GRATIS! Internet-Tageszeitung für alle, die in der Regio „etwas zu sagen haben“! Einfach „Hier schreiben Sie!“ benutzen! Mehr…

RegioTrends

Titelseite » Schon gelesen? » Textmeldung

Stadtkreis Freiburg - Freiburg

4. Dec 2019 - 16:25 Uhr Landeslehrpreis geht nach Freiburg und Tübingen.
Die Freiburger Forschenden Julia Gurol und Ingo Henneberg vom Seminar für Wissenschaftliche Politik der Universität Freiburg sind mit dem Landeslehrpreis 2019 ausgezeichnet worden. 

Foto: Sandra Meyndt
Vergrößern?
Auf Foto klicken.

Landeslehrpreis geht nach Freiburg und Tübingen - Politikwissenschaftler Julia Gurol und Ingo Henneberg von der Universität Freiburg erhielten Auszeichnung für standortübergreifendes Ringseminar mit Videokonferenztechnik

Die Freiburger Forschenden Julia Gurol und Ingo Henneberg vom Seminar für Wissenschaftliche Politik der Albert-Ludwigs-Universität bekommen zusammen mit Kolleginnen und Kollegen der Universität Tübingen den Landeslehrpreis 2019. Dieser wird alle zwei Jahre für hervorragende Lehre und Didaktik vom baden-württembergischen Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst verliehen und ist mit 50.000 Euro dotiert. Zum ersten Mal wurden in diesem Jahr auch Kooperationsprojekte zwischen Universitäten ausgezeichnet. Gurol und Henneberg erhalten den Preis für ihre interaktive, standort- und länderübergreifende Lehrveranstaltung, für die sie moderne Videokonferenztechnik und die Online-Lernplattform ILIAS nutzen.

Die Veranstaltung wird bereits seit 2016 in wechselnden Formaten an der Universität Freiburg angeboten und wurde bereits mehrfach ausgezeichnet. Didaktisch betrachtet verknüpfen die fortlaufend weiterentwickelten Vorlesungen und Seminare die klassischen Lehrmethoden mit neueren Konzepten wie zum Beispiel dem „umgedrehten Unterricht“. Dabei verlassen die Studierenden ihre Rolle als Zuhörerinnen und Zuhörer und bringen sich stärker in die Aufbereitung der Inhalte ein. Inhaltlich stehen politische Fragen des Zeitgeschehens und verschiedener Krisenereignisse der vergangenen Jahre im Fokus. Meist gibt es einen Vortrag von einer Expertin oder einem Experten im Vorfeld des Seminars, um sich auf das jeweilige Thema vorzubereiten. „Gerade in der Politikwissenschaft ist es großartig, auch internationale Gäste zuschalten zu können – aus Großbritannien, wenn es um den Brexit geht oder aus Afrika, wenn wir über das Thema Migration sprechen“, sagt Gurol. Um neben klassischen politikwissenschaftlichen Kompetenzen auch journalistische und technische Fähigkeiten zu vermitteln, nutzten die Verantwortlichen zahlreiche digitale Arbeitsmethoden. „Die Studierenden haben für das Seminar Radio- und Videointerviews geführt, Umfragen gemacht oder einen Literatur-Podcast produziert, in dem ein kleines Team die Pflichtlektüre nochmal neu aufbereitet hat“, erklärt Henneberg. Dies alles sei anschließend digital zur Vor- und Nachbereitung auf ILIAS eingespielt worden und dadurch nachhaltig nutzbar. Der Freiburger Politikwissenschaftler hatte 2015 zusammen mit zwei anderen Forschenden die Idee für dieses Lehrveranstaltungskonzept und ist seither maßgeblich an dessen Ausgestaltung und Weiterentwicklung beteiligt.

Relativ neu im Team ist seit 2018 Julia Gurol, die das Ringseminar als Lehrperson übernommen hat und nun, nach der inhaltlichen und organisatorischen Arbeit, die Veranstaltung verstetigen will. „Wir möchten Bausteine entwickeln, die den Seminarrahmen bilden und die wir für das nächste Semester wieder einsetzen können, um den hohen Aufwand langfristig zu reduzieren“, sagt Gurol. Das mache das Format auch für andere Institutionen attraktiver. An dem nun mit dem Landeslehrpreis ausgezeichneten Seminar waren neben Freiburg und Tübingen deutschlandweit zahlreiche weitere Universitäten beteiligt. „Die Ehre gebührt natürlich allen Standorten“, sagt Henneberg.

Wissenschaftsministerin Theresia Bauer ergänzte im Rahmen der Preisverleihung: „In Zeiten der Globalisierung und des digital bereitgestellten Wissens sind auch in Wissenschaft und Lehre Vernetzung und Austausch wichtiger denn je, damit wir weiterhin ein Land der Innovationen mit erstklassigen Lehrenden bleiben. Die Freiburger und Tübinger Studierenden und Lehrenden haben gezeigt, wie Vernetzung und internationale Teilhabe an Wissen im digitalen Zeitalter funktioniert – und das in einem hochrelevanten Themengebiet.“

(Presseinfo: Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, 04.12.2019)

Weitere Beiträge von Medienservice (01)
Jeder Verfasser einer Meldung (Firma, Verein, Person...) hat zusätzlich noch SEINE eigene "Extrazeitung" bei REGIOTRENDS! Oben auf den roten Namen hinter „Weitere Beiträge von“ klicken. Schon sehen Sie ALLE seine abrufbaren Meldungen in unserer brandaktuellen Internet-Zeitung.


QR-Code Das könnte Sie aus Freiburg auch noch interessieren!

> Weitere Meldungen aus der Rubrik "Schon gelesen?" anzeigen.


P.S.: NEU! Sind Sie bei Facebook? Werden Sie Fan von RegioTrends!

Twitter Facebook studiVZ MySpace Google Bookmarks Linkarena deli.cio.us Digg Folkd Newsvine reddit StumbleUpon Windows Live Yahoo Yigg













Schwarzwald, Lokalzeitung, Wochenzeitung EMMENDINGER TOR, WZO, Wochenzeitungen am Oberrhein, Der Sonntag, Markgräfler Bürgerblatt, Primo Verlag, Freiburger Wochenbericht, Kurier, Freiburger Stadtkurier, Zeitung am Samstag, Zypresse, Kaiserstuhl, Breisgau,RegioTrends, RegioZeitung, Freiburg, Emmendingen, Waldkirch, Endingen, Kenzingen, Herbolzheim, Breisach, Lahr, Offenburg, Müllheim, Bad Krozingen, Staufen, Weil, Lörrach, Denzlingen, Feldberg, Kaiserstuhl, Breisgau, Ortenau, Markgraeflerland, Schwarzwald