GRATIS! Internet-Tageszeitung für alle, die in der Regio „etwas zu sagen haben“! Einfach „Hier schreiben Sie!“ benutzen! Mehr…

RegioTrends

Titelseite » Schon gelesen? » Textmeldung

Stadtkreis Freiburg - Freiburg

25. Jul 2019 - 15:48 Uhr Start des Modellprojekts „Win-Win im Weinberg“ der Universität Freiburg - Umweltfreundliche "Unkrautvernichter" sollen im Weinberg wertvolle Arbeit verrichten.
weitere Bilder hier
Vergrößern?
Auf Foto klicken.

Umweltfreundlich: Schafe halten Rebflächen frei - Start des Modellprojekts „Win-Win im Weinberg“ der Universität Freiburg in Zusammenarbeit mit dem staatlichen Weinbauinstitut

Es war reiner Zufall. Schafe in Neuseeland hatten ihre Weide leergefressen und büxten deshalb in den benachbarten Weinberg aus. Was erst nach einer Katastrophe für den betroffenen Winzer aussah, stellte sich als ein wahrer Glücksfall heraus. Die Schafe hatten nicht nur das Unkraut zwischen den Rebzeilen gefressen, sondern die Weinstöcke im unteren Bereich fein säuberlich von den Blättern befreit. Die noch unreifen Weintrauben hingegen interessierten die Tiere überhaupt nicht.

Die Fakultät Umwelt und Natürliche Ressourcen und die Abteilung Geobotanik wollen diesem Phänomen jetzt wissenschaftlich auf den Grund gehen. Mit dem staatlichen Weinbauinstitut in Freiburg war schnell ein Kooperationspartner gefunden. Inzwischen weiden 35 Schafe in Weinbergen rund um Freiburg zum Wohle der Wissenschaft. Mit der Musella- und der Heidehof-Stiftung konnten weitere Unterstützer des vier Jahre dauernden Projekts gefunden werden.

„Wir waren direkt begeistert von der Idee, eine der aufwändigsten Arbeiten im Weinberg von Schafen erledigen zu lassen“, so Dr. Jürgen Sigler, stellvertretender Leiter des staatlichen Weinbauinstitutes Freiburg. „Wir hatten sofort sogar mehr Teilnahmewünsche von Winzern, als wir mit Tieren bestücken können“, so Dr. Sigler weiter.

Prof. Rainer Luick von der Hochschule für Forstwirtschaft erklärte: „Selten hat die Entwicklung eines Forschungsprojektes so viel Freude gemacht. Wenn wir es schaffen, die Erkenntnisse in praxisgerechte Empfehlungen zu überführen, wäre das ein echter Gewinn für Weinbau und Umwelt.“

Staatssekretär Dr. Andre Baumann vom Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg betonte, dass dieses Projekt erstmals Weinbau und Weidetierhaltung zusammen bringe. „Das große Interesse der Winzer zeigt, wie groß der Bedarf an ökologischen Methoden im Weinbau ist.“

Ministerialrat Dr. Norbert Ferch unterstrich die Notwendigkeit der umfassenden Tierbetreuung.
„Im Sommerhalbjahr fressen die Schafe im Weinberg und im Winter muss es jemanden geben, der sich dann um die Schafe kümmert“, sprach Dr. Ferch die Zusammenarbeit mit regionalen Schäfereien an.

Das Projekt ist auf vier Jahre angelegt und wird mit 400.000 Euro vom Land gefördert. Zusätzlich unterstützen die Umweltstiftungen das Projekt in Bereichen, die nicht der Förderung des Landes unterliegen.

Bilder


QR-Code Das könnte Sie aus Freiburg auch noch interessieren!

> Weitere Meldungen aus der Rubrik "Schon gelesen?" anzeigen.

Info von RegioTrends-Lokalteam (08)
Jeder Verfasser einer Meldung (Firma, Verein, Person...) hat zusätzlich noch SEINE eigene "Extrazeitung" bei RegioTrends! Oben auf den roten Namen hinter „Info von“ klicken. Schon sehen Sie ALLE seine abrufbaren Meldungen in unserer brandaktuellen Internet-Zeitung.



P.S.: NEU! Sind Sie bei Facebook? Werden Sie Fan von RegioTrends!

Twitter Facebook studiVZ MySpace Google Bookmarks Linkarena deli.cio.us Digg Folkd Newsvine reddit StumbleUpon Windows Live Yahoo Yigg




















Schwarzwald, Lokalzeitung, Wochenzeitung EMMENDINGER TOR, WZO, Wochenzeitungen am Oberrhein, Der Sonntag, Markgräfler Bürgerblatt, Primo Verlag, Freiburger Wochenbericht, Kurier, Freiburger Stadtkurier, Zeitung am Samstag, Zypresse, Kaiserstuhl, Breisgau,RegioTrends, RegioZeitung, Freiburg, Emmendingen, Waldkirch, Endingen, Kenzingen, Herbolzheim, Breisach, Lahr, Offenburg, Müllheim, Bad Krozingen, Staufen, Weil, Lörrach, Denzlingen, Feldberg, Kaiserstuhl, Breisgau, Ortenau, Markgraeflerland, Schwarzwald