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Kreis Emmendingen - Emmendingen

18. Oct 2019 - 16:45 Uhr Frauenwirtschaftstag in Emmendingen - Von links: Robin Derdau (Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Landkreises), Jutta Zeisset (Referentin), Petra Mörder (Wirtschftsförderin Stadt Emmendingen), Landrat Hanno Hurth 

Bild: Reinhard Laniot / REGIOTRENDS-Lokalteam EM-extra
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Analoge Motivation für digitale Kommunikation - Kompetentes, unterhaltendes Referat von Jutta Zeisset - Über 100 Zuhörerinnen beim Frauenwirtschaftstag in Emmendingen

Landrat Hanno Hurth brachte es in seiner Begrüßung auf den Punkt: "Es ist für uns alle notwendig, auf dem Laufenden zu bleiben, um die neuen Medien optimal einzusetzen." Diesen Gedanken hatten auch die über 100 Zuhörerinnen auf den vollbesetzten Stuhlreihen im Sitzungssaal des Rathauses in Emmendingen beim heutigen Frauenwirtschaftstag. Die große Beteiligung zeigt, dass das Thema der Organisatoren der Stadt Emmendingen, der Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Landkreises, der Agentur für Arbeit Freiburg, dem Regionalbüro für berufliche Fortbildung und den beiden Volkshochschulen Nördlicher-Breisgau und Nördlicher-Kaiserstuhl genau richtig gewählt war.

Referentin Jutta Zeisset verstand es glänzend schon zum Auftakt ihres Vortrags „Alexa, WhatsApp & Co. - Kommunikation von heute“ klar zu machen, dass nur der Aktive auf diesem Feld attraktiv ist.

Bestens gelang es ihr anhand diverser Beispiele aus ihrer eigenen Aktivität aufzuzeigen, dass der richtige Umgang mit Portalen, an denen man selbst Spaß hat, im Social Media Bereich Erfolg mit sich bringt. Vorausgesetzt man macht sich die Erfahrungen und Empfehlungen des zeitgemäßen Online-Verhaltens zunutze. Dabei wies sie beispielsweise darauf hin, dass bereits im kommenden Jahr 75 Prozent der facebook-Botschaften mit Videos bestückt sein werden. Das bewegte Bild bewegt!
Zudem plädierte sie, die Kommunikation möglichst einfach zu halten.
Garant für den Erfolg im Online-Bereich ist für Zeisset, die Glaubwürdigkeit, dass der, der online postet auch offline genau für das steht, was er im Netz verbreitet. Wichtig sieht sie die richtige Wahl der Kanäle, wobei die Zielgruppenansprache bestens gelingt, wenn man das Nutzerverhalten dieser Angebote kennt. Facebook oder Instagram werden von Altersschichten genutzt, die sich kaum noch mit den neuen angesagten Portalen der Jüngeren befassen.
Kräftigen Anteil an der Anhebung des Altersschnitts bei der Nutzung im Online-Bereich hat WhatsApp. Hier kann man durch die einfache Handhabung von einem Generationen verbindenden Angebot sprechen. Oma und Enkel kommuniziereren lebhaft und man erfährt mehr voneinander als zu Zeiten der Briefe und Postkarten.
Unternehmen empfiehlt Zeisset die Pflege einer eigenen Webseite nach den aktuellsten Erkenntnissen und an der man selbst Spaß hat. Ist der Nutzer einmal hier gelandet und fühlt er sich von der Seite angesprochen, wird er immer wieder kommen!
Und wie das erfolgreich passiert, das konnte Jutta Zeisset am Beispiel ihres eigenen Betriebs mehrfach verdeutlichen. Rund eineinhalb Stunden pro Woche befasst sie sich konzentriert mit der Pflege ihrer Kanäle.

Sie bestimmt auch den Informationsfluss und entscheidet selbst, ob sie eingehende Anfragen nach 18 Uhr noch am gleichen Tag beantwortet. Telefon wird ab diesem Zeitpunkt sowieso nicht mehr abgenommen!

Dass sie das Interesse der Besucherinnen (u.a. Landtagsabgeordnete Sabine Wölfle) geweckt hatte, das zeigte sich bei der anschließenden Fragerunde. Die Einladung von Wirtschaftsförderin Petra Mörder, sich danach bei Gesprächen von den Mundinger Landfrauen mit Gebackenem und Getränken verwöhnen zu lassen wurde gerne noch angenommen.

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REGIOTRENDS-InfoService: Begrüßung von Landrat hanno Hurth


Eröffnung des Frauenwirtschaftstages
am 18.10.2019 um 15:00 Uhr
im Rathaus Emmendingen, Sitzungssaal


Sehr geehrte Frau Landtagsabgeordnete Wölfle,
sehr geehrte Damen und Herren Kreisräte und Gemeinderäte,
meine sehr geehrten Damen und Herren,

herzlich willkommen, auch im Namen von Herrn Oberbürgermeister Schlatterer begrüße ich Sie alle hier im Rathaus der Stadt Emmendingen zum heutigen Frauenwirtschaftstag. Wir freuen uns, dass Sie so zahlreich unserer Einladung gefolgt sind.

