom Sturm teilweise abgedeckten Häusern. Letztere befanden sich allesamt im Ortsteil Siensbach. Bei dreien davon konnte mittels der Drehleiter schnelle Hilfe geboten werden. An einem weiteren Anwesen war der Winkel aber so ungünstig, so dass hier seitens der Feuerwehr keine Unterstützung möglich war. Die Drehleiter konnte dort nicht wie erforderlich in Stellung gebracht werden, um nahe genug an die Ziegel des Daches zu kommen. Hier müssen Fachfirmen mit speziellen Gerätschaften tätig werden.

Bis zum jetzigen Zeitpunkt (11.45 Uhr) waren seitens der Abteilung Siensbach 22 und seitens der Abteilung Waldkirch 15 Feuerwehrleute in die Einsätze eingebunden. Aufgrund der immer noch aktuellen Warnungen der Wetterdienste bleibt die erhöhte Alarmbereitschaft der Feuerwehr weiter bestehen.

Folgemeldung 10.02.2020, 10.00 Uhr: Wie eingangs gemeldet (s.u.) gab es für die Abteilungen Siensbach und Waldkirch mehrere Einsätze. Umgestürzte Bäume und Baumteile mussten entfernt werden - u.a. in der Kandelstraße, der Talbachstraße, im Dobel und an der B294. Der Sturm hat auch Schaden am Dach eines Anwesens in Siensbach verursacht, wo die Einsatzkräfte derzeit noch zugange sind. Oberbürgermeister Roman Götzmann hat sich im Rettungszentrum über die Lage informiert und bleibt im Kontakt mit der Führung der Feuerwehr.

Erstmeldung 10.02.2020, 7.30 Uhr:

Sämtliche Feuerwehrabteilungen der Gesamtwehr Waldkirch befinden sich seit der Nacht in erhöhter Alarmbereitschaft.

Das Sturmtief Sabine sorgte am frühen Morgen für umgestürzte Bäume im Stadtgebiet. Die Abteilungen Waldkirch und Siensbach haben die Fahrbahnen an unterschiedlichen Stellen von Baumbruch befreit.

++

- Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald: Aktualisierte Lagemeldung (12 Uhr)

Stromausfälle:
- Eschbach, Breitnau
- St. Peter wird wieder versorgt
- Schluchsee wird wieder versorgt
- Oberried wird wieder versorgt

Straßensperrungen:
- B500 Schweizerhof-Kalte Herberge
- L170 Löffingen-Göschweiler
- B 315 Abzweig Mühlingen Steig bis B31
- L 128 Buchenbach Richtung St.Märgen ab Abzweig Spirzen
- K 4987 St.Märgen Neuhäusle-Glashütte
- K 4992 Friedenweiler von L 172 bis Kleineisenbach
- Lenzkirch Ortsteil Saig für Rettungsdienst nicht mehr erreichbar
- K 6592 Schluchsee-> Bonndorf zwischen K 4988 und Bonndorf
- K 4589 Neustadt -> Langenordnach
- K 5753 Oberbränd -> Bubenbach
-Lenzkirch Ortsteil Raitenbuch-Berg nicht erreichbar

- L 172 Blessinghof -> Hammereisenbach wieder befahrbar
- L172 Neustadt-Eisenbach wieder befahrbar
- K4990 Raitenbucher Höhe wieder befahrbar
- K 4907 Spirzenstraße wieder befahrbar

ÖPNV:
Auf der Höllentalbahn ist wegen eines Baums auf der Oberleitung beim oberen Hirschsprungtunnel der Zugverkehr eingestellt.

Bislang 274 Einsätze mit 540 Einsatzkräften im Landkreis.
Im Bereich Kaiserstuhl, Südlicher Breisgau, Markgräflerland und jetzt auch im Dreisamtal konnten die Einsätze zwischenzeitlich beendet werden.

ACHTUNG:
Es wird ausdrücklich davor gewarnt Waldflächen zu betreten.
Die Gefahr von Sturmbruch besteht weiterhin, auch wenn der Wind abgeflaut hat.
Die gilt auch für die nächsten Tage.

