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Stadtkreis Freiburg - Freiburg

30. Nov 2017 - 16:32 Uhr

Fußball-Bundesliga, 1. Dezember: SC Freiburg erwartet Hamburger SV zu Abendspiel - "Wieder die eigene Qualität einbringen" - Kempf fehlt nach erneuter Verletzung

Zu einer Partie unter Flutlicht empfängt der Sport-Club im Schwarzwald-Stadion morgen Abend (20.30 Uhr, live im Eurosport-Player und im Live-Ticker auf scfreiburg.com) den Hamburger SV.

Wenn morgen die ersten Türchen der Adventskalender geöffnet werden dürfen, würden sicher die meisten SC-Fans, wenn sie die Wahl hätten, die leckere Schokofüllung lieber gegen drei Punkte am Abend eintauschen. Dann erwartet der Sport-Club, der nach dem 2:1-Heimsieg gegen den 1. FSV Mainz 05 in der Bundesliga auf dem Relegationsplatz steht, mit dem Hamburger SV Gäste, die zwar von weit weg anreisen, mit aktuell zwei Punkten mehr und als Fünfzehnter in der Tabelle aber unmittelbare Nachbarn sind.

Gestärkt ins Duell mit dem Tabellennachbarn

Mit einem „guten Gefühl, das wir uns erarbeitet und verdient haben", sagte Christan Streich auf der Pressekonferenz vor dem Vergleich mit den Hanseaten, sei man nach dem zweiten Saisonsieg in die Trainingswoche gestartet. Im Rückblick empfand der SC-Trainer den Erfolg am vergangenen Samstag dazu direkt nach der Partie „gefühlt knapper" als bei der Nachbetrachtung. Die eigene Spielanlage sei schon in der ersten Halbzeit „bis kurz vor das Tor gut" gewesen. In der zweiten Hälfte sei die Mannschaft dann „mit ganz viel Energie rausgekommen", sehr aufmerksam und präsent gewesen und habe das Spiel deshalb „hinten raus absolut verdient gewonnen".

Klar sei aber gleichzeitig: „Wir müssen uns weiter verbessern und am Freitag noch mal besser spielen als gegen Mainz, um gegen Hamburg gewinnen zu können." Als „hart erkämpft" und auch „erzwungen" hatte Nils Petersen, der wieder von Beginn an spielte, nach der Pause das Führungstor erzielte und dazu läuferisch das größtes Pensum aller SC-Spieler einbrachte, den Sieg gegen die Rheinhessen bezeichnet. „Ich freue mich", so der Stürmer, „dass wir uns diesmal belohnt haben."

Auch weil anstelle von Petersen Florian Kath im letzten Spiel Joker-Qualitäten bewies und vier Minuten nach seiner Einwechslung in der Nachspielzeit den zweiten SC-Treffer und sein erstes Bundesligator erzielte. „Es war ein tolles Gefühl", freute sich der 23-Jährige nach seinem Premierentor. Doch mit Beginn dieser Woche sei der „Blick voll auf Hamburg gerichtet" und auf das Ziel, „die nächsten drei Punkte holen."

Kempf fehlt nach erneuter Verletzung

Gegen den Hamburger SV wird dem Sport-Club allerdings Marc Oliver Kempf fehlen. Der Innenverteidiger hat sich im letzten Spiel erneut einen Muskelfaserriss im Oberschenkel zugezogen und fällt voraussichtlich für den Rest der Hinrunde aus. „Er war viele Monate verletzt und hatte dann im Sommer keine ausgiebige Regenerationszeit, weil er bei der U21-EM gespielt hat", so Christian Streich. „Das war für ihn natürlich toll, zumal er Europameister geworden ist. Aber das ist jetzt der Preis, der natürlich hoch ist. Für ihn, aber auch für uns", bedauerte der Coach die zweite Muskelverletzung von Kempf in dieser Saison.

Gegen Mainz hatte der 22-Jährige zusammen mit Robin Koch in der Dreier-, beziehungsweise Fünferkette verteidigt. Çağlar Söyüncü und Philipp Lienhart nannte der SC-Trainer als erste Alternativen für das Spiel gegen den HSV. Eine weitere wäre Caleb Stanko, der gegen den FC Schalke 04 in der Innenverteidigung gespielt hatte. Schon seit einiger Zeit ist nach langwierigen Rückenproblemen Georg Niedermeier zurück im Mannschaftstraining, wo in dieser Woche auch Manuel Gulde (ebenfalls nach Rückenbeschwerden) erstmals wieder zusammen mit den Teamkollegen auf dem Platz arbeitete.

Dort waren ebenfalls die zuletzt angeschlagenen Onur Bulut und Aleksandar Ignjovski wieder dabei. Neben den noch länger fehlenden Florian Niederlechner (Kniescheibenbruch) und Mike Frantz (Innenbandabriss) musste auch Mittelfeldspieler Amir Abrashi (Probleme im Sprunggelenk) weiterhin pausieren.

Aufmerksam bleiben und Stabilität steigern

Die Zusammensetzung der Startformation am Freitag, erklärte Christian Streich, hänge auch davon ab, „wie wir uns gegen den HSV taktisch ausrichten." Die Formation der Mannschaft von Trainer Markus Gisdol, die am letzten Sonntag mit 3:0 gegen die TSG Hoffenheim gewann, könne man wahlweise als ein 4-2-3-1 oder ein 4-2-1-3 interpretieren. Mit dem 17-jährigen Youngster Jann-Fiete Arp, Bobby Wood, Filip Kostic und dem erfahrenen Aaron Hunt sei die Offensive der Hamburger qualitativ hochwertig besetzt.

„Sie werden gegen uns wie gegen Hoffenheim draufgehen, von hinten heraus wahrscheinlich viel mit langen Bällen spielen, ihr Hauptaugenmerk auf das Pressing und Balleroberungen legen, um dann schnell umzuschalten", vermutet der Freiburger Trainer. Von daher müsse der SC wieder fokussiert und mit großem Willen dagegenhalten: „Es wird ein ganz schwieriges Spiel. Wir müssen auf den Platz gehen, ganz viel gut machen und noch einen Tick stabiler sein."

Noch auf seine Torpremiere in dieser Saison wartet beim Sport-Club Marco Terrazzino, der am letzten Samstag wie Bartosz Kapustka wieder in der Offensive begann. „Alles in allem haben wir uns den Sieg gegen Mainz verdient", sagt der 26-Jährige. „Jetzt müssen wir im nächsten Heimspiel nachlegen. Ich bin guter Dinge, dass wir es schaffen können, wir haben die Qualität dafür."


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