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Kreis Emmendingen - Teningen

9. Oct 2018 - 17:44 Uhr

niederschmetternde Niederlage im Südbadenderby - SG Köndringen/Teningen verliert das Auswärtsspiel in Steißlingen mit 37:27

Nach dem überzeugenden Heimsieg gegen Ziszishausen wollte man die Leistung bestätigen und mit weiterer doppelter Punkteausbeute eine kleine Serie starten. Schließlich sollte der Spielplan am kommenden Samstag mit Heddesheim eine ebenfalls machbare Aufgabe in
der heimischen Ludwig-Jahn-Halle bereit halten.

Bei den Gastgebern diesen Spieltags fehlte der letztjährige wertvollste Spieler („MVP“) der Baden-Württemberg Oberliga (BWOL), Maurice Wildöer. Dieses Fehlen wurde jedoch bereits beim Heimsieg des TuS unter der Woche durch einen überragenden Timo Ströhle mit 12 Treffern egalisiert. Mit Leon Sieck im Tor stand auf der anderen Seite des Spielfelds ein weiterer BWOL-Allstar der vergangenen Spielzeit. Die Breisgauer waren also gewarnt. Bei der SG fehlten unter der Woche mehrere Spieler im Training durch einen Infekt, personell konnte der dänische Trainer am Spieltag selbst aber auf den kompletten Kader zurückgreifen.

Das wenig fordernde Pokalspiel am Tag der deutschen Einheit konnte mit 51:27 gegen die FT v. 1844 Freiburg gewonnen werden, was für das Wochenende eigentlich ebenfalls Auftrieb geben sollte.

Einstieg ins Spiel nicht gefunden

Der Start ins Südbadenderby war von Seiten der Hegauer dominiert, welche sich nach den ersten neun Minuten auf 5:2 absetzen konnte. Auf Seiten der in gelb spielenden Teninger hielt bis zu diesem Zeitpunkt Alexander Velz mit zwei Treffern dagegen. Anschließend fand man aber besser ins Spiel und konnte die Partie ausgeglichener gestalten. Folgerichtig konnte in der 13. Minute Jozef Hantak per Siebenmeter den 6:6 Ausgleich für die SG erzielen.

Der TuS gab aber ebenso nicht nach, führte wieder, ehe man in der 22. Minute auf Teninger Seite die erste Führung des Spiels vermelden konnte (10:11). Diese sollte aber die einzige und letzte für das gesamte Spiel sein. Eine Minute später glichen die Steißlinger aus und konnten
in der Folge, auch durch zwei Zeitstrafen für die SG in den verbleibenden Minuten vor der Pause bedingt, ihren alten Zwei-Tore-Vorsprung wieder herstellen (30’ 16:14).

In den zweiten Abschnitt startete die von Ole Andersen gecoachte Mannschaft wieder zu zerfahren und offenbarte zu große Lücken im Abwehrverbund, welche der Gastgeber immer wieder mit Durchbrüchen und freien Abschlüssen bestrafte. Wenig verwunderlich also nicht, dass die Mannen vom Bodensee sich beim 22:17 (39’) ihre erste 5-Tore Führung erspielten.

Siebter Feldspieler bringt nicht die erhoffte Wirkung

In den nächsten Minuten aber zeigte die SG Moral, kämpfte und verkürzte die Hypothek auf zwei Treffer. Mit dem siebten Feldspieler brachte man zunächst neuen Schwung in das Angriffsspiel, zollte dem hohen Risiko aber Tribut und musste einige Treffer ins verlassene Tor („Empty Goal“) hinnehmen, wodurch der TuS in der 45. Minute wieder mit fünf Toren in Front lag.

Davon erholte sich die junge Mannschaft nicht wieder und ergab sich in den letzten 10 Minuten des Spiels ihrem Schicksal. Steißlingen dagegen nahm den Fuß nicht vom Gas und erhöhte seinen Vorsprung Tor um Tor. Die stimmungsvolle Kulisse, in der von 600 Zuschauern besuchten Mindlestal-Halle, trieb die Gastgeber immer weiter an und genoss ein „furioses Spiel“ wie die Partie von Steißlinger Seite kommentiert wurde. Endstand des Derbys war eine 37:27 1zehn-Tore-Klatsche, die „möglicherweise 4-5 Tore zu hoch ausfiel“ wie Kreisläufer Patrick Schumacher befand.

Auf Nachfrage assistierte Youngster Paul Blank der Mannschaft eine „katastrophale Leistung im zweiten Abschnitt. Das ist immer noch ein Derby, da dürfen wir uns in dieser Höhe nicht abschlachten lassen.“

SG bleibt bisher weit hinter Möglichkeiten zurück

Mit der zweiten deftigen Pleite der jungen Saison im Rücken gilt es nun für das Trainerteam um Ole Andersen und Aurelijus Stepanovicius auf Fehlersuche zu gehen. Nach fünf gespielten Partien finden sich die Gelb-Schwarzen mit 2:8 Punkten auf dem 12. Tabellenplatz wieder punktgleich mit dem kommenden Gegner und Aufsteiger der SG Heddesheim. So zeigte man sich in den letzten Spielen sicher unter dem angedeuteten Leistungsniveau, jedoch passt der Ertrag sicher nicht zum derzeit betriebenen Aufwand.

Nun gilt es, die neue Aufgabe anzunehmen und in den nächsten Spielen erst einmal Punkte zu holen, um nicht auch in der Oberliga in den Abstiegskampf hinein zu rutschen. Mit Heddesheim wartet ein Gegner, der viele seiner Tore im direkten Durchbruch erzielt und so die offensive Deckung der Teninger fordern wird. Dass die Mannschaft auch Handball
spielen kann bewies sie unter anderem beim schwach besuchten letzten Heimspiel.

Sicherlich würde dem teils verunsichert wirkenden Team Unterstützung von den Rängen in dieser schwierigen Phase helfen, um in den kommenden Spielen den Weg wieder zurück in die Erfolgsspur
zu finden. Anwurf ist wie üblich am Samstagabend um 20.00 Uhr in der Ludwig-Jahn-Halle. Die SG freut sich auf ihr Kommen!

SG Kö/Te: Kicki, Mikucionis (beide TW), Zank (5), Simak (4), Spinner, Bührer (2), Velz (7/1), Hantak (2/1), Blank (1), Schumacher (2), Fahrländer, Valda (3), Silberer (1)

Tus S.: Walter, Leon Sieck (beide TW); Biedermann (5), Euchner, Klotz (1), Lindner (7), F. Maier, Stefan Maier (2), Steffen Maier (2), Lennart Sieck (4), Storz (5), Ströhle (6/3), Wangler (5).

Zuschauer: 600

(Info: SG Köndringen/Teningen, Felix Weise)


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