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RegioTrends

Breisgau-Hochschwarzwald - Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald

3. Feb 2026 - 16:51 Uhr

Stadt Bad Krozingen informiert über Wasserbereitstellungs- und Beregnungsverband im Südlichen Breisgau - Strukturelle Vorarbeiten für Sicherung der landwirtschaftlichen Erzeugung schreiten voran


Die im Februar 2025 gegründeten Verbände zur Wasserbereitstellung und Beregnung von landwirtschaftlichen Flächen auf den Gemarkungen der Städte Bad Krozingen, Heitersheim, Staufen und Eschbach haben ihre Arbeit aufgenommen.

Das gemeinsame Konzept der landwirtschaftlichen Vertreter, dem Landratsamt Breisgau-Hochschwarzwald als Genehmigungsbehörde sowie der beteiligten Kommunen sieht die Beregnung einer Fläche von circa 1.520 Hektar vor, um so den Auswirkungen des Klimawandels entgegenzuwirken und eine Bewirtschaftung der landwirtschaftlichen Flächen mit regionalen Lebensmitteln langfristig zu gewährleisten. Im Nachgang zur konstituierenden Verbandsversammlung sind die Vorstände der beiden Verbände in die strukturellen Vorarbeiten eingestiegen und haben eine Vielzahl an Themen klären können.

Wasserrechtliche Erlaubnis:
Damit eine Beregnung der landwirtschaftlichen Flächen tatsächlich erfolgen kann, bedarf es einer wasserrechtlichen Erlaubnis durch das Landratsamt Breisgau-Hochschwarzwald als Genehmigungsbehörde. Mit der Erarbeitung der entsprechenden Antragsunterlagen ist das Büro GIT HydroS Consult aus Freiburg beauftragt worden. Durch eine bereits sehr konstruktive Zusammenarbeit mit dem Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald in der Staufener Bucht hat das Planungsbüro fundierte Ortskenntnis und fachliche Expertise, wodurch voraussichtlich noch im ersten Quartal 2026 die entsprechenden Unterlagen eingereicht werden können.

Fördersumme und Kostenschätzung:
Die Vorstände des Wasserbereitstellungs- und Beregnungsverbandes sowie das Landratsamt Breisgau-Hochschwarzwald befinden sich zwecks der vom Land Baden-Württemberg in Aussicht gestellten Förderung in enger Abstimmung mit dem Regierungspräsidium Freiburg. Aufgrund des Modellcharakters dieser Form der Beregnung übersteigt die erwartete Investitionssumme die Fördermittelobergrenze. Für die Antragsstellung und Kommunikation mit der Förderstelle ist das Büro Ehrenfeuchter Agrarberatung und Investitionsbetreuung aus Ehningen beauftragt worden. Eine für die Mitglieder verlässliche Kostenberechnung, die Planungssicherheit gewährleistet, kann daher erst nach einer abschließenden Rückmeldung der Förderstelle erfolgen. Parallel zu den Abstimmungen mit dem Regierungspräsidium Freiburg haben die Verbände bereits erste Kostenschätzungen für die Leitungslegung eingeholt und zwecks der Ausgestaltung der Betriebsführung Gespräche mit verschiedenen Institutionen geführt. Sobald eine Aussage des Fördergebers vorliegt, soll zeitnah eine Verbandsversammlung stattfinden, in der über die aktuellen Sachstände informiert wird und insbesondere die Art der Mitgliedschaft (aktiv/passiv) abgefragt werden soll.

Wasserressourcenmanagement:
Nach Ihrer Ernennung haben die Vorstände der beiden Verbände die vorgebrachten Anregungen und Sorgen, insbesondere hinsichtlich der Erforderlichkeit und der Auswirkungen des Verbandsgebietes, erneut prüfen lassen. In einer Studie zum Wasserressourcenmanagement in der Staufener Bucht, in welcher auch das Verbandsgebiet liegt, wurde dargestellt, dass eine Bewirtschaftung des Verbandsgebiets in naher Zukunft ohne Bewässerung kaum mehr möglich sein wird. Ursache sind die klimatischen Entwicklungen sowie sinkende Grundwasserstände. Negative Auswirkungen durch die geplante Entnahme aus dem Baggersee auf den Grundwasserpegel konnten hierbei ausgeschlossen werden.

„Selbst wenn die Fortschritte derzeit noch nicht nach außen sichtbar sind, laufen im Hintergrund die Arbeiten auf Hochtouren. Viele Detailfragen, die zum Zeitpunkt der Errichtung noch nicht abschließend beantwortet werden konnten, sind nun geklärt“, so Bürgermeister Christoph Ober in seiner Funktion als Vorsitzender des Wasserbereitstellungsverbandes.

„Die gute Nachricht ist: Die Arbeiten zeigen Fortschritte und wir kommen Schritt für Schritt voran. Für die Landwirtinnen und Landwirte braucht es jetzt seitens des Regierungspräsidiums Klarheit im Hinblick auf die mögliche Fördersumme“, betont Patrick Klein, damaliger Mitinitiator für die Errichtung der Verbände und Vorsitzender des Beregnungsverbandes.

„Das Landratsamt Breisgau-Hochschwarzwald begrüßt die Errichtung dieses Wasser- und Bodenverbandes, welcher Modellcharakter für ganz Baden-Württemberg hat. Als Genehmigungsbehörde unterstützen wir gerne bei der Kommunikation mit den weiteren Stellen, damit das Projekt weiter voranschreitet“, betont Dr. Martin Barth, Erster Landesbeamter beim Landratsamt Breisgau-Hochschwarzwald.

(Presseinfo: Stadt Bad Krozingen, 03.02.2026)

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