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Stadtkreis Freiburg - Freiburg

12. Apr 2019 - 15:22 Uhr Handelsverband Südbaden stellte Ergebnisse bei Kaiser Modehäuser in Freiburg vor - Von links: Utz Geiselhart (stellvertretender Hauptgeschäftsführer Handelsverband Südbaden),Gastgeber Frank Motz (Geschäftsführender Gesellschafter Modehaus Kaiser), Handelsverbandspräsident Philipp Frese, Peter Spindler (Hauptgeschäftsführer Handelsverband Südbaden).
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Heißer Sommer bremst den Einzelhandel in Südbaden - Wachstum des regionalen Einzelhandels liegt deutlich unter dem Bundesdurchschnitt - Handelsverband Südbaden stellte Ergebnisse bei Kaiser Modehäuser in Freiburg vor

Bürokratiebelastungen wieder zurück auf dem "Spitzenplatz" - Stadt- und Ortsteilzentren benötigen dringend die Unterstützung der Politik auf kommunaler, Landes- und Bundesebene. - Nach wie vor ist das Einkaufen einer der Hauptgründe für einen Stadtbesuch.


(HV/RT) Die Wachstumsphase des deutschen Einzelhandels ist so langanhaltend, wie lange nicht mehr. Das Wachstum des südbadischen Einzelhandels blieb 2018 allerdings hinter der bundesweiten Entwicklung zurück. Das zeigten die heute im Modehaus Kaiser in Freiburg vorgestellten Werte bei der Frühjahrspressekonferenz des Handelsverbandes Südbaden e.V..

„Eine derartig lange Wachstumsperiode gab es zuletzt in den 80-er- Jahren“, so Handelsverbandspräsident Philipp Frese.
„Ausreisser beim Umsatzwachstum sind die Outdoor- und vor allem die Fahrradbranche. Hier sind überdurchschnittlich wachsende Umsätze erzielt worden“, erläutert Hauptgeschäftsführer Peter Spindler.
„Gerade im Bereich des Hochrheins und des Bodensees sind die Umsätze gegenüber den Vorjahren deutlich schwächer geworden“, berichtet der stellvertretende Hauptgeschäftsführer Utz Geiselhart.

Lage und Perspektive im Einzelhandel:

Entwicklung 2018:
Der deutsche Einzelhandel hat seine Umsätze das neunte Jahr in Folge gesteigert. Die Nettoerlöse stiegen 2018 um nominal 2,8 % auf 525 Milliarden Euro. Das Weihnachtsgeschäft verlief mit einem Umsatzplus von 0,4 % in den Monaten November und Dezember unterhalb der Erwartungen der Branche, die mit einem Anstieg von nominal 2,0 % gerechnet hatte.

Die durchschnittliche jährliche Wachstumsrate betrug zwischen 2010 und 2018 2,6 %, preisbereinigt 1,6 %. Dies sind beachtliche Werte für den Einzelhandel in einer weit entwickelten Volkswirtschaft und Ergebnis des lang anhaltenden konjunkturellen Aufschwungs. Eine vergleichbar lange Phase wachsender Einzelhandelsumsätze gab es zuletzt in den 80er Jahren.

Die Verbraucherpreise zogen 2018 um 1,9 % zum Vorjahr an (2018 + 1,8 %). Der wesentliche Faktor waren hier die Preissteigerungen für Energie (+ 4,9 %) und Nahrungsmitteln.

Lage zu Jahresbeginn:
Erste Ergebnisse der HDE-Konjunkturumfrage Anfang des Jahres deuteten eine leichte Eintrübung der Stimmung der Unternehmen an. Im März war das Konjunkturbarometer wieder freundlicher. Eine in Summe eher verhaltene Entwicklung bestätigen die Wirtschaftsweisen, die ihre Jahresprognose deutlich zurückgenommen hatten.

Im stationären Handel verschärft sich die Situation in den Innenstädten durch einen nachhaltigen Rückgang der Kundenfrequenzen weiter. Fast zwei Drittel der befragten Unternehmen berichten im 2-Jahresvergleich von gesunkenen Besucherzahlen. Davon betroffen sind auch die Hauptgeschäftslagen der Innenstädte. Hier beobachteten drei Viertel der Händler sinkende Frequenzen.

Die Geschäftslage der Innenstadthändler fällt in diesem Frühjahr auf ein 10-Jahrestief. Besonders schwierig wird die Situation von kleinen Unternehmen mit weniger als 5 Beschäftigen eingeschätzt. Die aktuelle Lage bewerten hier lediglich 10 % als gut. Die Städte und Gemeinden sind dringend aufgefordert, den Wirtschaftsstandort Stadt zu stärken.

