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Stadtkreis Freiburg - Freiburg

30. Oct 2018 - 14:23 Uhr

Mutmaßlicher Sexualstraftäter in Freiburg festgenommen - 28-Jähriger aus Eritrea soll für mehrere Übergriffe verantwortlich sein

Die Ermittler der Kriminalpolizei konnten am Freitag einen 28-jährigen Mann aus Eritrea festnehmen, der gleich für mehrere Straftaten in Frage kommt.

Die akribische Spurensicherung der Ermittler im Fall eines sexuellen Übergriffs vom 11.05.2018 erbrachte, dass DNA-Spuren, welche an der 30-jährigen Geschädigten gesichert werden konnten, mit bereits einliegenden DNA-Spuren übereinstimmen. Diese konnten im Rahmen von Verstößen gegen das Tierschutzgesetz aus dem Jahr 2017 gesichert werden. Dem damals unbekannten Täter lag zur Last, Schafe und Ziegen auf einem Hof in Freiburg in sexueller Absicht angegangen zu haben. Zunächst konnten diese beiden übereinstimmenden Spuren keinem Täter zugeordnet werden.

Am 12.06.2018 kam es zu einem weiteren Vorfall, bei welchem der Täter nach flüchtiger Vorbekanntschaft im Rahmen eines Spaziergangs im Bereich des Schlossbergs eine 31-jährige Frau in sexueller Absicht angegangen hat.

Am 01.07.2018 ereignete sich ein weiterer Übergriff, wobei der Mann eine 20-Jährige in einem Hauseingang auf ihrem Nachhauseweg in sexueller Absicht angriff.

Die intensiven Vernehmungen und Ermittlungen der Kriminalpolizei führten in den beiden letztgenannten Fällen zur Identifizierung des mutmaßlichen Täters, bei welchem es sich um den jetzt festgenommenen 28-Jährigen handelt. Die Entnahme einer DNA-Probe erbrachte die Übereinstimmung mit dem sexuellen Übergriff vom 11.05.2018 sowie den Übergriffen auf Tiere im Frühjahr 2017.

Der in Freiburg wohnhafte dringend tatverdächtige Mann wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft Freiburg dem Haftrichter vorgeführt, welcher die Einlieferung in einer Justizvollzugsanstalt anordnete.

..............................................................................Folgemeldung:

Die Geschädigte erschien gestern beim Polizeirevier Freiburg Nord und gab an, dass es bereits am 01.07.2018 zu einem sexuellen Übergriff gekommen sei.

Am Sonntagmorgen befand sich die 26-Jährige gegen 6 Uhr morgens auf dem Weg vom Hauptbahnhof in die Okenstraße. Den gesamten Weg über wurde sie von einem Mann verfolgt und in einem Hauseingang in der Okenstraße auch in sexueller Absicht angegangen.

Die Frau wehrte sich, rieß sich los und konnte flüchten. Verletzt wurde sie nicht. Sie beschrieb den Mann folgendermaßen: Dunklere Hautfarbe (eventuell Afghane), circa 170 Zentimeter groß, herausstechende Wangenknochen, magere Statur, kurze glatte schwarze Haare, circa 30 bis 40 Jahre alt. Bekleidet war er mit einem dunkelblauen T-Shirt mit weißen und roten Strichen und trug eine helle Jeanshose. Eventuell hatte er einen schwarzen Rucksack dabei. Er sprach gebrochen deutsch.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Zeugenhinweise unter Telefon: 0761-882-5777.

................................................................................Erstmeldung:

Wie der Polizei durch nachträgliche Anzeigenerstattung bekannt wurde, kam es bereits am 11.05.2018 zu folgendem Vorfall:

Eine 30jährige Frau befand sich zwischen 21.30 Uhr und 22.30 Uhr auf dem Fußweg von der Straßenbahnhaltestelle Runzmattenweg gen Berliner Allee. Sie von einem jungen Mann zunächst angesprochen und daraufhin unvermittelt in sexueller Absicht angegangen, wobei sie sofort um Hilfe schrie. Glücklicherweise nahm dies sofort ein vorbei fahrender Fahrradfahrer wahr, woraufhin der Täter in unbekannte Richtung flüchtete.

Der Mann wurde folgendermaßen beschrieben:

Er war etwa 185 Zentimeter groß, zwischen 20 bis 25 Jahre alt, hatte schwarze Hautfarbe und dunkle Haare. Er trug ein Silikonarmband am linken
Handgelenk in Deutschlandfarben und gab auf Englisch an "Johannes" zu heißen und aus Eritrea zu stammen. Er trug vermutlich ein helles T-Shirt und nutzte ein rotes Herrenrad (kein Gepäckträger, kein Licht), an dem ein mit schwarzem Stoff verkleidetes Kettenschloss hing.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, die sachdienliche Angaben machen können - insbesondere den Fahrradfahrer - sich unter Telefon: 0761-8825777 zu melden.


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