++

- Badenova AG: "Sabine" sorgt für Stromausfälle - Besonders betroffen waren das Dreisamtal und die Höhen Richtung St. Peter und Oberried (11.26 Uhr):

Der Orkansturm Sabine hat in der vergangenen Nacht auch im Stromnetzgebiet der badenova Netztochter bnNETZE für etliche Stromausfälle gesorgt. Besonders betroffen waren das Dreisamtal und die Höhen Richtung St. Peter und Oberried.

In der Zeit zwischen 4 Uhr und 5 Uhr heute Morgen gingen bei der Verbundleitwarte der badenova die Stör- und Ausfallsmeldungen nahezu im Minutentakt ein. Im Osten von Freiburg Richtung Dreisamtal und von dort nach Oberried und St. Peter sind alle Gemeinden über 20KV Freileitungen versorgt. Diese Freileitungen führen vielfach durch Waldstücke und sind deshalb besonders störanfällig, wenn starke Orkanböen wie in der vergangenen Nacht herrschen.

In der genannten Stunde sind an zahlreichen Stellen teils mehrfach Bäume auf die Stromleitungen gestürzt und haben die Stromversorgung unterbrochen. Teilweise wurden dabei auch Leitungsmasten beschädigt. In einer gemeinsamen und abgestimmten Aktion haben die Bereitschaftstrupps von bnNETZE, die Freiwilligen Feuerwehren und die zuständigen Forstreviere noch in der Nacht und während des gesamten Vormittags die umgestürzten Bäume auseinandergesägt und entfernt, und im Anschluss die Stromversorgung in allen Orten wieder hergestellt. Lediglich ein kurzer Leitungsabschnitt in Hofsgrund, bei dem Bäume in sehr unzugänglichen Lagen auf die Leitung gestürzt sind, blieb bis zum Mittag noch unversorgt.

Betroffen waren – teilweise mit kompletter Stromunterbrechung – die Gemeinden und Ortsteile Eschbach, St. Peter, Oberried, Burg, St. Wilhelm, Hofsgrund sowie Teile von Freiburg-Kappel.

++

- Polizeipräsidium Konstanz: Tanne fiel in Triberg im Schwarzwald auf Auto (11.38 Uhr)

Einen Schock erlitt heute Morgen gegen 8 Uhr eine 51-jährige Autofahrerin auf der Kreisstraße 5727, als ein Baum auf ihr Fahrzeug stürzte. Die Frau befuhr die Kreisstraße in Richtung Triberg. In einem Waldstück oberhalb der Jugendherberge fiel die Tanne auf ihr Fahrzeugdach und drückte dieses ein.
Die Autofahrerin blieb unverletzt.

++

- Polizeipräsidium Konstanz: Schäden durch Sturm in St. Georgen (11.34 Uhr)

Die Freiwillige Feuerwehr St. Georgen informierte heute Morgen gegen 5 Uhr die Polizei und teilte zwei beschädigte Fahrzeuge mit, die von mehreren umgestürzten Bäumen getroffen wurden.

Ein weiterer Schaden aufgrund des Sturms ereignete sich gegen 6.30 Uhr in der Talstraße. Dort deckte der Sturm einen Teil eines Garagendaches ab, die herabfallenden Ziegeln beschädigte ein darunter stehendes Fahrzeug.

Kurze Zeit später riss auf dem Dach eines Tankstellengebäudes in der Bundesstraße 1D eine Werbetafel ab, die gegen die Heckscheibe eines Pkw prallte, der gerade betankt wurde.

In allen Fällen wurde niemand verletzt.

++

- Polizeipräsidium Freiburg: Stromausfall im Landkreis Waldshut - Handlungsanweisung an Personen mit Heimbeatmungsgerät (11.32 Uhr)

Derzeit kommt es wetterbedingt zu lokal begrenzten Stromausfällen. Personen, die Zuhause mit einem Heimbeatmungsgerät versorgt sind und nicht über eine ausreichende Batteriekapazität verfügen, können sich unter der Notrufnummer 112 an die Rettungsleitstelle wenden.

++

- Polizeipräsidium Offenburg - Sattelzug bei Kuppenheim von Sturmböe erfasst und umgekippt - Landesstraße 67 gesperrt (11.17 Uhr):

Das Sturmtief 'Sabine' dürfte nach bisherigen Feststellungen heute Morgen dafür verantwortlich gewesen sein, dass im Kreisverkehr der Landesstraße 67 zur Kreisstraße 3715 ein Sattelzug umgestürzt ist.

