GRATIS! Internet-Tageszeitung für alle, die in der Regio „etwas zu sagen haben“! Einfach „Hier schreiben Sie!“ benutzen! Mehr…

RegioTrends

Stadtkreis Freiburg - Freiburg

24. Mar 2020 - 09:59 Uhr

Naturkatastrophe, lange Stromausfälle, Pandemien, Terroranschläge oder Bürgerkriege: Julian Genner erforscht den zunehmenden Trend, für Krisen vorzusorgen

Ob Naturkatastrophe, lange Stromausfälle, Pandemien, Terroranschläge oder Bürgerkriege: Personen, die sich intensiv auf künftige Krisen und Katastrophen vorbereiten, bezeichnen sich selbst als „Prepper“. So sehr sich die Szenarien voneinander unterscheiden, so sehr ähneln sich jedoch die Vorbereitungsmaßnahmen, erklärt Dr. Julian Genner vom Institut für Kulturanthropologie und Europäische Ethnologie der Universität Freiburg: „Die Vorräte sollen ein autarkes Überleben in den eigenen vier Wänden ermöglichen.“ Eingelagert werden, so der Forscher, außer Lebensmitteln und Hygieneartikel jedoch auch zahlreiche Ausrüstungsgegenstände wie Gaskocher, Kerzen, Outdoor-Ausrüstungen und Rucksäcke, um gegebenenfalls schnell aus dem Krisengebiet fliehen zu können.

Ursprünglich in den 1970er Jahren in den USA entstanden, hat sich Preppen seit 2009 auch in Europa als Trend und Lebensstil etabliert. „Es handelt sich aber um ein sehr heterogenes Phänomen“, erklärt Genner. „Einerseits gibt es Schnittmengen mit Reichsbürgern und rechtsextremistischen Strömungen, andererseits ist Preppen ein Massenphänomen.“ Für den Kulturanthropologen ist es nicht verwunderlich, dass auch in Deutschland – schon vor der aktuellen, durch den Coronavirus verursachten Situation – immer mehr Personen begonnen haben, für Krisen vorzubeugen: „Die Popularität dieses Trends passt in eine Zeit, in der viele Menschen eher pessimistisch in die Zukunft blicken.“

Dr. Julian Genner forscht und lehrt seit 2018 am Institut für Kulturanthropologie und Europäische Ethnologie der Universität Freiburg, derzeit als Vertretungsprofessor. Er befasst sich mit dem Spannungsverhältnis von Preppen zwischen Rechtsextremismus und Massenkultur im Kontext der Gegenwartsgesellschaft.

Dr. Julian Genner
Institut für Kulturanthropologie und Europäsche Ethnologie
Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
Tel.: 0761/203-97626 (Telefontermine bitte per Mail vereinbaren)
E-Mail: julian.genner@kaee.uni-freiburg.de

(Info: Universität Freiburg)

Weitere Beiträge von Medienmitteilung (01)
Jeder Verfasser einer Meldung (Firma, Verein, Person...) hat zusätzlich noch SEINE eigene "Extrazeitung" bei REGIOTRENDS! Oben auf den roten Namen hinter „Weitere Beiträge von“ klicken. Schon sehen Sie ALLE seine abrufbaren Meldungen in unserer brandaktuellen Internet-Zeitung.


QR-Code Das könnte Sie aus Freiburg auch noch interessieren!

> Weitere Meldungen aus der Rubrik "RegioMix (dies & das)" anzeigen.


P.S.: NEU! Sind Sie bei Facebook? Werden Sie Fan von RegioTrends!

Twitter Facebook studiVZ MySpace Google Bookmarks Linkarena deli.cio.us Digg Folkd Newsvine reddit StumbleUpon Windows Live Yahoo Yigg














Schwarzwald, Lokalzeitung, Wochenzeitung EMMENDINGER TOR, WZO, Wochenzeitungen am Oberrhein, Der Sonntag, Markgräfler Bürgerblatt, Primo Verlag, Freiburger Wochenbericht, Kurier, Freiburger Stadtkurier, Zeitung am Samstag, Zypresse, Kaiserstuhl, Breisgau,RegioTrends, RegioZeitung, Freiburg, Emmendingen, Waldkirch, Endingen, Kenzingen, Herbolzheim, Breisach, Lahr, Offenburg, Müllheim, Bad Krozingen, Staufen, Weil, Lörrach, Denzlingen, Feldberg, Kaiserstuhl, Breisgau, Ortenau, Markgraeflerland, Schwarzwald