Insgesamt bleiben die Rahmenbedingungen für den Einzelhandel in 2019 jedoch günstig. Das Wachstum der deutschen Wirtschaft lag im vergangenen Jahr bei 1,5 %, in 2019 dürfte das BIP nochmals zulegen.

Ein wesentlicher Treiber der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung wird weiterhin der private Konsum sein, der im laufenden Jahr um 1,5 % (Vorjahr 1,0 %) wachsen dürfte. Wesentlich hierfür ist die unverändert gute Lage am Arbeitsmarkt. Die Zahl der Erwerbstätigen wird 2019 nochmals um 400.000 Personen steigen. Die Arbeitslosigkeit geht weiter zurück und liegt momentan in Baden-Württemberg bei 3,1 Prozent. Weiterhin dürften im laufenden Jahr die verfügbaren Einkommen weiter steigen, da auch im Ländle der Zuwachs bei den Bruttolöhnen bei 3 % lag, und den privaten Konsum anschieben. Der merkliche Preisauftrieb wird sich in 2019 fortsetzen und nahe der 2-Prozentmarke liegen.

Die insgesamt robusten Konjunkturdaten für Deutschland sind vor dem Hintergrund geopolitischer Risiken zu bewerten. Eine weitere Eskalation der handelspolitischen Konflikte ist nicht auszuschließen. Hinzu kommen die Unsicherheiten im Zusammenhang mit dem Brexit.

Im Südwesten konnten wir diese Entwicklung leider nicht im gleichen Umfang nachvollziehen.
Der Einzelhandel wuchs in unserem Land leicht schwächer als im Bundesgebiet um nominal 2,5%.
In unserem Verbandsgebiet Südbaden wurde eine Steigerung von 1,6 %
erzielt.

Entwicklung nach Branchen:

Der ungewöhnlich heiße Sommer im Jahre 2018 hat in vielen Branchen für deutliche Umsatzrückgänge gesorgt. Kein Sommer verläuft natürlich wie der andere aber das Jahr 2018 kann man schon als außergewöhnlich bezeichnen. Bereits im April setzte eine außergewöhnliche Wärme ein und hielt an bis in den Spätherbst. Insbesondere saisonabhängige Branchen, wie beispielsweise der Einzelhandel mit Bekleidung oder mit Schuhen, hat darunter gelitten. In der hier beigefügten Übersicht des HDE über Gewinner und Verlierer der Branchen können die prozentualen Veränderungen zum Handelsumsatz des Vorjahres entnommen werden. Spitzenreiter ist hier der Handel mit Fahrrädern, Teilen und Zubehör. Auch Sport und Campingartikel haben gut abgeschnitten.

Hingegen verlief der Möbelhandel nicht zur Zufriedenheit der Händler. Es ist im Jahre 2018 von einem Umsatzrückgang von 2 % auszugehen. Der Jahresbruttoumsatz von 32,9 Mrd. liegt zwar weiterhin auf einem hohen Niveau, jedoch konnten über die heißen Monate hinweg die fehlende Nachfrage von etwa fünf Monaten nicht mehr ausgeglichen werden.

Das schwierige Geschäftsjahr für den Schuheinzelhandel wurde bereits erwähnt. Der Bundesverband des Deutschen Schuheinzelhandels teilt hier mit dass nach durchgeführten Erhebungen 73 % der Schuhgeschäfte im vergangenen Jahr mit einem Umsatzminus abgeschlossen haben. Nur 20 % konnten ihre Umsätze steigern. Die weihnachtslastigen Branchen wie beispielsweise Spielwaren und Uhren/Schmuck dürften daher noch deutlich besser abgeschnitten haben.

Überdurchschnittlich entwickelt hat sich neben dem bereits erwähnten Fahrradhandel sowie Sport- und Campingartikel auch der Handel mit Lebensmitteln. Die Branche konnte im Jahre 2018 einen Umsatz erwirtschaften von 215 Mrd. Euro.

Entwicklung nach Regionen:

Wie wir alle wissen, wird Südbaden von der Sonne verwöhnt. Dies scheint auch ein gutes Omen für einen leistungsfähigen Einzelhandel zu sein. Ein Indikator für die Leistungsfähigkeit des Handels ist die Verkaufsflächenausstattung. Das diese entlang der Grenze zu den Nachbarländern gut ist, bestätigte der „Handelsmonitor Oberrhein 2017“ mit 1.580 qm Verkaufsfläche/ 1.000 Einwohner und die „Bestandserhebung der Einzelhandelssituation in der Region Hochrhein-Bodensee 2017“ mit 2.104 qm/ 1000 EW. Beide Werte liegen teilweise deutlich über dem Bundesdurchschnitt von ca. 1.450 qm.