Eine heftige Sturmböe hatte das unbeladene Schwergewicht kurz vor 8 Uhr erfasst und es zum Kippen gebracht. Der Fahrer trug hierdurch leichte Verletzungen davon und musste mit einem Rettungswagen in ein umliegendes Krankenhaus gebracht werden.
Aus der Sattelzugmaschine waren Betriebsstoffe ausgelaufen, sodass Einsatzkräfte der Feuerwehr eine Ölsperre errichten mussten. Vertreter des Umweltamtes waren vor Ort.

Die Landesstraße 67 ist aktuell aufgrund der bevorstehenden Bergungsarbeiten bis auf Weiteres gesperrt.
Der Sachschaden dürfte nach ersten Schätzungen im Bereich von etwa 100.000 Euro liegen.

++

- Landratsamt Breisgau-Hochschwarzwald (10:00 Uhr)

Zweite aktualisierte Lagemeldung im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald infolge des Sturms Sabine

Hier die aktualisierte Lage:

Stromausfälle:
- Oberried, Eschbach, Breitnau
- St. Peter wird wieder versorgt
- Schluchsee wird wieder versorgt

Straßensperrungen:
- B500 Schweizerhof-Kalte Herberge
- L172 Neustadt-Eisenbach
- K4990 Rötenbacher Höhe - B500
- L170 Löffingen-Göschweiler
- B315 Abzweig Mühlingen Steig bis B31
- L 128 Buchenbach Richtung St.Märgen ab Abzweig Spirzen
- K 4987 St.Märgen Neuhäusle-Glashütte
- K 4992 Friedenweiler von L 172 bis Kleineisenbach
- Lenzkirch Ortsteil Saig für Rettungsdienst nicht mehr erreichbar
- K 6592 Schluchsee-> Bonndorf zwischen K 4988 und Bonndorf
- L 172 Blessinghof -> Hammereisenbach
- B 315 Lenzkirch <=> Bonndorf Höhe Löffelschmiede
- K 4907 Spirzenstraße
-K 4589 Neustadt -> Langenordnach
-K 5753 Oberbränd -> Bubenbach
-Lenzkirch Ortsteil Raitenbuch-Berg nicht erreichbar
B 315 Lenzkirch <=> Bonndorf wieder befahrbar

ÖPNV:
Auf der Höllentalbahn ist wegen eines Baums auf der Oberleitung beim oberen Hirschsprungtunnel der Zugverkehr eingestellt.

Bislang 200 Einsätze mit 535 Einsatzkräften im Landkreis. Im Bereich Kaiserstuhl, Südlicher Breisgau und Markgräflerland konnten die Einsätze zwischenzeitlich beendet werden.

++

- Deutsche Bahn (10:18 Uhr)

Derzeit kein Zugverkehr in Baden-Württemberg
Regional- und S-Bahnverkehre starten frühestens am Mittag

Aufgrund des Sturmtiefs Sabine verkehren derzeit bis auf Weiteres keine Züge in Baden-Württemberg.

Mit aktuellem Stand starten Regionalzüge in Baden-Württemberg und die S-Bahn Stuttgart ihre Fahrten frühestens am Mittag wieder sukzessive. Je nach Entwicklung der Wetterlage. Mit Ausfällen und Behinderungen ist den ganzen Tag zu rechnen.

Bevor Züge wieder fahren, werden auf jeder Strecke Erkundungsfahrten durchgeführt. Soweit möglich wird der Verkehr im Anschluss an etwaige Reparaturarbeiten dann auf den Strecken wieder aufgenommen.

Die Deutsche Bahn empfiehlt Fahrgästen sich rechtzeitig vor Reiseantritt auf www.bahn.de oder in der App DB Navigator über die aktuelle Verkehrslage zu informieren und auch ab Mittag eine längere Reisezeit einzuplanen.

Über die Dauer der Beeinträchtigungen kann die Bahn derzeit noch keine Aussage treffen.

