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Stadtkreis Freiburg - Freiburg

19. Oct 2017 - 14:58 Uhr Projekt "„Digital-holographisches Mikroskop für Open Science“" ging in zweite Runde - Schüler des Freiburg-Seminars trafen sich mit Forschern des Fraunhofer Instituts

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Projekt "„Digital-holographisches Mikroskop für Open Science“" ging in zweite Runde - Schüler des Freiburg-Seminars trafen sich mit Forschern des Fraunhofer Instituts

Vor einigen Tagen ging ein bemerkenswertes Projekt in die zweite Runde: Schülerinnen und Schüler des Freiburg-Seminars für Mathematik und Naturwissenschaften trafen sich mit Forschern des Fraunhofer Instituts für Physikalische Messtechnik, um in das zweite Jahr des Projekts „HolMOS“ zu starten. Die Abkürzung steht für „Digital-holographisches Mikroskop für Open Science“. Dahinter verbirgt sich das Vorhaben, die bisher nur für Profis verfügbare und sehr teure Messtechnik der digitalen Holographie für Schulen und private Anwender zugänglich und erschwinglich zu machen.

Um dieses Ziel zu erreichen, bringen die Forscher des Fraunhofer IPM u.a. ihr Know-How und ihre bereits entwickelten Profi-Komponenten ein, die Schülerinnen und Schüler der Physik-Arbeitsgemeinschaft unter der Leitung von Michael Abendschein und Jens Meinhardt forschen während ihrer wöchentlichen Treffen daran, wie diese Komponenten durch günstige Alternativen ersetzt werden können. Während des ersten Projektjahrs wurden hier bereits sehr gute Fortschritte gemacht, die bei verschiedenen Anlässen auch schon der Öffentlichkeit vorgestellt wurden.

Neu in diesem Schuljahr ist die Mitarbeit einer Biologie Arbeitsgemeinschaft unter der Leitung von Nikolaus Ruf: Die Aufgabe der Schülerinnen und Schüler dieser AG wird es sein, Anwendungsfelder für den schulischen Einsatz zu finden und zu dokumentieren. Außerdem soll diese Gruppe die Prototypen testen, die in der Physik-AG entwickelt werden. Schließlich kommt allen Schülerinnen und Schüler die wichtige Aufgabe zu, ihre Entwicklungsarbeit so in allgemein verständliche Anleitungen zu übersetzen, dass später alle Interessierten mit den neu entwickelten Geräten arbeiten können.

Bei der Kick-Off-Veranstaltung, die im Gebäude des Fraunhofer IPM in Freiburg stattfand, gab Dr. Tobias Beckmann den Schülerinnen und Schülern sowie ihren betreuenden Lehrern zunächst einen Überblick über die Kernpunkte der Technologie, die im Projekt zum Einsatz kommt. Ein Teil der Schüler war zwar schon im letzten Jahr dabei, viele sind aber auch neu dazu gekommen. Außerdem legte er den einzelnen Gruppen dar, welche Arbeitspakete sie dieses Jahr erwarten und in welchem zeitlichen Rahmen die Ergebnisse möglichst vorliegen sollten.

Anschließend wurden die Schülerinnen und Schüler von Dr. Alexander Bertz und Annelie Schiller durch die Räumlichkeiten des Fraunhofer IPM geführt, wo sie sich einen Eindruck verschaffen konnten, wie die Arbeit der Forscher dort aussieht.

Die Entwicklung dieses Mikroskops erfordert nicht nur physikalisch-technisches Fachwissen, in das sich die Schülerinnen und Schüler einarbeiten müssen. Auch das Projektmanagement ist eine wichtige Komponente. Bei der Erarbeitung der entsprechenden Methoden und Kenntnisse werden die Schülerinnen und Schüler von Dr. Martina Parrisius begleitet, die das TheoPrax-Zentrum des Fraunhofer Instituts für Chemische Technologie in Pfinztal leitet.

Am Ende der gelungenen Veranstaltung erinnerte Andreas Kalt, Koordinator des Projekts auf Seiten des Freiburg-Seminars, die Schülerinnen und Schüler daran, dass sie durch ihr Interesse und ihr Engagement eine spannende Kooperation voranbringen, die ihnen wertvolle Einblicke in den Arbeitsalltag zwischen universitärer Forschung und industrieller Anwendung ermöglicht.

(Presseinfo: Regierungspräsidium Freiburg, 19.10.2017)

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