Ganz oben im Ranking der Regionen steht dieses Jahr die Ortenau, angeführt von ihrem Oberzentrum Offenburg mit einer überdurchschnittlichen Verkaufsflächenausstattung von 3580 qm/1000 Einwohner, einer Handelszentralität von knapp 170 % und einem Umsatz-Plus von 3 %.

Auch unser Nordgebiet mit den starken Mittelzentren Rastatt, Baden-Baden und Bühl mit hohen Zentralitätswerten weisen ein Plus von 2,5 % aus.

Wie in den vergangenen Jahren hat sich auch 2018 der Südliche Oberrhein, also das Umland von Freiburg, mit einem Plus von 2,3 % gut entwickelt. Auch der Schwarzwald mit seinem leistungsstarken Oberzentrum Villingen-Schwenningen konnte eine positive Entwicklung von 1,1 % verzeichnen.

Nachdem die großen Straßenbaustellen im Freiburger Innenstadtbereich abgeschlossen sind, blicken die Händler positiver in die Zukunft. Im Jahr 2018 musste allerdings noch eine rote Null hingenommen werden.

Wie wir bereits mehrfach berichtet haben, war das hohe Umsatzniveau entlang der Schweizer Grenze auf Dauer nicht zu halten, und so verzeichnete der Bodensee ein leichtes Plus mit 0,7 %, das aber von den Städten erwirtschaftet wurde, die keinen direkten Grenzübergang hatten. Konstanz hat durch die negative Entwicklung ein noch besseres Abschneiden des Bodenseebereiches verhindert.

Diesmal ist der Spitzenreiter der vergangenen Jahre, der Hochrhein, leider mit einem Minus von 1,5 % am unteren Ende unseres Rankings.

Wirtschaftsentwicklung nach Regionen:

Gesamt Südbaden + 1,6 %
Freiburg - 0,5 %
Hochrhein - 1,5 %
Südlicher Oberrhein + 2,3 %
Bodensee + 0,7 %
Schwarzwald + 1,1 %
Mittlerer Oberrhein (Nord) + 2,5 %
Ortenau + 3,0 %.

Onlinehandel:

Nach wie vor ist der Onlinehandel der Wachstumstreiber im Einzelhandelsgeschäft. Dies verdeutlichen auch folgende Zahlen. Der Gesamtumsatz im deutschen Einzelhandel belief sich auf 525 Mrd. im Jahre 2018. Das entspricht einer Steigerung nominal von 2,8 %. Hierauf entfallen für den stationären Handel eine nominale Umsatzsteigerung von 1,5 %. Die Onlineumsatzerlöse im Jahr 2018 wuchsen um 9,7 % auf insgesamt 53,6 Mrd. Für das Jahr 2019 wird von einem Wachstum von 9,1 % ausgegangen und somit eine Umsatzsteigerung auf 58,5 Mrd.

Für das Jahr 2019 wird im Gesamteinzelhandel eine Steigerung von 2 % erwartet auf 535,5 Mrd. auf den stationären Einzelhandel entfallen hiervon 477 Mrd., dies entspräche einer Steigerung um 1,2 % nominal. Der Onlinehandel wird voraussichtlich 58,5 Mrd. im Jahre 2019 erreichen. Dies entspräche einer Steigerung um 9,1 %. Der Onlinehandel hat sonach eine leicht rückläufige Wachstumsrate jedoch in absoluten Zahlen ein nach wie vor starkes Wachstum. Bei der Betrachtung der Zahlen ist aber auch festzustellen, dass immer mehr stationäre Händler vom Online-Boom profitieren. Die Grenzziehung zwischen Online / Offline löst sich mehr und mehr auf. Etwa ein Viertel der stationären Händler führen mittlerweile einen Online-Shop, ca. 15 % verkaufen ihre Waren auch über Online-Marktplätze. So betrachtet ist der Internet-Vertrieb für viele Unternehmen immer bedeutsamer. Der Handel, insbesondere der stationäre Handel, reagiert auf das sich verändernde Einkaufsverhalten der Konsumenten. Die Zahl der traditionellen Handelskäufer nimmt in den letzten Jahren stetig ab. Die Anzahl der sogenannten selektiven Online-Shopper nimmt hingegen zu. Interessanterweise weist jedoch die Statistik bei den begeisterten Online-Shoppern eine leicht rückläufige Tendenz aus, zumindest im Vergleich der Jahre 2015 zu 2017.

Nach Einschätzung des HDE werden im Jahre 2019 vor allem die Branchen FMCG (Waren des täglichen Bedarfs), Heimwerken & Garten sowie die Teilbereiche aus Wohnen & Einrichten den Onlinehandel antreiben, allerdings auf einem vergleichsweise niedrigem Anteilsniveau.

