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Stadtkreis Freiburg - Freiburg-Herdern

Freiburger Kantorei

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Sonntag, 24. März 2019: Konzert der Freiburger Kantorei unter Leitung von Ina Stoertzenbach - Um 17 Uhr in der Ludwigskirche

DER TOD JESU - Carl Heinrich Graun

Die Freiburger Kantorei führt unter der Leitung von Ina Stoertzenbach am Sonntag, den 24. März 2019 um 17 Uhr in der Ludwigskirche, Freiburg-Herdern die Passionskantate „Der Tod Jesu“ von Carl Heinrich Graun auf.

Mitwirkende:
Michaela Wehrle, Sopran
Marlene Esser, Sopran
Thomas Kiechle, Tenor
Leonhard Geiger, Bariton
Freiburger Kantorei und ihr
Barckorchester
Ina Stoertzenbach, Leitung

Karten zu 18/15 € (je 3 € Ermäßigung) an allen VVK-Stellen (BZ-Kartenservice, www.reservix.de und dem Evangelischen Bezirkskantorat (kantorat.freiburg@kbz.ekiba.de)
oder an der Abendkasse.

weitere Informationen:
Der Chor:
Freiburger Kantorei
Die Freiburger Kantorei ist der Oratorienchor in der Pfarrgemeinde Nord. Der aus ca. 80 Sängerinnen und Sängern bestehende Chor führt in der Regel jährlich zwei größere oratorische Werke auf, singt regelmäßig in Gottesdiensten in der evangelischen Ludwigskirche und freut sich immer über neue Mitsänger.

Die musikalische Leitung:
Ina Stoertzenbach
Ina Stoertzenbach ist seit Januar 2019 Dirigentin der Freiburger Kantorei. Sie studiert Schul- und Kirchenmusik an der Hochschule für Musik Freiburg (u.a. bei Frank Markowitsch und Matthias Maierhofer). Weitere Anregungen erhielt sie u.a. durch Martin Schmeding, Manfred Schreier, Lionel Sow und Ton Koopmann. Von Oktober 2017 bis September 2018 war sie musikalische Assistentin beim Akademischen Chor und Orchester der Universität Stuttgart. 2016/17 erhielt sie das Frauen-Förder-Stipendium der HfM Freiburg sowie 2018/19 das Deutschlandstipendium.

Das Werk:
„Der Tod Jesu“ - Passionskantate von Carl Heinrich Grauns
Die Passionskantate „Der Tod Jesu“ von Carl Heinrich Graun (Libretto Karl Wilhelm Ramler) wurde 1755 uraufgeführt. In den nächsten 70 Jahren entwickelte sich das Oratorium zur beliebtesten Passionsmusik des Konzertpublikums und wurde zum Standardrepertoire für den Karfreitagsgottesdienst, beispielsweise bei der Berliner Singakademie. Dass das Werk von Musikkritikern teils sehr kritisch beurteilt wurde („ein Beispiel für Simplizität, die dem Geschmack des einfach strukturierten Publikums entgegenkommt“, „im Vergleich zu Bachs Matthäuspassion wie eine hübsche Dorfkirche neben dem Kölner Dom“), tat seiner Beliebtheit bei den Zuhörern keinen Abbruch; offensichtlich entsprach das Werk den damals gängigen Vorstellungen von religiöser Musik sehr passgenau. Die Passionskantate wurde im 19. Jahrhundert durch die Matthäus-Passion von Johann Sebastian Bach verdrängt und verschwand gegen Ende des Jahrhunderts nach und nach aus den Konzertprogrammen. Seit einigen Jahren erfährt das Stück allerdings wieder eine kleine Renaissance.

Dass die Passionskantate über ein Jahrhundert lang nicht mehr im Repertoire von Kirchen- und Konzertchöre erschienen war, dürfte in erster Linie an dem zeitgebundenen Sprachstil und der zeitverhafteten theologisch-religiösen Ausrichtung der Dichtung gelegen haben. Ramlers Libretto ist als ein „empfindungsvolles lyrisches“ Oratorium das Produkt der damals im protestantischen Deutschland vorherrschenden Aufklärungstheologie. Ramler konzentriert den Passionsbericht ganz auf den Menschen Jesus. Für ihn sind die seelisch-körperlichen Leiden Jesu und die hieraus erwachsende übergeordnete ethische Haltung wesentlich. Im Zuhörer soll ein inneres Nacherleben angeregt werden, indem vor allem die emotionalen Höhepunkte der Passionsgeschichte dargestellt sind.

Carl H. Graun, Hofkapellmeister bei Friedrich II und selbst ein exzellenter Sänger, war stark von der italienischen Oper beeinflusst: Er gibt in seiner Komposition Melodie und Stimme weiten Raum und fordert die Sänger zu virtuosen Koloraturen. In packenden Rezitativen erzählen die Solisten freie Episoden aus der Passionsgeschichte, um dann in der nachfolgenden Arie über dieses Ereignis poetisch zu reflektieren; anschließend gibt der Chor eine Antwort, gekrönt von einem Choral, den die gesamte Gemeinde im Gottesdienst mitsingen kann.
Im Unterschied zur zeitgebundenen Dichtung Ramlers, gänzlich auf das damalige „vernünftige“ moralisch-religiöse Gefühl ausgerichtet, vermag die Musik der Passionskantate auch den heutigen Hörer noch unmittelbar anzusprechen.

(Medieninfo: Freiburger Kantorei, 12.03.2019)

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