++

- Stadt Freiburg (10:09 Uhr)

Sturmtief Sabine: Amt für Brand und Katastrophenschutz ist seit dem frühen Morgen im Einsatz

Bislang sind 14 Bäume umgestürzt, mehrere Ziegel und Fassadenteile haben sich gelöst

Das Sturmtief Sabine hat am frühen Morgen auch Freiburg erreicht. Das Amt für Brand und Katastrophenschutz verzeichnete bislang über 25 Einsätze. Bislang sind 14 Bäume im gesamten Stadtgebiet umgestürzt, sowie einige Ziegel und Fassadenteile von Gebäuden heruntergefallen. Ein Felsbrocken fiel auf die L124 in Richtung Schauinland, glücklicherweise wurden keine Menschen verletzt. Die Feuerwehr verzeichnete auch einen umgestürzten Roller in der Innenstadt, bei dem der Kraftstoff auslief. Zudem drohte ein Bauzaun im Rennweg umzustürzen, er ist inzwischen gesichert.

++

- Polizeipräsidium Konstanz: Sturmtief Sabine entwurzelt viele
Bäume im Schwarzwald-Baar-Kreis (09:57 Uhr)

Das Sturmtief Sabine hat am heutigen Montagmorgen für einige Störungen gesorgt. In der Zeit von 4 Uhr bis 7 Uhr nahm die
Notrufzentrale des Polizeipräsidiums Konstanz aus dem Schwarzwald-Baar-Kreismindestens 40 Notrufe entgegen, in denen zahlreiche umgestürzte Bäume gemeldet wurden. Die meisten Verkehrsbehinderungen traten im Bereich Villingen-Schwenningen, gefolgt von St. Georgen und Donaueschingen ein. Weitere größere Schadensereignisse wurden der Polizei aus dem Bereich nicht gemeldet. Im Dauereinsatz waren ebenfalls die Feuerwehren aus den gesamten Landkreisen, die mit der Beseitigung der Bäume beautragt wurden.

- Landratsamt Lörrach (09:53 Uhr)

Vollsperrung wegen Sturmschäden durch Orkan „Sabine“.
Wegen Sturmschäden sind im Landkreis Lörrach momentan folgende Straßen beidseitig gesperrt:
B317 zwischen Todtnau und Feldberg
L126 zwischen Todtnau und Notschrei
L146 zwischen Mambach und Todtmoos
L148 zwischen Wehr und Todtmoos
K6303 zwischen Wembach und Fröhnd
L123 zwischen Wiedener Eck und Utzenfeld
K6344 zwischen Wittlingen und Haagen
K6334 zwischen Steinen und Hüsingen
Die Sperrungen gelten bis auf Weiteres. Das Landratsamt wird über die weitere Entwicklung informieren.

++

Landratsamt Ortenaukreis: Straßensperrungen aufgrund aktueller Unwetterlage - Deponien in Seelbach und Haslach auch geschlossen
(09:46 Uhr)

Aufgrund der aktuellen Unwetterlage wegen des Sturmtiefs „Sabine“ kommt es im Ortenaukreis zu Straßensperrungen. Auch die Deponien in Seelbach („Schönberg“) und Haslach („Vulkan“) können nicht angefahren und bleiben heute geschlossen. „Unsere Straßenmeistereien sind seit heute Nacht im Einsatz. Teilweise liegen Bäume auf den Straßen. Wir starten mit den Aufräumarbeiten, sobald sich die Lage etwas beruhigt“, informiert Simone Basler vom Straßenbauamt des Ortenaukreises. „So lange der Sturm noch tobt, ist es zu gefährlich“.

Die Integrierte Leitstelle Ortenau meldet rund 80 Feuerwehreinsätze aufgrund des Sturmtiefs bisher, aktuell befinden sich 29 Gemeinde-Feuerwehren im Einsatz.


