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Stadtkreis Freiburg - Freiburg

10. Sep 2019 - 14:51 Uhr Klimaschutz-Straßenbahn macht ab sofort auf stetige Klimaerwärmung in Freiburg aufmerksam - Von links: Badenova-Chef Dr. Thorsten Radensleben, Prof. Dr. Bruno Burger (Fraunhofer ISE), Umweltbürgermeisterin Gerda Stuchlik, Oberbürgermeister Martin Horn, VAG-Vorstände Oliver Benz und Stephan Bartosch.
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Tram macht Erderwärmung anschaulich - Klimaschutz-Straßenbahn macht ab sofort auf stetige Klimaerwärmung in Freiburg aufmerksam

(FR/RT) Das Freiburger Klima ist sowohl messbar als auch spürbar von der globalen Erderwärmung betroffen. Jetzt wird dieser Klimawandel anschaulich an einer Straßenbahn sichtbar gemacht. Streifen im verschiedenen Rot-und Blautönen stellen die durchschnittlichen Jahrestemperaturen von 1900-2018 in Freiburg dar. Je kräftiger die Farben der Streifen sind, desto extremer sind die Abweichungen von der Durchschnittstemperatur. Auffällig ist, dass die jeweiligen Rekordtemperaturen in den letzten 20 Jahren 17 Mal überschritten wurden.
„Die erschreckenden Wetterrekorde der vergangenen Jahre verdeutlichen die Dringlichkeit von wirksamen und zielstrebigen Klimaschutzmaßnahmen“, betonte Oberbürgermeister Martin Horn. Obwohl die Stadt Freiburg schon seit Jahren im Klimaschutz aktiv sei, gelte dies auch für die Breisgau-Metropole, ergänzte der Oberbürgermeister. „Wir müssen alle gemeinsam das Tempo erhöhen“, so der Oberbürgermeister. „Die Treibhausgasemissionen müssen sinken und zwar schnell. International, national und ganz konkret bei uns in Freiburg“

Mit dem aktualisierten Klimaschutzkonzept 2019 liegt ein Fahrplan vor, wie dies gelingen kann. 90 Maßnahmen haben das Freiburger Öko-Institut und dass ifeu-Institut Heidelberg im Auftrag der Stadt und in stetiger Rückkopplung mit der Bürgerschaft erarbeitet. In ihrer Gesamtheit sollen die im Klimaschutzkonzept beschriebenen Projekte und politischen Instrumente Freiburg bis 2050 klimaneutral machen. Ambitioniertes Zwischenziel ist die Reduktion der Freiburger CO2-Emissionen um 60 Prozent bis 2030.
Natürlich reicht es nicht, die Freiburger CO2-Emissionen zu senken. Die Rahmenbedingungen auf EU-, Landes und Bundesebene müssen ebenfalls stimmen.
„Die Klimaschutz-Straßenbahn macht für alle sichtbar, dass die Häufigkeit warmer und heißer Jahre zuletzt außergewöhnlich stark zugenommen hat“, erklärte Umweltbürgermeisterin Gerda Stuchlik heute. Dank der großartigen Arbeit und Unterstützung von Professor Dr. Bruno Burger vom Fraunhofer ISE sei Freiburg derzeit die erste Kommune in Deutschland, der die Klimadaten in diesem Umfang und in dieser grafischen Form vorlägen, freute sich die Umweltbürgermeisterin.
Die Grundidee, den Klimawandel in farbigem Streifen abzubilden, stamme vom britischen Klimaforscher Ed Hawkins. Dass diese Darstellung exklusiv mit lokalen Daten der Freiburger Wetterstation auf der Klimaschutz-Straßenbahn zu sehen ist, sei jedoch Professor Bruno Burger zu verdanken, so Stuchlik.

Partner der Stadt Freiburg sind beim Projekt „Klimaschutz-Straßenbahn“ zum einen die Freiburger Verkehrs AG (VAG), zum anderen der regionale Energiedienstleister Badenova. „Die Energiewende lokal voranzutreiben ist unser Auftrag, den wir mit Nachdruck verfolgen. Wir freuen uns, dass die Stadt Freiburg engagiert vorangeht und sich ambitionierte Ziele setzt, bei deren Realisierung wir unseren Teil beitragen können“, so Dr. Thorsten Radensleben, Vorstandsvorsitzender der Badenova.
„Klimaschutz ist eine Gemeinschaftsaufgabe“, bestätigte VAG-Vorstand Oliver Benz.
Neben den elektrisch betriebenen Straßenbahnen erwartet die VAG zum Ende des Jahres die Lieferung der ersten beiden Elektrobusse.

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