In den stark etablierten Online-Märkten, wie Fashion & Accessoires, CE/Elektro und Freizeit & Hobby schwächt sich das Wachstum ab.

Aufgrund der rückläufigen Kundenfrequenzen verschärft sich die Wettbewerbssituation insbesondere für den rein stationären Handel in den Innenstädten. Die Stadt- und Ortsteilzentren benötigen dringend die Unterstützung der Politik auf kommunaler, Landes- und Bundesebene. Nach wie vor ist das Einkaufen einer der Hauptgründe für einen Stadtbesuch. Insoweit muss in die Attraktivität (städtebauliches Umfeld/Ambiente) sowie in die Bequemlichkeit und auch das Einkaufserlebnis investiert werden. Kontraproduktiv in diesem Zusammenhang sind Fahrverbote, zu hohe Gewerbesteuerbelastungen und auch beispielsweise eine uneinheitliche Praxis bei Gewährung von verkaufsoffenen Sonntagen.

>> Ergebnisse und Erwartungen - Welches sind für Ihr Unternehmen derzeit die Topthemen?:

Die Bürokratiebelastungen haben es wieder zurück auf den Spitzenplatz geschafft. – Datenschutzgrundverordnung Verpackungsverordnung sei Dank. Die Kaufzurückhaltung ist sicher in Verbindung mit dem zunehmenden Onlinehandel zu sehen. Das was online gekauft wurde, wird sich natürlich kein zweites Mal im stationären Handel angeeignet. Der Attraktivitätsverlust der Innenstadt ist unseres Erachtens auch im Zusammenhang mit Frequenzverlust zu sehen. Steigende Onlineumsätze erhöhen natürlich auch den Wettbewerbsdruck. Auf der anderen Seite sehen wir natürlich, dass viele stationäre Händler ihre digitale Sichtbarkeit erhöhen und demgemäß auch mehr Energie sowie Arbeitskraft in diesen Bereich fließt. Auch das Thema Erreichbarkeit und Parken ist im Zusammenhang mit dem Onlinehandel zu sehen. Auf der einen Seite ist die Innenstadt durch vermehrte Paketauslieferungen belastet, auf der anderen Seite sehen wir, dass es für Autofahrer immer schwerer wird – Einfahrverbote, Erhöhung der Parkgebühren, Staus durch Baustellen, Erschwernisse bei der Verkehrsführung. Wenn es für Autofahrer zu unattraktiv wird, dann weichen sie einfach ins Netz oder einen Nachbarstandort aus. Daher unser Apell an die Kommunen: Kundenfreundlichkeit muss zum Grundsatz der innerstädtischen Verkehrspolitik werden!

Die schwierigeren Rahmenbedingungen führen dazu, dass große Anstrengungen in Kundenfindung und –bindung gemacht werden. Deutlich ist auch, dass weiter an den stationären Tugenden wie emotionaler Ladenbau und Mitarbeiter, die den Unterschied zur Maschine machen, gearbeitet wird. Ein gutes Fünftel wird weiter in den Bereich E-Business investieren. Allerdings sind die Grenzen von Facebook-Marketing und anderen E-Business Aktivitäten sehr schwimmend. Eine Abgrenzung zwischen Marketing- und E-Businessinvestitionen fällt nicht leicht. Wir sehen allerdings auch, dass die Flächenerweiterungen in den stationären Bereich in vielen Branchen rückläufig sind und teilweise bedingt auch durch Insolvenzen Entmietungen stattfinden.

Aktuelle Zahlen der Bundesagentur für Arbeit für den Zeitraum zwischen Oktober 2018 und März 2019 zeigen, dass der Einzelhandel in Deutschland beim Angebot von Ausbildungsstellen mit seinen beiden Kernberufen erneut an der Spitze liegt. So verbuchte die Bundesagentur fast 30.000 gemeldete Ausbildungsstellen für angehende Kaufleute im Einzelhandel und über 18.000 für Verkäuferinnen und Verkäufer. Angesichts des Strukturwandels im Handel hat der Handelsverband Deutschland (HDE) im vergangenen Jahr zudem federführend den ersten 4.0-Beruf Kaufleute im E-Commerce auf den Weg gebracht, der bereits im ersten Ausbildungsjahr 2018/2019 mit knapp 1.400 Ausbildungsverträgen alle Erwartungen übertraf. Schon jetzt liegen der Bundesagentur für Arbeit rund 1.200 Stellenangebote für die Ausbildung Kaufmann/Kauffrau im E-Commerce für das kommende Ausbildungsjahr vor. Auch für die kombinierten Qualifizierungsprogramme (sogenannte
Abiturientenprogramme) des Einzelhandels, in dem Hochschulzugangsberechtigte innerhalb von drei Jahren bis zu drei Abschlüsse erreichen können, werden über 7.800 Stellen angeboten. Darüber hinaus bilden die Handelsunternehmen in über 40 weiteren Berufen aus. „Die Zahlen zeigen, dass der Einzelhandel seine Verantwortung als wichtiger Arbeitgeber ernst nimmt und in die Qualifizierung des Nachwuchses investiert.