Momentan sind folgende Straßen gesperrt (Stand: 9.45 Uhr):

Bezirk Straßenmeisterei Lahr:
Bundesstraße 415 Schönberg

Bezirk Straßenmeisterei Offenburg:
Landstraße 92 Oppenau bis B 500

Bezirk Straßenmeisterei Achern:
Bundesstraße 500 Ruhestein bis Unterstmatt
Landstraße 87 Hinterseebach bis B 500
Landstraße 86 Sasbachwalden bis B 500
Landstraße 86a Waldulm ab oberer Berg bis Ringelbach

Bezirk Straßenmeisterei Haslach:
Bundesstraße 294 Mühlenbach Kaiserhof bis Elzach
Bundesstraße 415 Biberach- Seelbach
Landesstraße 107 Gutach- Landwasser
Landesstraße 103 Welschensteinach- Geisberg
Landesstraße 94 Oberharmersbach Linde- Oppenau
Kreisstraße 5354 Nordrach Kolonie- Oppenau
Kreisstraße 5333 Biberach- Fußbach
Kreisstraße 5362 Hornberg-Reichenbach bis Langenschiltach

Wann die Straßen wieder freigegeben werden, kann wegen des anhaltenden Sturms noch nicht gesagt werden. Wir bitten um Verständnis

++

- Amtliche UNWETTERWARNUNG vor SCHWEREM GEWITTER für den Kreis Rottweil (9:30 Uhr)
Gültig von: Montag, 10.02.2020, 09:31 Uhr, voraussichtlich bis: Montag, 10.02.2020 10:15 Uhr

++

- FWTM (08:32 Uhr)

Münstermarkt findet am Montag, 10.02.2020 nicht statt

Aufgrund des Orkantiefs Sabine hat sich die Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe GmbH & Co. KG (FWTM) dazu entschlossen, den Münstermarkt am Montag, 10.02.2020 nicht stattfinden zu las-sen.

++

- Aktuelle Lage im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald (Stand: 08 Uhr)

Der Sturm Sabine nimmt auch im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald zu. Die aktuelle Lage:

Stromausfälle:
- Oberried, St.Peter, Eschbach, Schluchsee

Straßensperrungen:
- B500 Schweizerhof-Kalte Herberge
- L172 Neustadt-Eisenbach
- K4990 Rötenbacher Höhe - B500
- L170 Löffingen-Göschweiler
- B315 Abzweig Mühlingen Steig bis B31
- L 128 Buchenbach Richtung St.Märgen ab Abzweig Spirzen
- K 4987 St.Märgen Neuhäusle-Glashütte
- K 4992 Friedenweiler von L 172 bis Kleineisenbach
- Lenzkirch Ortsteil Saig für Rettungsdienst nicht mehr erreichbar

Besonderheiten:
Friedenweiler: 1 Baum auf Fahrzeug - 1 Person verletzt
Müllheim-Niederweiler: 1 Baum auf Hausdach. Dach eingestürzt

Insgesamt gab es bislang 124 Einsätze der Feuerwehren und Rettungskräfte. 535 Einsatzkräfte waren im Einsatz.

Es gilt nach wie vor die Empfehlung, dass Schülerinnen und Schüler heute zuhause bleiben sollen.

Aktuell wird vor einem schweren Gewitter gewarnt.

++

- Feuerwehr Waldkirch: Sturmschäden im Stadtgebiet (7:49 Uhr)

Einsatz für die Abteilungen Waldkirch und Siensbach
Sturmschäden im Stadtgebiet - Umgestürzter Baum in der Kandelstraße

Sämtliche Feuerwehrabteilungen der Gesamtwehr Waldkirch befinden sich seit der Nacht in erhöhter Alarmbereitschaft.

Das Sturmtief Sabine sorgte am frühen Morgen für umgestürzte Bäume im Stadtgebiet. Die Abteilungen Waldkirch und Siensbach haben die Fahrbahnen an unterschiedlichen Stellen von Baumbruch befreit.

Aufgrund der aktuellen Lage bitten wir die Hinweise der Wetterdienste zu beachten:

Halten Sie sich nicht unnötigerweise im Freien auf. Meiden Sie Wälder, Parkanlagen und Gebiete mit Baumbestand. Es ist damit zu rechnen, dass der Sturm und die mit ihm einhergehenden starken Böen noch einige Zeit anhalten werden. Mit einer Entspannung der Lage ist erst gegen Abend zu rechnen.

