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Kreis Emmendingen - Emmendingen

7. Oct 2019 - 18:09 Uhr Stadt Emmendingen zieht nach 15 Jahren erfolgreicher Klimaschutzpolitik eine stolze Zwischenbilanz - Oberbürgermeister Stefan Schlatterer zeigt eine Ausgabe des Stadtanzeigers aus dem Jahr 2005, in dem der Klimawandel schon Thema eines Artikels war.
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Klimaschutz darf Spaß machen! – Stadt Emmendingen zieht nach 15 Jahren erfolgreicher Klimaschutzpolitik eine stolze Zwischenbilanz - Bundes- und landesweite Vorbildfunktion!

2004 startete die Stadt Emmendingen mit der Rekommunalisierung der städtischen Energieversorgung und mit der Debatte um die Gründung der Stadtwerke Emmendingen.
Wenige Tage vor der Vereidigung von Oberbürgermeister Stefan Schlatterer stellte der damalige Gemeinderat die Weichen für den stadteigenen Energieversorger.

Ein Jahr später referierte Klimaforscher Prof. Dr. Mojib Latif im Emmendinger Rathaus zum Thema Klimawandel und sensibilisierte damit nicht nur den OB für die Notwendigkeit, die Politik der Stadt auf den Klimaschutz auszurichten. Latif war mit seinem Vortrag der Auslöser der klimapolitischen Entwicklung der Stadt. In den Folgejahren entwickelten die Verantwortlichen ein Klimaschutzkonzept mit 47 Einzelprojekten, von denen sich inzwischen 22 in der Umsetzung befinden.
Nach 15 Jahren aktiver Klimaschutzpolitik zogen Oberbürgermeister Stefan Schlatterer und der städtische Klimaschutzmanager Armin Bobsien heute Mittag eine Zwischenbilanz.

„Das Thema interessiert mich selbstverständlich auch persönlich“, antwortet Verwaltungschef Schlatterer auf die Frage, woher der Antrieb der Verwaltung zur konsequenten Klimapolitik komme.
Klimaschutzmanager Bobsien ergänzt: „Man merkt es schon deutlich, wenn in einer Stadtverwaltung der Klimaschutz Chefsache ist!“.
Es sei jedoch nicht so, dass er der Einzige sei, der den Klimaschutz antreibe, wiegelt der OB ab und antwortet auf die Frage, wie viele Mitarbeiter der Stadt mit dem Klimaschutz beschäftigt seien kurz und knapp:“ Alle!“

Man habe sich seit 2004 kontinuierlich mit dem Thema befasst und schon früh Ziele definiert und einen Plan erarbeitet, wie diese Ziele realisiert werden können, so Schlatterer. So habe man schon 2006 kostenlose Energieberatungen durch den Umweltbeauftragten angeboten und 2007 mit den Stadtwerken an den Energietagen Baden-Württemberg teilgenommen.

Stadtwerke-Chef Karl-Heinz Jung sei schon damals klar gewesen, dass für die Stadtwerke ein Geschäftsmodell, das nur Strom und Gas zu verkaufen vorsah, nicht zielführend sei.
Die Stadtwerke hätten die Entscheidung, auf Atomstrom zu verzichten, bereits vor der Fukushima-Katastrophe getroffen und damit den Weg zu den erneuerbaren Energien eingeleitet. Heute seien die Stadtwerke ein umfänglicher Energiedienstleister.
2010 habe der Gemeinderat ein Klimaschutzkonzept verabschiedet und 2011 fand die erste Gebäudeenergiemesse „Elementa 21“ in der Steinhalle statt. Im gleichen Jahr schaffte die Stadt mit dem Elektro-Smart das erste Elektrofahrzeug im städtischen Fuhrpark an.

Inzwischen sorgt Emmendingen auch auf Landes- und Bundesebene für Aufmerksamkeit.
Mit dem Quartierkonzept Bürkle-Bleiche und der späteren Fortsetzung "Energiehaus Emmendingen" sorgte die Stadt für Furore und mit dem bundesweiten Pilotprojekt „Green IT Town“ wurde ein Klimaschutzprojekt der Stadt auch bundesweit ausgezeichnet.
Sechs Auszeichnungen sorgten dafür, dass viele Bemühungen der Stadt staatlich gefördert werden und es ist eine der Aufgaben des Klimaschutzmanagers, öffentliche Fördertöpfe ausfindig zu machen und für die Stadt zu erschließen.
Auch grenzüberschreitend ist Emmendingen im Klimaschutz unterwegs und tauscht sich im Netzwerk der Klimaakteure inzwischen international aus.

Was im ersten Moment wie eine große Lobhudelei anmutet, ist auf den zweiten Blick ein durchdachtes Klimaschutzkonzept, an dem inzwischen alle Kräfte im Rathaus mitarbeiten und dessen Umsetzung die Grundlage allen Handelns ist.
„Wenn Projekte geplant werden, ist der Klimaschutz immer mit im Fokus“, erklärt OB Schlatterer. So könne man den Klimaschutz schon frühzeitig mit einbeziehen und damit häufig Extrakosten sparen.

Erfolge kann die Stadt reichlich vorweisen. Mit einer Gebäudesanierungsquote von 3 Prozent ist man beispielsweise schon längst da, wo das Land Baden-Württemberg gerne wäre. Das gestand Umweltminister Franz Untersteller bei seinem Besuch der Stadt kürzlich sichtlich beeindruckt.

„Wichtig ist, die Menschen auf unserem Weg mitzunehmen!“, ist Oberbürgermeister Stefan Schlatterer überzeugt. „Wir machen mit unseren Projekten Lust auf Klimaschutz und wollen den Emmendingern Lösungsmöglichkeiten aufzeigen und anbieten“, so das Stadtoberhaupt.

„Es soll Spaß machen, mit dem Stadtbus zu fahren statt mit dem eigenen Auto und es soll Vergnügen bereiten, die gesunkenen Energiekosten nach einer Gebäudesanierung schwarz auf weiß auf der Rechnung ablesen zu können“, so Schlatterer. Er selbst habe eine riesige Freude daran, wenn die Sonne scheint und er auf der Handy-App ablesen kann, wieviel Energie seine Photovoltaikanlage erzeuge“, so der OB.

„Klimaschutz kann also durchaus Spaß machen!“, beweist Schlatterer damit. „Mit der Brechstange schaffen wir es nicht, Energie und damit CO2 einzusparen. 82 Prozent der Menschen haben erkannt, dass der Klimawandel Maßnahmen erfordert. Denen müssen wir die Möglichkeiten aufzeigen und Lösungen anbieten!“, so Schlatterer.

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