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Stadtkreis Freiburg - Freiburg

22. Jan 2019 - 17:01 Uhr Stadt stellt Umgestaltungspläne für den Colombipark vor - Das ist der Plan, wie der Colombipark umgestaltet werden soll.
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Ein Stück Innenstadt soll wieder für alle attraktiv werden – Stadt stellte Umgestaltungspläne für den Colombipark vor – Lokalverein Innenstadt und Stiftungsverwaltung Freiburg unterstützen

Der Colombipark soll wieder ein Park für alle werden. Immerhin ist der Colombipark neben Stadtgarten und dem Schlossberg die prominenteste Grünanlage im Zentrum. Nach der Umgestaltung des Rotteckrings möchte die Stadtverwaltung auch die angrenzenden Flächen weiterentwickeln und damit das Gesamtprojekt Rotteckring fortschreiben.

Heute Mittag stellten Baubürgermeister Prof. Dr. Martin Haag, Erster Bürgermeister Ulrich von Kirchbach und Garten- und Tiefbauamtsleiter Frank Uekermann die Pläne der Stadt vor. Lokalverein Innenstadt und die Stiftungsverwaltung Freiburg wollen die Planung unterstützen und Finanzmittel für einen im Konzept integrierten Spielplatz generieren.

„Der Colombipark ist die zentralste Grünfläche der Stadt“, stellte Baubürgermeister Prof. Dr. Martin Haag bei der heutigen Vorstellung fest. Der Park gehöre nicht nur zur Freiburger Stadtgeschichte, sondern berge auch südbadische Historie. Nach der Fertigstellung des Rotteckrings wolle man die angrenzenden Bereiche ebenfalls aufwerten und den Colombipark wieder für alle Bevölkerungsschichten attraktiv machen, so Haag. Man wolle nicht nur die Anwohner bei der Planung beteiligen, sondern auch den Lokalverein Innenstadt mit ins Boot nehmen.
Derzeit genieße der Colombipark durch verschiedene Nutzergruppen einen zweifelhaften Ruf und schrecke viele Bürger ab.

Der Leiter des Garten- und Tiefbauamts, Frank Uekermann, stellte die Pläne für die Umgestaltung des Parks vor. Uekermann betonte, dass der Colombipark denkmalgeschützt sei, und deshalb das Denkmalamt bei allen Planungen einbezogen werden müsse. „Das gilt nicht nur oberirdisch“, so Uekermann. Der Colombipark sei auch ein Bodendenkmal. Eine Umgestaltung durch Erdarbeiten sei deshalb nur bedingt möglich.
Die Umgestaltung des Parks sei von Anwohnern, benachbarten Hoteliers und dem Lokalverein Innenstadt schon 2017 angeregt worden. Deshalb habe man ein Planungsbüro beauftragt, um mögliche Veränderungen zu prüfen. Dabei habe sich die heute vorgestellte Variante als einzig machbare Lösung herauskristallisiert.

So wolle man an der Ecke Rotteckring/Rosastraße einen Spielplatz bauen. Das danebenliegende, denkmalgeschützte, städtische Gebäude werde einer neuen Nutzung zugeführt. Hier soll mit einem Café ein gastronomischer Betrieb entstehen.

Der Aufenthaltshof, der derzeit direkt neben diesem Gebäude liegt, soll in den hinteren Bereich des Parks verlegt werden. Hier, an der Ecke Rosa- und Colombistaße soll ein, vom restlichen Park abgegrenzter Bereich entstehen, der abends geschlossen wird und dann nicht mehr zugänglich ist.
Natürlich sei man bei einer Anwohnerinformation auf Widerstand gestoßen, den man jedoch hoffe überwinden zu können.
Der Park selbst soll offener gestaltet werden und neue Zugänge am Rotteckring und der Eisenbahnstraße erhalten. Der zentrale Brunnen wird wieder aktiviert und so umgebaut, dass er von Kindern zum Platschen genutzt werden kann.
Insgesamt erhoffe man sich von der Umgestaltung, mehr Menschen in den Park zu bringen und unerwünschte Benutzergruppen wie Prostituierte und Jugendbanden aus dem Park zu verdrängen.

Der erste Bürgermeister Ulrich von Kirchbach ergänzte, dass der Kontaktladen für Menschen mit Drogenproblemen in der Rosastraße bleiben müsse und der Aufenthaltsbereich für diese Menschen notwendig sei. Auch wenn der Aufenthaltsbereich räumlich vom restlichen Park getrennt sei, könne er trotzdem von Jedermann genutzt werden. Durch die nächtliche Sperrung wolle man jedoch unerwünschte Benutzer vergrämen.
„Der heute vorgestellte Plan bietet eine große Chance, den Colombipark attraktiver zu machen“, so von Kirchbach. Nicht unerwähnt ließ der Erste Bürgermeister die öffentliche Toilettenanlage, die in dem geplanten Gastrogebäude integriert wird.

Der Lokalverein Innenstadt und die Stiftungsverwaltung zeigten sich erfreut von der Planung. „Das Projekt hat uns begeistert“, beschrieb die 1. Vorsitzende Anca Rosler-Koslar die Reaktion des Lokalvereins. Gemeinsam mit der Stiftungsverwaltung Freiburg wolle man in der Innenstadt Spendengelder generieren, um den Spielplatz im Colombipark mitfinanzieren zu können. „Das ist unser zivilgesellschaftliches Engagement“, bekannte Stiftungsdirektorin Marianne Haardt. Bis Ende 2020 habe man sich zum Ziel gesetzt, 200.000 Euro an Spenden zusammenzubringen. Dazu wolle man auch Aktionen während des Jubiläumsjahres nutzen.

Wenn es nach Garten- und Tiefbauamtsleiter Frank Uekermann geht, will man bis Ende 2019 mit den Planungen soweit fertig sein, dass man Teilarbeiten im Jubiläumsjahr verrichten kann. Die endgültige Fertigstellung sei für Anfang 2021 geplant.
Zuerst müsse man sich die Pläne aber vom Gemeinderat absegnen lassen und dann die politischen Wege einhalten. Dabei sei die Bürgerbeteiligung besonders wichtig. Ein Hindernis könnte eine Anwohnerinitiative sein, die sich in den nächsten Tagen gründen wird.

„Wichtig ist, den Colombipark wieder für alle Bevölkerungsschichten attraktiv zu machen“, sind sich alle Beteiligten einig.

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