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Kreis Emmendingen - Emmendingen

23. Mai 2018 - 12:06 Uhr Krämermarkt in Emmendingen bietet auch Waren, die es im Einzelhandel oft  nicht mehr gibt - Sorgen dafür, dass der Krämermarkt in Emmendingen attraktiv und ordentlich bleibt: Organisator Reiner Wäldele (links), Marktmeister Wolfgang Fleig.
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Reiner Wäldele organisiert jährlich rund 40 Krämermärkte in der Regio: "Wir sind ein riesiges, fahrendes Kaufhaus!" – Waren, die es im Einzelhandel oft nicht mehr gibt

Mittwochmorgen: Heute ist auf dem Marktplatz in Emmendingen Krämermarkt. Hier werden von rund 50 Händlern Textilien, Hüte, Bürsten, Haushaltsartikel, Kurzwaren und Gewürze angeboten, die es zumeist im stationären Einzelhandel so nicht mehr gibt. Aber der Krämermarkt, der in Emmendingen viermal im Jahr stattfindet, ist mehr als nur ein Markt.

Hier wird flaniert, sich getroffen und die neuesten Informationen werden ausgetauscht. Der Krämermarkt in Emmendingen ist quasi der Vorläufer von Facebook, Instagram und Co. Neben Emmendingen gibt es entlang der Rheinschiene und dem Wiesental noch jährlich weitere 39 solcher Märkte. Organisiert werden sie von Reiner Wäldele, der selbst seit über 30 Jahren mit seinen Messern, Schleifsteinen und anderen Haushaltsartikeln einer der Marktbeschicker ist. In Emmendingen wird Wäldele von Marktmeister Wolfgang Fleig unterstützt, der Bürsten, Besen, Teppichklopfer und Gewürze im Sortiment hat und sich um die Ordnung auf dem Emmendinger Marktplatz kümmert.

„Wir sind ein riesiges, fahrendes Kaufhaus“, erzählt Wolfgang Fleig, „und wir haben viele Artikel im Sortiment, die es im stationären Einzelhandel oft nicht mehr zu finden sind", ergänzt Reiner Wäldele.

Wäldele kommt aus Oberkirch in der Ortenau und organisiert jährlich 40 Krämermärkte von Weil bis Achern.
„Viele Gemeinden haben wie auch die Stadt Emmendingen die Organisation des Krämermarktes an uns übertragen. Wir sorgen für ein ausgewogenes Angebot und dafür, dass genügend Händler an einem Markt teilnehmen“, erklärt Reiner Wäldele. „Dabei sind rund 80 Prozent der Händler immer dabei, der Rest wechselt je nach Standort und Termin“, so Wäldele weiter.
Reiner Wäldele ist dabei nicht nur für die Auswahl der Händler und die Vergabe der Standplätze verantwortlich, sondern auch für die rechtzeitige Absperrung der Marktplätze und die Werbung.
Insgesamt wird Wäldele dabei von zwei Marktmeistern unterstützt, an machen Standorten belegt er diesen Part auch selbst.
In Emmendingen übernimmt Wolfgang Fleig den Posten des Marktmeisters und sorgt dafür, dass jeder Händler seinen Platz zugewiesen bekommt. „Die Händler, die immer dabei sind, bekommen dabei ihren angestammten Platz“, erklärt Fleig, „denn die Stammkunden suchen ihre Händler genau dort.“ Fleig ist außerdem für die Einhaltung der Marktordnung verantwortlich.

Dem örtlichen, stationären Handel tut der Krämermarkt übrigens nicht weh. Im Gegenteil. Stationärer Handel und fahrende Händler sorgen gegenseitig für Kundenfrequenz. „Der Betreiber des angrenzenden Modehauses hat mir vor Jahren erzählt, dass er das Personal an Krämermarkttagen verstärkt habe, um die Kunden bedienen zu können“, berichtet Reiner Wäldele. „Kunden, die dort etwas kaufen, schauen nach dem Einkauf noch bei uns vorbei und umgekehrt“, erläutert Wolfgang Fleig. „Eine klare Win-Win-Situation“, freut sich Reiner Wäldele.
Die Waren auf dem Krämermarkt liegen außerdem in einem völlig anderen Preissegment und konkurrieren deshalb wenig mit dem stationären Angebot.

Sorgen macht den beiden fahrenden Händlern, dass immer mehr Händler aus Altersgründen aufhören. „Es fehlt auch bei uns häufig an Nachwuchs“, bedauert Wäldele.

Nachdem es heute Morgen noch nach Regen aussah, wurde das Wetter immer freundlicher. Viele der Händler holen ihre Waren unter den schützenden Zeltplanen hervor und stellen sie werbewirksam vor die Stände. Immer mehr Kunden bevölkern den Platz und bummeln durch die Reihen.
„Wichtig ist, dass wir immer ein ausgewogenes Angebot bieten können“, erklärt Reiner Wäldele. Gerade die Menschen vom Land besuchen uns gerne und decken sich mit benötigten Waren ein."

„Obwohl wir lange Arbeitstage haben, machen mir die Krämermärkte auch nach den vielen Jahren immer noch Spaß“, erklärt Reiner Wäldele. Ich liebe meine Waren und den Kontakt zu den Menschen, die sie bei mir kaufen!“

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