Einige Monate vor Beginn des Ausbildungsjahres 2019/2020 sind viele Händler noch auf der Suche nach Auszubildenden. Bewerbern eröffnen sich große Chancen, denn die Karriere mit Lehre ist im Einzelhandel nach wie vor die Regel. 80 Prozent der Führungskräfte haben in der Branche als Lehrlinge begonnen. In den Schulen und bei Berufsberatungen müssen die Karrierewege im Handel noch deutlicher herausgestellt werden. Ausbildungsberufe müssen gesamtgesellschaftlich einen höheren Stellenwert bekommen. Die Suche wird aber auch aus anderen Gründen schwieriger.

Schweiz und Frankreich:

Um in Zeiten des Onlinehandels stationäre Geschäfte und Innenstädte aufzusuchen, müssen neben dem Einzelhandel, was nach wie vor Hauptgrund eines Besuchs ist, auch die Stadt selbst, aber auch das gastronomische Angebot viele Möglichkeiten zum Verweilen, Anschauen und zur Freizeitgestaltung bieten.

Dies trifft umso mehr zu, wenn ein Kunde eine längere Distanz, besonders über eine Grenze, zu überwinden hat. Städte mit Flair der Grenze entlang gibt es viele, und gerade die Alemannen sind bekannt dafür, dass sie auch gut essen und trinken mögen. Auch hier bietet Südbaden ein reichhaltiges gastronomisches Angebot. Neben diesen weichen Faktoren müssen natürlich auch die harten Faktoren im Einzelhandel wie Auswahl und Preise stimmen. Wie wir vorher bereits berichtet haben, gibt es in Südbaden eine überdurchschnittliche Verkaufsflächenausstattung, was automatisch zu Wettbewerb und damit zu attraktiven Preisen führt. Darüber hinaus sind viele Betriebe in der Region attraktiv. So war 2019 zum „Store oft the Year“ in Deutschland in der Kategorie „Food“ Edeka Schmidt in Bad Säckingen und im Bereich „Fashion“ Schuh Lücke aus Freiburg nominiert. s´Lädele in Schienen wurde zum „Dorfladen des Jahres 2019“ auf der grünen Woche gekürt.

Schweiz:
Die Zuflüsse aus der Schweiz sind weiterhin auf einem guten Niveau, wobei sie allerdings in 2017 aber vor allem 2018 rückläufig waren. Dies bestätigt die Auswertung unserer Umfrage, da fast 60 % der Befragten von rückläufigen Umsätzen berichteten. Dies zeigt auch die sinkende Zahl der Ausfuhrkassenzettel, die im letzten Jahr um gut 7 % zurückgegangen sind und nun leicht unter dem Niveau von 2014 liegen, also der Zeit vor der großen Frankenkursveränderung. Die Tendenz zu sinkenden Umsätzen würde natürlich durch eine Veränderung der Rahmenbedingungen wie z. B. der Einführung einer Bagatellgrenze noch
deutlich zunehmen und hätte dann entsprechend auch negative Auswirkungen auf die Beschäftigung im Einzelhandel. Unsere Umfrage zeigt, dass fast 70 % der Antworten für die Beibehaltung der jetzigen Situation, also ohne Bagatellgrenze, sind. Eine erste Entlastung der Zollmitarbeiter ist sicher durch die zurückgehende Anzahl der Ausfuhrkassenzettel und zusätzliches Personal zu verzeichnen. Damit der Zoll weiter entlastet wird und mehr Kontrollen durchführen kann, haben wir uns die letzten Jahre intensiv für die digitale Mehrwertsteuerrückerstattung eingesetzt. Der Zoll hat auch ein Pflichtenheft für die Umsetzung dieser digitalen Lösung erarbeitet und wartet nun, dass der Rechnungsprüfungsausschuss im Bundestag grünes Licht für die Umsetzung geben wird. Im Namen der über 10.000 Mitarbeiter im Einzelhandel, die von den Zuflüssen leben, fordern wir nun die rasche Freigabe ohne die Einführung einer Bagatellgrenze. Durch die Zuflüsse werden auch Lohn-, Einkommens- und Gewerbesteuer generiert. Dies haben wir auch in einem Gespräch mit 2 Mitgliedern des Rechnungsprüfungsausschusses am Montag in Konstanz deutlich gemacht.

