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Stadtkreis Freiburg - Freiburg

19. Mar 2019 - 00:04 Uhr Hauptversammlung der KFZ-Innung Freiburg
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Umbau zur Service-Organisation gelungen – Hauptversammlung der KFZ-Innung Freiburg beschließt Satzungsänderung, Vorstandserweiterung und Beitragserstattung

Über 120 Mitglieder kamen am Montagabend zur Hauptversammlung der KFZ-Innung Freiburg im Konferenzraum der Messe Freiburg. In der harmonischen Veranstaltung verabschiedete man unter der Leitung von Geschäftsführer Erhard Bender zügig und einstimmig Satzungsänderungen, Vorstandserweiterung und Beitragserstattung. Professor Hannes Brachat referierte über die Situation und gab eine Einschätzung der Zukunft der Branche.

Schon traditionell erklang zu Beginn nach der Begrüßung inbrünstig intoniert die erste Strophe des Badner-Lieds. Bei der Gedenkminute zur Totenehrung gedachte man unter anderem dem erst vor wenigen Tagen verstorbenen Vorstand Franz Wolf, dessen Platz auf dem Podium ehrenhalber frei blieb.

Obermeister Rolf Buselmeier stand für Fragen zu seinem Jahresbericht zur Verfügung, der den Mitgliedern im Vorfeld der Versammlung zuging, genau wie der Jahresabschluss und der geplante Haushalt für das Jahr 2019. Die Möglichkeit zur Wortmeldung zu den Berichten wurde nicht genutzt.

Die Versammlung bestätigte die Berichte und den Haushaltsplan jeweils einstimmig. Kassenprüfer Bernhard Schmolck bestätigte der Geschäftsstelle eine einwandfreie Kassenführung und schlug der Versammlung die Entlastung des Vorstandes und der Geschäftsführung vor. Die Entlastung erfolgte einstimmig.

Zum dritten Mal schlägt der Vorstand den Mitgliedsbetrieben eine Beitragsrückerstattung vor. 100.000 Euro sollen im Verhältnis der abgerufenen Leistungen an die Mitgliedsbetriebe rückerstattet werden. Auch dieser Vorschlag erhielt die einstimmige Zustimmung.

„Uns ist der Umbau der Innung von der reinen Verwaltungs- zur Service-Organisation zum Ende des letzten Jahres gelungen“, erläuterte Erhard Bender. So habe man das Angebot für die Mitglieder immer mehr ausweiten können und sei nun der Partner in vielen Bereichen. Die Innung bietet heute beispielsweise Unterstützung beim Arbeitsschutz und bei der Prüfung der Werkstattgeräte an und erleichtert den Betrieben dadurch, sich auf das eigentliche Kerngeschäft zu konzentrieren.

Justiziar Albert Köberle informierte über die zu entscheidenden Satzungsänderungen. Die rechtliche Bindung von Entscheidungen der Schiedsstelle soll künftig eindeutiger geregelt werden. Die Anzahl der möglichen Vorstandsmitglieder wird von sechs auf acht erhöht.
Somit muss die Geschäfts- und Verfahrensordnung der Schiedsstelle entsprechend geändert werden. Sämtliche Änderungen wurden einstimmig angenommen.

Im Nachgang dieser Entscheidung schlug der Vorstand vor, zwei weitere Vorstandsmitglieder zu wählen. Michael Berger und Kevin Ernst wurden vorgeschlagen und einstimmig in den Vorstand berufen.

Eine Ehrung für seine 20-jährige Mitgliedschaft im Vorstand erhielt Obermeister Rolf Buselmeier. Geschäftsführer Erhard Bender überreichte ihm ein Präsent und Ehefrau Andrea einen Blumenstrauß. Für 25-jährige Innungsmitgliedschaft wurden sieben, für fünfzigjährige Mitgliedschaft zwei Betriebe geehrt. Die Betriebe erhalten die Ehrung im Rahmen von persönlichen Besuchen durch den Obermeister und den Geschäftsführer.

Die drei Ausbildungsbotschafter, die jedes Jahr unter den freigesprochenen Lehrlingen gewählt werden, wurden nach ihrer Amtszeit verabschiedet. Krankheitsbedingt konnte nur Daniel Emrich seine Dankesurkunde persönlich entgegennehmen. Simon Steigner und Leon Storn erhalten die Anerkennung zu einem späteren Zeitpunkt. Bei dieser Gelegenheit rief Erhard Bender die Betriebe auf, dafür Sorge zu tragen, dass die ausgelernten Gesellen der Branche erhalten bleiben. „Wir haben kein Nachwuchsproblem, wir haben das Problem, dass die Auszubildenden nach der Lehre abwandern“, so der Geschäftsführer.

Fachjournalist Professor Hannes Brachat referierte im Anschluss über die Situation der Branche. Dabei ging er in erster Linie auf die Digitalisierung ein. Überzeugt ist er, dass man mit dem Produkt Auto in eine gute Zukunft blicken könne. Allerdings ist Brachat auch überzeugt, dass die Branche dabei ihre Hausaufgaben machen müsse. Dazu gehöre, sich vom Onlinehandel durch den guten Kundenservice abzuheben. Dabei müsse man die Möglichkeiten der Digitalisierung nutzen, um somit Zeit und Ressourcen einzusparen. Die Möglichkeiten machte Brachat anhand von Beispielen deutlich.

Brachat ging auch auf die E-Mobilität ein und stellte fest, dass die Entwicklung in Deutschland in der Vergangenheit von der Industrie verhindert wurde. So hätten Mitbewerber aus dem Ausland Boden gewonnen.
Danach interviewte er den Hauptgeschäftsführer des Verbandes des KFZ-Gewerbes Baden-Württemberg e.V., Carsten Beuß, der zur aktuellen Dieselproblematik und den Grenzwerten Stellung nahm. Beuß berichtete auch zu den rechtlichen Veränderungen bei der AU-Abnahme.
So sei man im Verband des KFZ-Gewerbes Baden-Württemberg zuversichtlich, flächendeckende Fahrverbote für Dieselfahrzeuge, die die Euro 5 Norm erfüllen, abwenden zu können. Beuß berichtete auch zu den rechtlichen Veränderungen bei der AbgasUntersuchung-Abnahme. So kämen für die Werkstätten, bei der AU-Abnahme ab 2020 zusätzliche Dokumentationspflichten zum Tragen.

Die Hauptversammlung der Innung endete mit der zweiten Strophe des Badner-Lieds. Im Anschluss stand im Foyer ein Imbiss bereit.


Die geehrten Mitgliedsbetriebe:

25 Jahre

KFZ-Wagner, Endingen
KFZ-Werkstatt Nopper, Emmendingen
Schönstein + Völker, Kenzingen
KFZ-Werkstatt Ketterer, Sexau
AUTODIENST Walter Hätti, Freiburg
Auto Schwende GmbH, Herbolzheim
Fahrzeughaus Wickersheim, Teningen

50 Jahre

Autohaus Roll, Auggen
Autohaus Kaufmann GmbH, Bahlingen

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