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Ortenaukreis - Offenburg

20. Mai 2020 - 09:49 Uhr Die HEINZMANN-Entwicklungsingenieure und ehemaligen Maschinenbau-Studenten der Hochschule Offenburg Simon Serrer (Mitte) und Andreas Ruf (rechts) freuten sich bei der Spendenübergabe auch über ein Wiedersehen mit ihrem früheren Professor Claus Fleig (links)

Bild: Hochschule Offenburg
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Spende lässt Technik „begreifbar“ werden - Die HEINZMANN GmbH & Co. KG hat Professor Claus Fleig von der Hochschule Offenburg eine Hochdruckpumpe und einen magnetgesteuerten Injektor für dessen Vorlesungen zum Verbrennungsmotor übergeben

Die beiden Anschauungsobjekte, die außerhalb der Vorlesungen in der Vitrine im E-Gebäude ausgestellt werden, sind Teile der von dem Schönauer Systemanbieter für das Management von Verbrennungsmotoren, Generatoren und Turbinen angebotenen Komplettlösungen für moderne Common Rail Einspritzsysteme. Sie dienen einer verbesserten Kraftstoffeffizienz und Schadstoffverringerung von Verbrennungsmotoren.

„Emissionsarme Mobilität ist ein wichtiger Baustein für das Erreichen der Klimaziele. Auch bei großen Dieselmotoren, die sicherlich noch lange Zeit zum Beispiel in Schiffen eingesetzt werden, sind Verbrauchs- und Emissionssenkungen mit intelligenten Lösungen wirtschaftlich möglich. Mit den beiden Exponaten können die Studierenden diese Technik im wahrsten Sinn des Worts ,begreifen‘“, freute sich Professor Claus Fleig über die Spende. Die Idee dazu war bei der Recruiting-Messe im vergangenen Jahr entstanden.

Die HDP-K3 Hochdruckpumpe verfügt über drei Druckelemente für Systemdrücke bis zu 2500 bar und ist dank ihres widerstandsfähigen Designs für den Einsatz in harschen Industrieumgebungen, Generatoren, Schiffen und Lokomotiven geeignet. Das Modell kam nach Unternehmensangaben schon in Lastwagen zum Einsatz, die an der Rallye Dakar und der Seidenstraßen-Rallye teilgenommen und bei diesen Rennen mehrmals gesiegt haben. Zudem sei die Eisbrecher-Flotte der Schwedischen Seeverwaltung (Swedish Maritime Administration, SMA) mit einer größeren Version der Pumpe nachgerüstet worden, um die Umweltrichtlinien zu erfüllen und die Leistungsfähigkeit der Schiffe zu erhöhen.

Der magnetgesteuerte Injektor ICR-DS-300 soll den Rückfluss von Kraftstoff laut Heinzmann um 75 Prozent gegenüber herkömmlichen Injektoren verringern. Durch die Integration von Speichervolumen würden Druckspitzen innerhalb des Injektors zudem um 25 Prozent reduziert. Im Ergebnis werde so ein gleichmäßiger, homogener Kraftstoffdurchfluss erzielt, der besonders im Schwerölbetrieb wichtig ist.

„HEINZMANN Einspritztechnologie trägt in entscheidender Weise zur Effizienzsteigerung und Emissionsminderung moderner Motoren bei. Wir freuen uns mit diesen Exponaten den Studierenden einen Teil dieser Technologie näher bringen zu können“, sagen Simon Serrer, Teamleiter und Entwicklungsingenieur bei HEINZMANN und ehemaliger Maschinenbau-Student der Hochschule Offenburg.

(Info: Hochschule Offenburg)


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