Frankreich:
Nachdem es für Kunden aus Frankreich weder veränderte Währungsrelationen noch sonstige Veränderungen der Rahmenbedingungen zu verzeichnen gab, meldeten drei Viertel der Befragten, dass die Umsätze mit französischen Kunden gleich geblieben sind.

Stadt Freiburg:

Der Handelsverband hat sich stets für eine gute Erreichbarkeit der Innenstädte, - Stadtteile und Ortsteile ausgesprochen. Nunmehr droht
der Stadt Freiburg ein Dieselfahrverbot. Die Deutsche Umwelthilfe hat beim Verwaltungsgerichtshof in Mannheim eine entsprechende Klage gegen das Land Baden-Württemberg eingereicht. Vor kurzem, am 15.03.2019, ist die Klageerwiderung dem VGH zugeleitet worden.

Es besteht daher die Gefahr, dass vom März 2020 an die Stadt für Dieselfahrzeuge der Euro 4 – Klasse gesperrt wird. Nach dem neuen Luftreinhalteplan ist das Regierungspräsidium jedoch zuversichtlich, dass es zum Dieselfahrverbot nicht kommen wird, weil man bestimmte Maßnahmen schon umgesetzt hat bzw. auf den Weg brachte. Hierzu gehören Tempo 30 auf der B 31, eine Sperrung der Bundesstraße für Autos ohne grüne Plakette, eine Optimierung der Ampelsteuerung sowie die Erweiterung des Straßenbahnnetzes sowie die Anschaffung von Elektro-Bussen.

Hilfreich in diesem Zusammenhang dürfte auch sein, dass die beabsichtigte Novelle des Bundes-Immissionsschutzgesetzes vorsieht, dass bei geringfügigen Überschreitungen des Grenzwertes ein Fahrverbot als unverhältnismäßig zu bewerten ist.

Die Gefahr eines Dieselfahrverbotes besteht ohne Frage. Kommt es zu einem solchen Verbot wäre nach Auskunft des Regierungspräsidiums nahezu 20.000 Autos in Freiburg und im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald betroffen.

Der Handelsverband Südbaden ist ohne jeden Zweifel auch für eine schadstofffreie Luft. Allerdings darf durch – wie wir finden – ungerechtfertigte Maßnahmen der Individualverkehr nicht behindert oder gar ausgeschlossen werden. Der Handel ist auf eine breit angelegte Mobilität seiner Kunden angewiesen. Versäumnisse der Autoindustrie dürfen nicht auf dem Rücken des Einzelhandels ausgetragen werden.

Vielleicht wird man auf den Straßen zunehmend ein weiteres Elektrofahrzeug wahrnehmen. Die Bundesregierung hat jüngst eine Elektro-Kleinstfahrzeuge-Verordnung beschlossen. Damit sind gemeint die sogenannten E-Skooter bzw. Elektro-Tretroller. Möglicherweise gehören diese E-Skooter bald zum Straßenbild in Deutschland. Hierfür könnte sprechen, dass diese Gefährte zum einen abgasfrei sind, aber auch bequem, das heißt falt- und tragbar sind. Nach unserer Umfrage, die wir in unserem Verbandsgebiet vorgenommen haben ergibt sich noch kein einheitliches Bild. Die befragten Facheinzelhändler glauben zwar an eine gewisse Zukunft dieser E-Skooter. Manche gehen gar von einem Boom auf diesen Sektor aus. Allerdings ist erst einmal bei den meisten Fachhändlern eine Zurückhaltung festzustellen. Man möchte zuerst den Markt beobachten und insbesondere den Herstellermarkt genauer überprüfen. Mit möglicherweise fehlerhaften und nicht ausgereiften Geräten will man nicht in den Markt gehen. Die Entwicklung wird jedoch rasch voran gehen, so dass ein passendes Angebot bald unterbreitet werden kann.

Wie schon erwähnt, schauen die Händler der Innenstadt positiver in die Zukunft. Getragen werden die Hoffnungen vor allem vor dem Hintergrund, dass die Großbaustellen in Freiburg nunmehr Geschichte sind.

