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Kreis Emmendingen - Waldkirch

4. Oct 2019 - 11:45 Uhr Klimaaktivistin Camilla Kranzusch spricht mit Sick-Vorstand Dr. Martin Krämer über Lösungen in der Klimakrise - Von links: Gisela Sick, Klimaaktivistin Camilla Kranzusch, Laura Thies, Sick-Vorstand Dr. Martin Krämer.
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Existierende Lösungen aufzeigen - Klimaaktivistin Camilla Kranzusch sprach mit Sick-Vorstand Martin Krämer in Waldkirch über Lösungen in der Klimakrise - Zu Fuß und mit dem Zug auf dem Weg von Europa nach Afrika

Camilla Kranzusch ist im Rahmen ihres Projekts „Go for Climate“ zu Fuß und mit dem Zug auf dem Weg nach Afrika, zum größten Solarkraftwerk der Welt.
Auf ihrem Weg macht die 24-Jährige immer wieder Station, um Unterstützer zu treffen und innovative Unternehmen zu besuchen.
Heute Morgen traf Kranzusch in Waldkirch Sick-Vorstand Dr. Martin Krämer, die Witwe des Firmengründers Gisela Sick und deren Enkelin Laura Thies.

„Die Sick AG steht für ein umfangreiches Engagement für den Klimaschutz“, begründet die ehemalige Leistungssportlerin ihren Besuch beim Marktführer für optische Sensoren.
„Mir geht es bei meinem Projekt darum, auf funktionierende Lösungen hinzuweisen und vorbildliche Unternehmen zu besuchen“, so Kranzusch.

Dafür ist die Aktivistin am 6. September in Berlin gestartet und nach 560 gelaufenen und rund 1.000 gefahrenen Kilometern gestern Abend in Waldkirch angekommen. Insgesamt führt der Weg von Kranzusch über rund 2.500 Kilometer zu Fuß und 6.500 Kilometer insgesamt durch Europa bis nach Ouarzazate in Marokko zum weltgrüßten Solarkraftwerk. Auf ihrem Weg durchquert die studierte Kamerafrau Deutschland, Österreich, die Schweiz, Italien, Monaco, Frankreich und Spanien.

„Die Sick AG ist bereits seit den 50er-Jahren des letzten Jahrhunderts mit dem Klimaschutz befasst“, so Dr. Martin Krämer. „Wir stellen Technologie zur Luftreinhaltung her und tragen so zur Klimaverbesserung bei.“
Außerdem reduziere man innerhalb der Firma den Ausstoß klimaschädlicher Stoffe so gut es geht. "Wir nützen ausschließlich Ökostrom und setzen Erdwärme und Photovoltaikanlagen zur Eigenversorgung ein. Verpackungen werden soweit möglich auf ein Minimum reduziert und wir versuchen auf Plastik zu verzichten", erklärt der Sick-Vorstand. Außerdem kompensiere man jeden gefahrenen und geflogenen Kilometer doppelt mit Zahlungen an Atmosfair und pflanze zusätzlich jährlich rund 36.000 Bäume. Auch auf den Firmengeländen und der derzeit im Bau befindlichen Sick-Akademie achte man auf Artenvielfalt.

So arbeite man seit 2017 auch mit „Plants for the Planet“ zusammen, für die sich auch die Enkelin des Firmengründers, Laura Thies, engagiere.

„Die Kombination aus effizientem Umweltschutz und der finanziellen Kompensation ist ein praktikabler Weg“, bestätigt Camilla Kranzusch. „Obwohl es den perfekten Weg wohl nicht geben kann, müssen wir an möglichst vielen Stellen ansetzen und die heute möglichen Lösungen nutzen“, so die Aktivistin.

Nach dem Gespräch bei der Sick AG setzte Camilla Kranzusch ihren Weg fort, der sie heute zu Fuß bis nach Schallstadt und dann mit dem Zug bis Singen führen wird.

+++

Camilla Kranzusch (Info: Go for Climate):
Die ehemalige Leistungssportlerin aus Sonthofen wollte selbst etwas zu einer Veränderung in der Welt beitragen. So kündigte die studierte Filmkamerafrau ihren Job als Videoproduzentin und verkaufte ihr Zuhause, einen alten Feuerwehrbus.

Der Plan: Europa zu Fuß zu durchqueren im Kampf gegen die Klimakrise. Mit dieser Idee im Gepäck kontaktierte sie Plant-for-the-Planet, traf sich mit Felix Finkbeiner und engagierten Plant-for-the-Planet-Botschaftern und die Idee zu Go for Climate wurde geboren. Ein Projekt mit dem positiven Ziel, Lösungen in die Welt zu tragen.

Für Camilla war dieser Schritt unumgänglich: „Wie kann ich Tag für Tag in die Arbeit gehen mit dem Wissen, was auf uns zukommt, wenn wir nichts ändern? Ich musste einfach aufstehen für eine Zukunft und eine Welt, in der ich leben möchte. Und ich bin bereit dafür zu kämpfen – mit einer positiven Botschaft und mit Lösungen.”

Go For Climate möchte einen Richtungswechsel in der Wahrnehmung und eine breitere Akzeptanz für „freiwillige Klimaneutralität" als Beitrag zur Finanzierung der Lösungen in der Klimakrise erreichen. Beispiele für die globalen Lösungen, die auf dem Treck noch vorgestellt werden, sind unter anderem der Solarturm in Jülich als Vorbereitung auf Ouarzazate in Marokko, das Ökozentrum Langenbruck in der Schweiz, wo Camilla erfährt, wie Bio-Kohle aus Holzabfällen hergestellt und als CO2-Spreicher im Boden genutzt wird und das größte Holzhaus Europas in Wien. Infos und Termine zu allen Stationen unter www.goforclimate.org.

Organisiert wird Go For Climate von Plant-for-the-Planet, dessen Gründer Felix Finkbeiner weltweit zum Bäumepflanzen aufruft. Auch Camilla möchte während ihrer Reise alle dazu animieren, mit Hilfe der App von Plant-for-the-Planet Bäume zu pflanzen und damit eine positive Kettenkreation für die einfachste der sechs Lösungen für das Klima, die weltweite Aufforstung, auszulösen.

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