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Stadtkreis Freiburg - Freiburg

29. Jan 2026 - 15:48 Uhr

Konjunkturabfrage des WViB ergibt verhaltene Hoffnung – Aufschwung lässt weiter auf sich warten

Konjunkturabfrage des WViB ergibt verhaltene Hoffnung

Von links: Dr. Frank Desiere (Cor Tec GmbH), WVIB-Präsident Bert Sutter, Hauptgeschäftsführerin Hanna Böhme, Hans-Peter Laubscher (Kohler Maschinenebau).

Foto: Jens Glade / Internetzeitung REGIOTRENDS
Konjunkturabfrage des WViB ergibt verhaltene Hoffnung

Von links: Dr. Frank Desiere (Cor Tec GmbH), WVIB-Präsident Bert Sutter, Hauptgeschäftsführerin Hanna Böhme, Hans-Peter Laubscher (Kohler Maschinenebau).

Foto: Jens Glade / Internetzeitung REGIOTRENDS
Bei der Pressekonferenz des Wirtschaftsverbandes industrieller Unternehmen in Baden (WViB) am heutigen Donnerstagvormittag in Freiburg stellte die neue Hauptgeschäftsführerin Hanna Böhme die neuesten Ergebnisse der Konjunkturumfrage des Verbandes der Öffentlichkeit vor. „Obwohl es leise Hoffnung gibt, lässt der Aufschwung weiter auf sich warten!“, ist die Kernaussage des Verbandes.
Mit dabei der Präsident des Verbandes, Bert Sutter, Gastgeber Dr. Frank Desiere (Cor Tec GmbH) und Hans-Peter Laubscher (Kohler Maschinenebau).

„Die Werte sind ernüchternd“, analysierte Hauptgeschäftsführerin Hanna Böhme die Umfrageergebnisse vorab. Man befinde sich immer noch in der Talsohle und das Geschäftsklima sei hauptsächlich von der Hoffnung getragen, ergänzte sie weiter.
Die globale Wirtschaft wachse, dennoch verliere die deutsche Industrie weiter an Boden.
Das schuldenfinanzierte Sondervermögen bringe bisher keinen nachhaltigen Aufschwung, zumindest solange nicht, bis die privaten Investitionen nicht nachzögen.

Dabei sehen die Zahlen gegenüber dem Vorjahreszeitraum doch tatsächlich etwas besser aus. 2025 meldeten die Mitglieder ein leichtes Umsatzplus von 0,3 Prozent. Ein Jahr zuvor war noch von einem Umsatzminus von 4,8 Prozent die Rede. 2025 verzeichneten zwar 47 Prozent der Unternehmen gesunkene Umsätze, aber ebenso viele konnten von steigenden Umsätzen berichten. 2024 lag das Verhältnis noch bei 62 zu 24 Prozent.
Auch bei den Geschäftserwartungen scheint es Entspannung zu geben. 39 Prozent rechnen im nächsten halben Jahr mit steigenden Umsätzen, mit einem Rückgang dagegen nur 13 Prozent. (Vorjahr 22 zu 27 Prozent). Damit ist die Erwartung auf dem höchsten Stand seit 2022. Das WViB-Geschäftsklima liegt mit 13 Punkten im Plus. Dieser Wert lag vor einem Jahr mit minus 17 Punkten noch deutlich im negativen Bereich. Die Geschäftslage wird mit 0 Punkten bewertet (im letzten Jahr bei minus 29 Punkten).

Blickt man in die Branchen, so hat sich in der Automotive-Branche die Situation deutlich verbessert. Dort lag das Geschäftsklima vor einem Jahr bei minus 41, jetzt befindet sich dieser Wert auf dem Nullpunkt. Die Erwartungen der Branche sind mit 11 Punkten positiv.

War das Geschäftsklima im Maschinenbau vor Jahresfrist noch über dem Durchschnitt, liegt es jetzt deutlich darunter. Die Erwartungen dagegen sind mit 21 Punkten jedoch positiv.

Keine große Erholung gibt es bei den Metallverarbeitenden Unternehmen. Der Klimaindex liegt mit 4 Punkten relativ niedrig. Allerdings sind die Erwartungen auch hier mit 16 Punkten deutlich positiv.

Über dem Durchschnitt liegen sowohl die Medizintechnik als auch die Kunststoffbranche.

Erstmals wurde auch regional ausgewertet. Hier ist das Geschäftsklima in den Bereichen Waldshut, Lörrach und Emmendingen mit Werten zwischen 39 und 30 Punkten sehr positiv. Karlsruhe, Rastatt, Baden-Baden, Breisgau-Hochschwarzwald und Freiburg liegen über dem Schnitt. Tuttlingen und Sigmaringen exakt auf dem Durchschnitt und Freudenstadt und Calw verweilen auf dem Nullpunkt. Im negativen Bereich liegen die Regionen um Pforzheim, Enzkreis, Rottweil und Zollernalbkreis, sowie Konstanz und der Bodenseekreis.

Positiver zeigt sich auch der Auftragseingang der Unternehmen. Der stieg in den letzten 12 Monaten um 2,4 Prozent. (Vorjahr minus 1 Prozent). Auch die Auftragserwartungen sing gegenüber dem Vorjahr gestiegen. 39 Prozent erwarten hier eine Steigerung.

Jedes fünfte Unternehmen beurteilt seine Ertragslage als gut. 28 Prozent bezeichnen sie dagegen als schlecht. Die Werte weichen wenig von den Vorjahresmeldungen ab. Allerdings ist die Investitionsbereitschaft deutlich von 6,1 auf 4,8 Prozent gesunken.
Auch der Arbeitsmarkt ist abgekühlt. Über die Hälfe (51 Prozent) der Betriebe hat Stellen abgebaut. Andererseits vermelden auch 40 Prozent einen Stellenzuwachs.

„Der Wums ist ausgeblieben“, kommentierte Hanna Böhme die Situation. Präsident Bert Sutter forderte einmal mehr den Abbau der Bürokratie und unternehmensfreundlichere Steuern.


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