Dialogprojekt „Handel 2030“:

Unter Federführung des Wirtschafts- und Arbeitsministeriums des Landes Baden-Württemberg wurde das Dialogprojekt Handel 2030 mit dem Verband ins Leben gerufen. Es handelt sich um eine Workshop-Reihe, die sich in regionalen Themenworkshops zu wichtigen Zukunftsfragen des Einzelhandels auseinandersetzt, um Lösungsansätze oder Schwerpunktthemen zu erarbeiten. Bislang haben schon sechs Workshops stattgefunden. Zu den Themenbereichen gehören die Digitalisierung, die Fachkräftesicherung und –qualifizierung, die Zukunft der Innenstädte, die Nahversorgung, die rechtlichen Rahmenbedingungen des Einzelhandels sowie Raumordnung und Baurecht. Der Workshop „Nahversorgung“ hat am 27.11.2018 in Schuttertal stattgefunden, um die besondere Bedeutung einer flächendeckenden Nahversorgung zu diskutieren. Schuttertal hat mit gelungenen Kombinationen von Cafe und Einzelhandel als Genossenschaftsmodell einen Kommunikationstreffpunkt geschaffen, der auch als Bereicherung für die Versorgung der Touristen bereits eine feste Größe ist.

An den Workshops nehmen unter anderem Vertreterinnen und Vertreter des Handelsverbandes Baden-Württemberg, des BWIHK, der Dienstleistungsgewerkschaft Ver.di und andere Unternehmen und betriebliche Interessenvertreter teil. Die Zielrichtung dieser Workshops ist klar vorgegeben. Die gewonnenen Ergebnisse und Erkenntnisse sollen in die mittelfristige Ausrichtung der Einzelhandelspolitik des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau einfließen.

Fünf bis zehn Jahre bis zur Übergabe:

Das Thema Nachfolge treibt die Händler in Baden-Württemberg um. Das hat eine Umfrage des Handelsverbands Baden-Württemberg unter mehr als 100 Mitgliedsunternehmen ergeben. Knapp 70 Prozent beschäftigen sich derzeit damit.

„Ja, ich beschäftige mich aktuell mit dem Thema Nachfolgeregelung.“ Das gaben knapp 70 Prozent der befragten Händler an. 43 Prozent haben demnach noch keine/n Nachfolger/in gefunden, bei 23 Prozent ist die Nachfolgeregelung jedoch bereits geklärt. Auf die Frage wann das eigene Unternehmen übergeben werden soll, antwortete die Mehrheit mit „Zu einem späteren Zeitpunkt (knapp 60 Prozent)“. Die durchschnittliche Dauer bis zur gewünschten Übergabe beträgt fünf bis zehn Jahre. Auch eine konkrete Vorstellung wie die Nachfolgeregelung ablaufen soll hatten die meisten Befragten. „Ich wünsche mir die Übernahme meiner langjährigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“, kommentierte ein Befragter.

Diese Umfrage bestätigt die Erfahrungen aus unserem Tagesgeschäft. Dies war der Grund, warum der Verband ein Moderatorenprogramm mit Unterstützung des Wirtschaftsministeriums Baden-Württemberg mit Mitteln aus dem ESF-Fond auf den Weg gebracht hat. Unsere betriebswirtschaftliche Beratungsstelle in Person von Philipp Glatt hat
bereits ca. 60 Anfragen, zu seinen Aufgaben gehören:
- Sensibilisierung der Unternehmerinnen / Unternehmer für eine frühzeitige Planung
- Erstanalyse der betriebswirtschaftlichen Situation
- Unterstützung bei der Suche nach einem geeigneten – internen oder externen – Nachfolger
- Erstellung eines Übernahmefahrplans unter Einbezug bestehender Netzwerke (Steuerberater, Rechtsanwalt, Unternehmensberater, Kreditinstitute)
- Moderation zwischen den Parteien bei etwaigen Problemen wie Bewertung der Lagerbestände, Höhe eines Kaufpreises, Übergabeverträge.

Der Verband fördert nicht nur die Übergabe sondern auch die Existenzgründung. So sind wir Unterstützer des Existenzgründungswettbewerbs in Pfullendorf „Lebe Deine Idee! Mach Dich selbstständig“. Ziel ist es, Leerstände in Innenstadt wieder mit Gewerbe zu beleben.

Verkaufsoffene Sonntage:

Verkaufsoffene Sonntage haben für die Händler in Baden-Württemberg laut einer Umfrage eine enorme Bedeutung. Angesichts der Transformation im Handel, der steigenden Einkäufe gerade am Sonntag im E-Commerce und der sinkenden Attraktivität der Innenstädte sind wir der Ansicht, dass ein bis drei verkaufsoffene Sonntage im Jahr im Interesse aller im Handel Tätigen zumutbar sind. In der Umfrage hat sich zudem eine große Mehrheit der befragten Händler für eine Lockerung beziehungsweise komplette Abschaffung der derzeitigen Anforderungen an den Anlassbezug eines verkaufsoffenen Sonntags ausgesprochen.

