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30. Oct 2019 - 12:09 Uhr
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Erneut weniger Arbeitslose - 12.334 Männer und Frauen im Agenturbezirk ohne Arbeit - Arbeitslosenquote liegt bei 3,3 Prozent

Im Oktober ist die Zahl der Arbeitslosen in der Region erneut gesunken. Zum Stichtag waren in der Stadt Freiburg und den Landkreisen Breisgau-Hochschwarzwald und Emmendingen 12.334 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet und damit 518 weniger als im September. Die Arbeitslosenquote sank um 0,2 Punkte auf jetzt 3,3 Prozent. Wegen des Studienbeginns sank die Arbeitslosigkeit vor allem bei den Jüngeren. Nach 2,8 Prozent im September beträgt die Quote bei den unter 25-jährigen jetzt noch 2,3 Prozent. Für Entlastung sorgt weiterhin die Herbstbelebung. Sie macht sich in nahezu allen Berufen bemerkbar.

In der Wirtschaftsregion Freiburg wirkt sich die konjunkturelle Eintrübung bislang kaum auf die Arbeitslosigkeit aus. Zum einen liegt das an der hiesigen Branchenstruktur, die für wirtschaftliche Schwankungen weniger empfänglich ist. Zum anderen schöpfen betroffene Unternehmen ihre Flexibilisierungsspielräume weiter konsequent aus. „Die Arbeitgeber unternehmen alles, um Beschäftigung zu sichern. Das ist wichtig, denn demographischer Wandel und Digitalisierung stellen sie vor noch größeren Aufgaben. Ohne Fachkräfte ist dieser Strukturwandel kaum zu schaffen“, sagt der Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Freiburg, Christian Ramm. Er erinnert daran, dass sich diese Strategie im Zuge der Finanz- und Wirtschaftskrise 2009 mehr als bewährt habe. Seinerzeit war der Einbruch heftig, aber nur von kurzer Dauer. Im darauffolgenden Aufschwung war eine volle Mannschaftsstärke ein großer Wettbewerbsvorteil. Auch die krisengeschüttelte Automobilindustrie werde an Fachkräften festhalten. „Die strukturellen Veränderungen, die ein Wandel in der Mobilität nach sich ziehen würde, wären gerade bei den Zulieferern nur mit gut ausgebildeten Arbeitskräften zu bewältigen“, betont Ramm. Wegen der anhaltenden Konjunkturrisiken blickt der Chef der Freiburger Arbeitsagentur mit leicht gedämpften Erwartungen auf die kommenden Monate.

Dynamik am Arbeitsmarkt:
Im Oktober meldeten sich 3.703 Personen neu oder erneut arbeitslos. Im gleichen Zeitraum beendeten 4.206 Menschen ihre Arbeitslosigkeit. Per Saldo gab es 518 Arbeitslose weniger als im September.

Zielgruppen:
Auf Jahresfrist hat sich die Zahl der Arbeitslosen nach Zielgruppen unterschiedlich entwickelt. Während sie bei den Schwerbehinderten und Jugendlichen leicht abgenommen hat, sind die Zahlen bei Ausländern, Älteren und Langzeitarbeitslosen leicht höher. Nach Rechtskreisen ergibt sich folgendes Bild: SGB III: 5.605 Arbeitslose (Anteil 45,4 Prozent); SGB II Grundsicherung für Arbeitssuchende: 6.729 Arbeitslose (Anteil 54,6 Prozent).

Arbeitskräftenachfrage:
Der Arbeitgeber-Service akquirierte im Berichtsmonat 1.187 ungeförderte offene Stellen. Das entspricht gegenüber dem Vorjahreszeitraum einem Rückgang um 344 oder 22,5 Prozent. Den größten Bedarf nach Branchen meldeten: Unternehmensnahe Dienstleistungen (321 Stellen), darunter Zeitarbeit (227), Gesundheits- und Sozialwesen (183), Öffentliche Verwaltung (125), Verarbeitendes Gewerbe (101), Handel (86), Gastgewerbe (72). Ende Oktober lagen der Agentur für Arbeit Freiburg 4.597 Aufträge zur Stellenbesetzung vor.

Entwicklung nach Regionen:
Mit Ausnahme des Hochschwarzwalds hat sich die Arbeitslosigkeit in allen Regionen des Agenturbezirks verringert.

Nach Kreisen ergibt sich folgendes Bild: Freiburg Stadt: 6.080 Arbeitslose (-252), 4,8 Prozent (-0,2 Punkte), Breisgau-Hochschwarzwald: 3.951 Arbeitslose (-155), 2,6 Prozent (-0,2) und Landkreis Emmendingen: 2.303 Arbeitslose (-111), 2,4 Prozent (-0,1).

Nach Geschäftsstellenbezirken: Raum Emmendingen: 1.754 Arbeitslose (-61), 2,4 Prozent (-0,1), Elztal: 549 Arbeitslose (-50), 2,3 Prozent (-0,2); Markgräflerland: 803 Arbeitslose (-14), 2,7 Prozent (-0,1), Hochschwarzwald: 632 Arbeitslose (+2), 2,7 Prozent (unverändert); Freiburg Stadt mit Umland: 8.596 Arbeitslose (-395), 3,9 Prozent (-0,1).

(Presseinfo: Agentur für Arbeit Freiburg, 30.10.2019)

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