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Stadtkreis Freiburg - Freiburg

30. Oct 2019 - 16:18 Uhr Polizei empfiehlt erhöhte Aufmerksamkeit, verstärkte Sicherheitsmaßnahmen und bittet um Mithilfe - Von links: Kriminalrat Detlef Erny (Leiter Kriminalinspektion 2), Leitender Polizeidirektor Berthold Fingerlin (Leiter Direktion Polizeireviere), Kriminalrat Achim Hummel, (Leiter Referat Prävention)
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Dunkle Jahreszeit ist Einbruchzeit – Polizei empfiehlt erhöhte Aufmerksamkeit, verstärkte Sicherheitsmaßnahmen und bittet um Mithilfe - Im grenznahen Raum entlang des Rheins gingen die Einbrecher bandenartig vor

Es ist Herbst und die Tage werden kürzer. Die Dunkelheit setzt am Abend früher ein. Durch die Zeitumstellung am letzten Wochenende wird der Effekt zusätzlich verstärkt. Jetzt ist die Saison für Einbrecher gekommen. In der Zeit von 17 bis 22 Uhr fallen Täter wenig auf und können ihr Werk oft unbeobachtet verrichten. Das Polizeipräsidium Freiburg warnte deshalb heute in einer Pressekonferenz davor, Wohnungen schlecht gesichert zu lassen und bittet um erhöhte Aufmerksamkeit und Hinweise auf verdächtige Personen.

Das Jahr 2014 erlebte bundesweit einen starken Anstieg der Wohnungseinbrüche, dem die Polizei mit verschiedenen Maßnahmen erfolgreich begegnete. Drei Jahre später konnten erste Erfolge und ein deutlicher Rückgang der Einbruchzahlen festgestellt werden. 2018 sanken die Fallzahlen im Land weiter, wogegen die Einbrüche im Bereich des Polizeipräsidiums Freiburg signifikant anstiegen. Eine Auswertung ergab, dass vor allem im grenznahen Raum entlang des Rheins die Einbrecher bandenartig vorgingen.

„Wir konnten feststellen, dass reisende Täter von Westen her in unseren Bereich eindrangen und zahlreiche Einbruchdelikte begingen. Sie nutzten häufig Unterkünfte bei hier lebenden Verwandten und Bekannten und begingen von dort aus ihre Taten“, beschrieb heute der Leitende Polizeidirektor Berthold Fingerlin, Leiter der Direktion Polizeireviere im Polizeipräsidium, die Lage.
Durch personal-intensive Maßnahmen konnte die Polizei die Situation in den Griff bekommen und die Einbruchfälle sanken im Oktober 2019 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 80 Prozent.
„Derzeit sind wir Herr der Lage und haben die Klientel anscheinend in andere Regionen abgedrängt“, so Fingerlin. „Wir können jedoch nicht sicher sein, dass das so bleibt“, ergänzte der Leitende Polizeidirektor.

„Wir sind dank unserer relativ hohen Personaldecke in der Lage, auf vermehrte Fälle sofort zu reagieren“, erklärte Kriminalrat Detlef Erny, Leiter der Kriminalinspektion 2. „Wir investieren viel Man-Power und sind jederzeit bereit, zu reagieren“, so Erny weiter.
Den starken Rückgang der Einbrüche im Oktober habe man durch viele Kontrollen und durch zahlreiche Hinweise aus der Bevölkerung erreichen können. Mit hohem Personaleinsatz habe man viele Ermittlungen angestellt und einige Täter verhaftet.

So habe man beispielsweise in Merzhausen durch Hinweise aus der Bevölkerung und durch eine akribische Spurensicherung einige Einbrüche bestimmten Tätern zuordnen können.
Ein erfolgreiches Verfahren gegen einen Hehler in Freiburg habe zu mehreren Tätern geführt. Durch das vernetzte Vorgehen der Polizei habe man nach Festnahmen in Stuttgart aufgrund der vorliegenden Spuren Bezüge zu 14 Delikten in Freiburg zuordnen können.
„Die Lage hat sich derzeit sichtlich beruhigt, wir müssen jedoch jederzeit mit einer neuen Einreisewelle von Tätern rechnen“, berichtete der Kriminalrat. „Es bleibt abzuwarten, ob wir tatsächlich eine dauerhafte Verdrängung erreicht haben.“

Kriminalrat Achim Hummel, Leiter des Referats Prävention, ist sich sicher, dass es wichtig ist, die Bevölkerung zu erhöhter Aufmerksamkeit zu mobilisieren. „Einbrüche sind präventabel“, so Hummel. Das Wichtigste seien gute mechanische Sicherungen, das Haus belebt erscheinen zu lassen und wachsam zu sein.
„Wenn etwas komisch erscheint, bitten wir die Menschen, sich nicht zu scheuen, uns unter der Rufnummer 110 zu informieren“, so Hummel. „Wir können nicht überall sein, sind jedoch aufgrund von Hinweisen innerhalb kürzester Zeit dort, wo es notwendig erscheint“, bestätigte Berthold Fingerlin.
„Wir sind natürlich mit Polizeistreifen verstärkt präsent und sprechen Bürger auch darauf an, wenn uns ein Haus offensichtlich als unsicher auffällt. Wir bieten unabhängig davon auch Sicherheitsberatungen für Gebäude und Wohnungen an und sind mit Informationsmobilen und auf Messen präsent“, erläuterte Achim Hummel die vielfältigen Maßnahmen der Polizei.

„Wir wollen die Einbrüche weiter reduzieren und den Bürgern ein verstärktes Sicherheitsgefühl geben. Wir sind mit unserem Drei-Säulen-Konzept "Kontrollen, Ermittlungen und Prävention" präsent. Wichtig bleibt jedoch der Hinweis des Bürgers“, fasste Berthold Fingerlin zusammen. „Es reicht hier ein Bauchgefühl!“


INFO >> Aktuelle Entwicklung und polizeiliche Maßnahmen zur Bekämpfung von Wohnungseinbrüchen - Polizei informierte im Polizeipräsidium Freiburg über Strategien und Maßnahmen ++ Mit TIPPS der Polizei!

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