In der Blitzumfrage des Verbands bei etwa 150 Einzelhändlern gaben knapp 70 Prozent der Befragten an, an einem Verkaufsoffenen Sonntag deutliche Mehreinnahmen zu verzeichnen. „Für mich ist der verkaufsoffene Sonntag der umsatzstärkste Tag im ganzen Jahr“, schreibt ein Händler. Ein anderer betont: „Der verkaufsoffene Sonntag ist ein wichtiges Marketinginstrument nicht nur für diesen Tag, sondern auch, um sich neuen Kunden überhaupt zu zeigen und zu präsentieren. Wir brauchen diese Flexibilität an Sonntagen, an denen übrigens am meisten im Netz gekauft wird – aber vom Sofa aus!

Einig waren sich die befragten Händler auch beim Thema Mitarbeitergewinnung. Knapp 70 Prozent gaben an, dass es „überhaupt nicht schwierig“ sei, Mitarbeiter aus dem eigenen Haus zu finden, die sehr gerne an einem Verkaufsoffenen Sonntag arbeiten wollen. Teilweise haben die Händler mehr Bewerbungen als im Personaleinsatzplan nötig. Sonntagsarbeit bedeutet für die Mitarbeiter eine ordentliche Gehalts-Zulage, und für die im Handel tätigen Frauen ein Arbeitstag, an dem die Kinder gut versorgt sind.

Die Gewerkschaft ver.di führt seit Jahren einen erbitterten Streit mit einigen Kommunen in Baden-Württemberg um verkaufsoffene Sonntage. Kürzlich hat das oberste Verwaltungsgericht im Land, der Verwaltungsgerichtshof (VGH) in Mannheim, in Ludwigsburg zwei von der Stadt genehmigte Sonntagsverkäufe verboten – nach einer Klage von ver.di.

Konkret ging es in Ludwigsburg um Veranstaltungen, die im Frühjahr und Herbst stattfinden sollten. Dort gibt es regelmäßig eine Oldtimer-Sternfahrt, die auf dem Parkplatz eines großen Einkaufszentrums beginnt – aus diesem Anlass durften auch naheliegende Märkte öffnen.

Der Handelsverband spricht sich seit Jahren ausdrücklich dafür aus, den Anlassbezug für verkaufsoffene Sonntage zu streichen, denn diese Bezugnahme ist unklar und mit der Rechtsprechung dazu ist jegliches Event in dieser Richtung auch unkalkulierbar und nicht planbar. In Baden-Württemberg hat der Gesetzgeber bereits 2007 die Anforderungen an den Anlassbezug bei verkaufsoffenen Sonntagen gesenkt. Mittlerweile sind jedoch von Seiten der Rechtsprechung in Auslegung der Gesetze deutlich höhere Hürden aufgestellt worden, als vom Landesgesetzgeber beabsichtigt und von den Beteiligten leistbar. Das führe dazu, dass verkaufsoffene Sonntage kaum noch planbar sind und die aktuelle Gesetzgebung in manchen Kommunen einem Berufsverbot für den Handel an den eigentlich drei zulässigen Sonn- und Feiertagen ähnelt. Dies war jedoch nicht im Sinne des Gesetzgebers und ist vor dem Hintergrund der schwierigen Lage des mittelständischen Handels und dem Ausbluten der mittleren und kleinen Innenstädte nicht sachgerecht.

Vor allem aber sei ein Verbot verkaufsoffener Sonntage auch anlässlich der Digitalisierung ganz offensichtlich nicht mehr zeitgemäß und zerstöre den Mittelstand. Danach verzeichne der Internethandel vor allem am Sonntag die höchsten Umsätze. Damit stellt das Ladenöffnungsgesetz faktisch eine Ungleichbehandlung von stationärem und Online-Handel dar. Um dieses Ungleichgewicht auszugleichen, sind drei verkaufsoffene Sonntage „ohne Wenn und Aber“ nicht zu viel Zugeständnis an eine Branche, in der in Baden-Württemberg 500.000 Mitarbeiter beschäftigt sind.

Dieser Meinung ist auch die Mehrheit der befragten Händler. Mehr als 65 Prozent plädierten dafür, den Anlassbezug komplett zu streichen oder zumindest deutlich zu lockern.

Der Handelsverband Südbaden e.V. umfasst rund 1900 Mitglieder und ist der Regionalverband des Einzelhandels im Bereich Südlicher Oberrhein, Schwarzwald, Hochrhein, Bodensee-Baar und Mittlerer Oberrhein.
Die Einzelhandelsbetriebe in diesem Bereich bieten rund 81000 Menschen Arbeit auf rund 4,3 Millionen Quadratmetern Verkaufsfläche. Sie versorgen rund 2,3 Millionen Einwohner und erzielen einen jährlichen Umsatz von rund 18,6 Milliarden Euro.

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