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Kreis Emmendingen - Emmendingen

25. Jun 2019 - 11:45 Uhr Landkreis Emmendingen erweitert Beratungsangebot für Pflegebedürftige - Von links,  sitzend: Ilka Kern (Deternatsleiterin Waldkirch), Bürgermeister Thomas Gedemer (Herbolzheim), Bürgermeister Tobias Metz (Endingen), Sonja Pawellek (Inklusionsbeauftragte Endingen). Stehend: Reinhold Hölz (Fachbereichsleiter Landratsamt Emmendingen), Sozialdezernentin Dr. Ulrike Kleinknecht-Strähle (Landratsamt Emmendingen), Christiane Hartmann, Caroline Kröner, Sabine Wensch-Christ (alle Pflegestützpunkt Emmendingen), Frank Kölble (Pressesprecher AOK Emmendingen).
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Landkreis Emmendingen erweitert Beratungsangebot für Pflegebedürftigkeit - Pflegestützpunkt Emmendingen um drei Außenstellen in Endingen, Herbolzheim und Waldkirch erweitert

(LRA/RT) Im Landkreis Emmendingen wohnen immer mehr Menschen. Waren es 2015 noch 161500, sind es heute bereits 167000 Einwohner. Gleichzeitig nimmt der Anteil der 64- bis 85-jährigen prozentual immer mehr zu. Allein aus dieser Tatsache lässt sich ein immer höherer Anteil der Pflegebedürftigen herleiten. Doch Pflegebedürftigkeit hat nicht nur das Alter als Ursache. Auch Krankheit sowie körperliche und geistige Behinderungen können einen Pflegebedarf auslösen.
Bereits 2010 hat der Landkreis Emmendingen mit der Einrichtung eines Pflegestützpunktes reagiert, um den Beratungsbedarf Betroffener und deren Angehörigen zu erfüllen. Der Pflegestützpunkt Emmendingen hat seitdem die Aufgabe, für die Bürger des Landkreises eine umfassende, unabhängige, trägerneutrale sowie kostenlose Auskunft und Beratung zu den Rechten und Pflichten der bundes- und landesrechtlich vorgesehenen Sozialleistungen und sonstigen Hilfsangeboten für Pflegebedürftige anzubieten. Im Jahr 2017 wurde die eingerichtete Stelle erweitert und jetzt werden in Endingen, Herbolzheim und Waldkirch drei Außenstellen eingerichtet, um das Angebot zu dezentralisieren.

„Die Nachfrage nach Dienstleistungen des Pflegestützpunktes hat sich seit Bestehen des Pflegestützpunktes fast verdoppelt, so dass wir personell und regional reagieren mussten“, erläuterte Sozialdezernentin Dr. Ulrike Kleinknecht-Strähle bei der heutigen Vorstellung der Außenstellen. „Der Landkreis und die Kommunen sind dazu angehalten, die entsprechend notwendige Infrastruktur aufzubauen“, so Kleinknecht-Strähle weiter. Die Umstellung von Pflegestufen auf Pflegegrade habe bei den Betroffenen sehr viele Fragen aufgeworfen, die kompetent beantwortet werden müssten, so die Sozialreferentin. Deshalb habe man nun reagiert und Außenstützpunkte in Endingen, Herbolzheim und Waldkirch eingerichtet.

Finanziert werde das Angebot weiterhin zu jeweils einem Drittel vom Landkreis, der Pflege- und der Krankenkassen. „Jeder Dritte in Deutschland hat Pflegeerfahrung“, stellt Frank Kölble, Pressesprecher der AOK Emmendingen, fest und ist überzeugt: „Jeder, der pflegt, braucht Hilfe.“

„Unser Angebot richtet sich an alle gesetzlich Versicherten und reicht von der kurzen telefonischen Beratung bis hin zur Einzelfall-Abwicklung“,
stellt Fachbereichsleiter Reinhold Hölz vom Landratsamt klar. Ob es nur darum ginge, Betroffenen Ansprechpartner und deren Kontaktdaten zu nennen, ob die persönliche Situation eines Pflegebedürftigen zu analysieren und entsprechende individuelle Beratungen folgen zu lassen bis hin zur umfassenden Einzelfall-Abwicklung, die komplexe Problemlagen und schwierige Versorgungssituationen berücksichtigt und in der Erstellung eines Versorgungsplanes endet. Ideal sei, das Angebot schon vor dem konkreten Hilfebedarf zu nutzen.
„Wenn die pflegenden Familienangehörigen mit ihrer Kraft erst einmal am Ende sind, ist es oft schon fast zu spät“, weiß Reinhold Hölz.

Mit allen drei Möglichkeiten sind die Fachfrauen Christiane Hartmann, Caroline Kröner und Sabine Wensch-Christ betraut, die zukünftig neben ihrer Tätigkeit im Landratsamt in Emmendingen auch einmal wöchentlich die Außenstellen in Endingen, Herbolzheim und Waldkirch besetzen.

Das Angebot des Pflegestützpunktes richtet sich dabei nicht nur an ältere Menschen, heben die Bürgermeister Thomas Gedemer (Herbolzheim) und Tobias Metz (Endingen) hervor.

Sabine Wensch-Christ wird dienstags von 10 – 15 Uhr im Bürgerhaus Endingen, Caroline Kröner donnerstags von 10 – 15 Uhr im Torhaus in Herbolzheim und Christiane Hartmann montags von 10 - 15 Uhr in Waldkirch-Kollnau in der Hildastraße 2a anzutreffen sein.

Montag bis Freitag, außer Mittwoch von 8:30 - 12 Uhr und Donnerstag von 14 – 18 Uhr ist der Pflegestützpunkt im Landratsamt Emmendingen in der Markgrafenstraße geöffnet.
Eine telefonische Anmeldung ist nicht zwingend erforderlich, hilft jedoch, Wartezeiten zu vermeiden.

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