Die heutige Veranstaltung findet zu einer Zeit statt, in der es uns, trotz aktuell eher negativer Prognosen, seit Jahren wirtschaftlich gut geht. Unsere Region ist von Zuzug und Beschäftigungsaufbau gekennzeichnet. Die aktuelle Arbeitslosigkeit liegt bei 2,5 %. Der Landkreis hat in den letzten Jahren ein überdurchschnittliches Wachstum beim Bruttoinlandsprodukt erzielt. Diese positive wirtschaftliche Entwicklung herrscht vor allem auf den Leistungen unserer Unternehmen, die Arbeits- und Ausbildungsplätze schaffen und erhalten.

Analysiert man innerhalb der Unternehmen die Führungsstrukturen, stellen wir auch bei uns im Landkreis Emmendingen fest, dass eine deutliche Mehrheit der Führungspositionen von Männern besetzt wird. Ähnlich verhält es sich im Bereich der selbstständigen Arbeit: Von den 948 Gründerinnen und Gründern im Landkreis waren im Jahre 2019 nur ein Drittel Frauen. Hier setzen „Frauenwirtschaftstage“ an. Diese auf Initiative der Wirtschaftsministerien entstandene Veranstaltungsreihe möchte Frauen ermuntern Unternehmen zu gründen, sich auf Führungspositionen zu bewerben und ihnen die gleichberechtigte Teilhabe am Wirtschaftsleben zu ermöglichen.

Hier in Emmendingen findet der Frauenwirtschaftstag nun schon zum 15. Mal in enger Zusammenarbeit zwischen dem Landkreis Emmendingen und der Stadt Emmendingen statt. Ich möchte dem Veranstaltungs- und Organisationsteam der Stadt Emmendingen, der Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Landkreises, der Agentur für Arbeit Freiburg, dem Regionalbüro für berufliche Fortbildung und den beiden Volkshochschulen Nördlicher-Breisgau und Nördlicher-Kaiserstuhl meinen ausdrücklichen Dank für die Vorbereitung aussprechen. Mein Dank gilt auch den Landfrauen aus Mundingen, die Sie nach dem Vortrag bewirten werden.

Im Mittelpunkt des diesjährigen Frauenwirtschaftstages in Emmendingen steht das Thema „Kommunikation von heute“. Im digitalen Zeitalter geschieht immer mehr online: Unsere Bankgeschäfte, unsere Shoppingtouren und auch unsere Kommunikation; Smartphones, Tablets und Co. gehören zum Alltag. Längst haben sich auch WhatsApp, Twitter, Facebook und andere Internetplattformen etabliert und unsere Kommunikation nachhaltig verändert. Auch im Beruf rücken die neuen Kommunikationskanäle zunehmend in den Vordergrund. Selbst bei kleinen und mittleren Unternehmen wird die Nutzung von digitalen Technologien immer wichtiger. Es ist daher für uns alle notwendig, auf dem Laufenden zu bleiben, um die neuen Medien optimal einzusetzen.

Wir freuen uns daher sehr, dass wir für den heutigen Vortrag Frau Jutta Zeisset gewinnen konnten. Frau Zeisset führt mit dem Museumscafé und Hofladen in Weisweil seit 2004 ein eigenes Unternehmen, in dem aktuell 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt sind. Im Jahre 2014 wurde Frau Zeisset vom Deutschen Landfrauenverband als Unternehmerin des Jahres ausgezeichnet. Sie ist seit 2018 Trägerin der Professor-Niklas-Medaille, die höchste Auszeichnung, die das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft vergibt. Zudem hat Frau Zeisset einen Abschluss als Managerin für Social Media und Online Marketing der TU Graz. Sie ist bei Facebook Mitglied im Beirat kleiner und mittlerer Unternehmen, Buchautorin, Werbedesignerin und Referentin. Politisch ist Frau Zeisset außerdem in ihrer Heimatgemeinde Weisweil engagiert und seit diesem Jahr auch Kreisrätin des Landkreises Emmendingen.

Jutta Zeisset wird heute unter dem Motto „Alexa, WhatsApp & Co. - Kommunikation von heute“ vor allem über das Thema der zeitgemäßen Marken- und Imagebildung mit Hilfe digitaler Technologien referieren. Sehr geehrte Frau Zeisset, wir möchten uns ganz herzlich dafür bedanken, dass Sie sich heute Zeit genommen haben, zu uns zu sprechen. Wir sind gespannt auf Ihren Vortrag.

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