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Ortenaukreis - Mahlberg

19. Nov 2020 - 17:51 Uhr Interkommunale Vereinbarung zur Wasserversorgung zwischen Mahlberg und Kippenheim - Bürgermeister Dietmar Benz (Mahlberg).

REGIOTRENDS-Foto: Jens Glade
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Interkommunale Vereinbarung zur Wasserversorgung - Mahlberg sichert Kippenheims Wasser-Notversorgung und darf dafür Schmutzwasser ins Kippenheimer Abwassernetz einleiten

Mahlberg versorgt seine Haushalte mit Wasser, das in einem Hochbehälter nordöstlich der Gemeinde gespeichert wird. Weil der inzwischen 90-jährige Wasserspeicher renovierungsbedürftig ist, hat der Gemeinderat beschlossen, statt der fälligen Sanierung einen neuen Hochbehälter zu bauen.
Aus Kostengründen soll eine dafür notwendige Schmutzwasserleitung nicht in die Mahlberger sondern in die nähergelegene Kippenheimer Kanalisation führen.
Im Gegenzug wird ebenfalls eine Trinkwasserleitung nach Kippenheim verlegt, um zukünftig im Notfall die Wasserversorgung der Nachbargemeinde zu sichern.
Die entsprechende Vereinbarung unterzeichneten heute Nachmittag die Bürgermeister von Mahlberg, Dietmar Benz, und Kippenheim, Matthias Gutbrod, im Mahlberger Rathaus. Beide Bürgermeister betonten dabei, die enge Zusammenarbeit der beiden Gemeinden mit dieser Vereinbarung nochmals zu festigen.

„Eine Sanierung des alten Hochbehälters hatte der Gemeinderat bereits vor vier Jahren zu Gunsten eines Neubaus abgelehnt“, erklärte Bürgermeister Dietmar Benz.
Im Rahmen des Baugenehmigungsverfahrens habe das Landratsamt dann aber zur Auflage gemacht, das Schmutzwasser, welches bei der turnusmäßigen Reinigung des Wasserspeichers entsteht, in die Kanalisation abzuleiten. Da die Kosten für eine Abwasserleitung in die Mahlberger Kanalisation wesentlich teurer wären, habe man in Kippenheim angefragt, das zweimal jährlich entstehende Abwasser in die näher gelegene Kanalisation von Kippenheim ableiten zu dürfen, so Benz weiter.

„Dieser Bitte haben wir gerne entsprochen und gleichzeitig darum gebeten, parallel ebenfalls eine Trinkwasserleitung zur Notversorgung verlegen zu dürfen“, ergänzte Bürgermeister Matthias Gutbrod. Spätestens nachdem im Mai die Pumpen des Kippenheimer Tiefbrunnens ausgefallen, und man mittels Feuerwehrschläuchen auf die Notversorgung mit Mahlberger Wasser angewiesen war, habe man sich noch einmal intensiv mit dem Notfallszenario befasst.
„Die jetzige Lösung ist für beide Gemeinden eine Win-Win-Situation“, so Gutbrod.

Während Mahlberg 95 Prozent seines Trinkwassers vom Wasserversorgungsverband Südliche Ortenau bezieht, basiert die Versorgung von Kippenheim auf eigene Tiefbrunnen in Kippenheim und im Ortsteil Schmieheim. Im Notfall reicht jedoch das in Schmieheim geförderte Wasser nicht aus, um auch Kippenheim komplett zu versorgen.
Mahlberg dagegen hat mit dem eigenen Tiefbrunnen, der derzeit zur Aufrechterhaltung der Betriebsfähigkeit noch fünf Prozent der Versorgung übernimmt, eine eigene Backup-Lösung für den Notfall. „Die Pumpen des Tiefbrunnens können jederzeit auf 100 Prozent hochgefahren werden“, bestätigt Bürgermeister Benz.

Die Bauarbeiten am neuen Hochbehälter, der in unmittelbarer Nähe zur Gemarkungsgrenze Kippenheim liegt, werden am 23. November beginnen. Das gesamte Projekt wird rund 3 Millionen Euro kosten. Die Kosten für die interkommunale Schmutzwasser- bzw. Trinkwasserleitung werden die beiden Gemeinden entsprechend aufteilen.
Der Wasserversorgungsverband Südliche Ortenau hat der Maßnahme zugestimmt.

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