++

Verbraucherorganisation Geld und Verbraucher e.V. (GVI)

Das Orkantief „Sabine“, das derzeit durch die Republik zieht, verursachte schon zahlreiche Schäden. Und durch die Stürme in Orkanstärke hat es diesmal auch verhältnismäßig viele Bäume, welche Folgeschäden verursachten, getroffen. Immobilieneigentümer sollten einen Sturmschaden nicht nur bei ihrer Versicherung melden, sondern möglichst schnell Schäden reparieren lassen, sonst drohen Folgeschäden, warnt die Verbraucherorganisation Geld und Verbraucher e.V. (GVI). Übrigens, die Gefahr ist noch nicht gebannt. Das Orkantief soll uns bis Dienstag erhalten bleiben.

„Eines der wichtigsten Erledigungen nach einem Sturm ist die Besichtigung des Daches, da nach einem Sturm oft Dachschäden auftreten“, rät GVI-Vorstand Jürgen Buck. Ist die Dachfläche nach einem Sturmschaden beschädigt, z.B. durch gelöste Ziegel, sollte sie umgehend wieder repariert und geschlossen werden. „Sind Löcher entstanden, können diese zunächst mit einer Folie geschützt werden, damit kein Regen in die Dachkonstruktion eindringen kann und somit einer Schimmelbildung vorgebeugt werden kann“, empfiehlt Jürgen Buck.

Während des Orkans „Sabine“ hat es am Sonntag auch wieder viele Bäume getroffen. Sie sind umgestürzt, Äste sind abgerissen und haben Häuser, Dächer und Stromleitungen beschädigt. Nicht nur Eigenschäden entstanden, sondern auch Beschädigungen auf Nachbargrundstücken wurden verursacht. Da Hausbesitzer einer gesetzlichen Verkehrssicherungspflicht unterliegen, stellt sich die Frage, wer bezahlt die eigenen bzw. fremden Sturmschäden?

Sturmschäden werden von unterschiedlichen Versicherungen reguliert – je nach Situation: Dazu zählen die Wohngebäudeversicherung, Elementarschadenversicherung, Rohbau-Versicherung, Hausratversicherung, Kfz-Kaskoversicherung und die Haftpflichtversicherung. Neben der umgehenden Meldung des Schadens an die Versicherung, muss Zusätzliches beachten werden.

Weitere kostenlose Antworten, Tipps und Infos der GVI zum Verhalten nach einem Sturmschaden gibt es unter www.geldundverbraucher.de, Rubrik „Gratis“ unter „Unwetter-Schäden und Versicherungen“.

- WARNUNGEM, HINWEISE (Schulen...)

Unwetterwarnungen - Breisgau-Hochschwarzwald: Aktuelle Straßensperrungen - Nicht zur Schule gehen ++ Informationen der Städte Lörrach, Offenburg und Villingen-Schwenningen

Bilder


QR-Code Das könnte Sie aus Regio auch noch interessieren!

> Weitere Meldungen aus der Rubrik "RegioMix (dies & das)" anzeigen.

Info von Medienmitteilung (05)
Jeder Verfasser einer Meldung (Firma, Verein, Person...) hat zusätzlich noch SEINE eigene "Extrazeitung" bei RegioTrends! Oben auf den roten Namen hinter „Info von“ klicken. Schon sehen Sie ALLE seine abrufbaren Meldungen in unserer brandaktuellen Internet-Zeitung.



P.S.: NEU! Sind Sie bei Facebook? Werden Sie Fan von RegioTrends!

Twitter Facebook studiVZ MySpace Google Bookmarks Linkarena deli.cio.us Digg Folkd Newsvine reddit StumbleUpon Windows Live Yahoo Yigg





















Schwarzwald, Lokalzeitung, Wochenzeitung EMMENDINGER TOR, WZO, Wochenzeitungen am Oberrhein, Der Sonntag, Markgräfler Bürgerblatt, Primo Verlag, Freiburger Wochenbericht, Kurier, Freiburger Stadtkurier, Zeitung am Samstag, Zypresse, Kaiserstuhl, Breisgau,RegioTrends, RegioZeitung, Freiburg, Emmendingen, Waldkirch, Endingen, Kenzingen, Herbolzheim, Breisach, Lahr, Offenburg, Müllheim, Bad Krozingen, Staufen, Weil, Lörrach, Denzlingen, Feldberg, Kaiserstuhl, Breisgau, Ortenau, Markgraeflerland, Schwarzwald