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Kreis Emmendingen - Emmendingen

Momente einer Weltreise - Vortrag über eine Fahrt durch Europa, Asien und Afrika.

Von links: Schmolck-Geschäftsführer Jürgen Henninger, Stefan und Annette Hauser, Schmolck-Geschäftsführer Bernhard Schmolck, Michael Gleichauf (Marketingchef Autohaus Schmolck).

Foto: Jens Glade / REGIOTRENDS-Lokalteam "EM-extra"
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Der Stern hat viele Türen geöffnet – Stefan Hauser berichtet am 14. März bei „Kultur unterm Stern“ im Autohaus Schmolck in Emmendingen über die Abenteuerreise durch Asien und Afrika

Reisevorträge und Fotoreportagen liegen derzeit voll im Trend. Doch der Vortrag „Momente einer Weltreise – über 800 Tage im Geländewagen durch Asien und Afrika“ von Stefan Hauser ist in vielerlei Hinsicht ein besonderer. Erstens war er nicht als Vortragsreise geplant und zweitens sind Stefan Hauser und Ehefrau Annette keine Reiseprofis, die solche Abenteuer nur des Vortrags willen eingehen.

Die Idee zum Vortrag, der am 14. März Einblicke in die rund 90.000 Kilometer lange Reise geben wird, ist vielmehr erst nach der Reise und aufgrund der unerwarteten Nachfrage entstanden.
Dem Autohaus Schmolck ist es gelungen, Stefan Hauser für die Reihe „Kultur unterm Stern“ zu gewinnen und den Vortrag zu Gunsten eines guten Zweckes anzubieten.
Heute gaben Stefan Hauser und die Verantwortlichen des Autohauses Schmolck einen Einblick in den Vortrag.

„Die Etappenziele Indien und Singapur standen fest, die restliche Reiseroute hat sich mehr oder weniger ergeben“, erklärt Stefan Hauser einführend zu Beginn der Presseinformation.
Mit einem Mercedes-Benz Geländewagen fuhr er gemeinsam mit seiner Frau Annette aufs Geratewohl los, um die Welt zu sehen.
Auslöser für die ungewöhnliche Reise war eine ernste Krankheit, von der der selbstständige Entsorgungsspezialist genesen war. „Es war genau der richtige Zeitpunkt, loszufahren“, sind sich Annette und Stefan Hauser einig.

Hauser verkaufte seine Firma und ließ den kürzlich gekauften Geländewagen fernreisetauglich umbauen. Die Bodenbleche und das Fahrwerk wurden verstärkt, und ein Schnorchel für die Luftzufuhr des Motors montiert. Damit war der Motor vor Wasser und übermäßigen Staub geschützt. Das Fahrzeug erhielt noch eine zweite Batterie und einen Stromwandler auf 220 Volt. Eine Seilwinde für Notsituationen und ein zusätzlicher Tank für eine größere Reichweite komplettierten den Ausbau.

Die Fahrt ging über die Balkanstaaten und die Türkei am Schwarzen Meer entlang über den Kaukasus bis in den Iran. Einreisevisa wurden nach Bedarf beantragt und nur einmal gab es wirklich Probleme bei der Ausreise. „Wir hatten in Armenien eine Durchfahrtgenehmigung für zwei Tage und hatten uns um einige Stunden verspätet, weil uns während des Aufenthaltes die Scheinwerfer gestohlen wurden. Dank der Vermittlung einer deutschsprachigen Zollbeamtin duften wir nach rund siebenstündigen Verhandlungen trotzdem das Land verlassen“, erzählt Stefan Hauser.

Die guten Erfahrungen im Iran veranlassten die Hausers, die geplante Reiseroute zu erweitern. Aufgrund der politischen Lage wollten sie ursprünglich nicht durch Pakistan fahren, entschlossen sich dann aber doch, das Wagnis auf sich zu nehmen.
Über Indien, Thailand, Malaysia gelangten sie nach Singapur, wo sie einen Freund besuchten.
Dort verschifften sie ihren Geländewagen, eine G-Klasse, in Richtung Afrika und flogen selbst ihrem Fahrzeug nach.

In Afrika ging die Reise über Namibia, Botswana, Sambia, Tansania, Äthiopien und den Sudan, wo sie einen Badener trafen, der dort eine Lodge betreibt und selbst mehrere Daimler-Benz Geländewagen für Touristen und Angestellte hat. In dessen Werkstatt konnten die Hausers ihren Wagen warten und danach in Richtung Ägypten weiterfahren.
Über Jordanien und Israel gelangten die beiden Abenteurer per Schiff wieder nach Europa. In Italien gelandet, führte die Reise über Österreich wieder nach Schopfheim, wo sie vor mehr als 800 Tagen gestartet waren.

Übernachtet haben Annette und Stefan Hauser meistens in ihrem Dachzelt. Die Verpflegung wechselte zwischen Selberkochen und Garküchen am Rande der Straßen. „Die Garküchen sind in Asien so günstig, dass sich selbst Kochen nicht lohnt“, berichtet Annette Hauser.

Verständigt haben sich Annette und Stefan Hauser in jeder erdenklichen Weise. „Mit Händen, Füßen und oft mit Hilfe eines Handys“, erzählt Stefan Hauser. „Oft riefen unsere Gesprächspartner jemanden an, der Englisch konnte und beim Übersetzen half“, ergänzt Annette Hauser. Außerdem hatten sie sich vor der Reise ein Zeigebuch gebastelt, das viele Bilder enthielt, die bei der Verständigung halfen.

Auf ihre Reise hatte sich Annette Hauser mit einem Crashkurs in Fotografie vorbereitet und die Stationen des Trips mit einer Kamera dokumentiert. Im Laufe der Zeit kamen eine Videokamera und eine Drohne dazu, so dass ausreichend Bildmaterial für den Vortrag zusammenkam.

Wieder zuhause berichtete Stefan Hauser vor Freunden und der Familie von der Reise und hielt auch Vorträge in einem ansässigen Mercedes-Autohaus. So kam der Kontakt zum Autohaus Schmolck zustande.

Der Vortrag findet am 14. März in der schönsten Veranstaltungshalle Emmendingens, dem Showroom des Autohauses Schmolck statt.

Einlass ist ab 18:30 Uhr, der Vortrag beginnt um 19:30 Uhr.
Der Eintritt kostet 17 Euro von denen 5 Euro an das Projekt NAFGEM (Network Against Female Genital Mutilation) gehen. Das Projekt kümmert sich um Frauen, die in Afrika an ihren Genitalien verstümmelt wurden. Dieser verbotene Brauch wird dort leider immer noch durchgeführt und NAFGEM schützt Frauen vor diesem Eingriff.

Das Catering wird von Auszubildenden der Firma Schmolck organisiert. Der Reinerlös geht ebenfalls direkt in das oben beschriebene Projekt.
Karten können über Reservix, bei allen Geschäftsstellen der BZ und an der Abendkasse erworben werden.

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