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Stadtkreis Freiburg - Freiburg

15. Sep 2019 - 23:26 Uhr Wölfe Freiburg gewinnen gegen den amtierenden Meister Ravensburg Towerstars 3:2 - Neue Einlaufshow des EHC Freiburg
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Eishockey: Heimpremiere des EHC Freiburg in der „Echte Helden Arena“ gelingt grandios – Wölfe Freiburg gewinnen gegen den amtierenden Meister Ravensburg Towerstars 3:2

Heimpremiere des EHC Freiburg in der am Freitag gestarteten DEL2-Saison. Es hat sich viel getan während der Sommerpause. Die Wölfe-Mannschaft hat viele neue Gesichter, mit Daniel Heinrizi einen neuen Sportdirektor und mit Peter Russell einen neuen Coach, der mit einer neuen Philosophie schnell und hart spielen lässt. Das Stadion hat nicht nur einen neuen Namen, sondern auch einen neuen Anstrich und vor allem eine neue, moderne Lichtanlage erhalten. Es hat sich vieles getan beim EHC!

Den Saisonstart am Freitag in Weißwasser haben die Wölfe zwar 3:7 verloren, aber das Spiel der Freiburger war besser als es das deutliche Ergebnis vermuten lässt.
Heute also ging die Saison zuhause los und 2125 Zuschauer wollten die Heimpremiere der Wölfe in der „Echte Helden Arena“ sehen.
Die Wölfe bedankten sich mit einer neuen, stimmungsvollen Einlaufzeremonie und die Fans feierten den 35. Geburtstag des Vereins nachträglich mit einer eigens vorbereiteten Choreo.
Oberbürgermeister Martin Horn, Prof. Dr. Charlotte Niemeyer (INITIATIVE für unsere Kinder- und Jugendklinik Freiburg e.V.) und Katrin Merkle (Geschäftsführerin des Sponsors AHP Merkle, Gottenheim) starteten das Spiel mit einem symbolischen Eröffnungsbully.

Freiburg glänzte von Beginn an mit schnellen und harten Einsätzen aller vier Sturmreihen, musste sich jedoch immer wieder gefährlichen Vorstößen des Vorjahresmeisters Ravensburg erwehren. Die Wölfe erarbeiteten sich zwar die zwingenderen Chancen, aber Ravensburg schnürte die Wölfe zeitweise auch in deren Verteidigungsdrittel ein. Neuzugang Ben Meisner im Freiburger Tor war ein starker Rückhalt für sein Team und nach sechs gespielten Minuten erhielten die Gastgeber erstmals die Gelegenheit, ihr Powerplay auszupacken. Der Ravensburger David Zucker hatte gehalten und saß für zwei Minuten auf der Strafbank. Die Wölfe fanden schnell ihre Überzahlformation im Drittel der Gäste.

Es dauerte etwas über 70 Sekunden und die Scheibe lag hinter Schmidt im Ravensburger Tor. Chris Billich hatte aus dem Gewühl heraus die Scheibe über die Schulter des Ravensburger Goalies gelupft und die 2125 Fans durften erstmals jubeln. Mit der knappen Führung ging es in die erste Pause und die hatte der Ravensburger Trainer wohl gut genutzt, denn nur zwei Minuten nach Wiederanpfiff glichen die Gäste aus. Koskiranta nutzte den Pass von Just und überlistete Ben Meisner mit einem satten Schuss.

Nur zwei weitere Minuten später und die Freiburger Fans durften wieder jubeln. Nick Pageau war der zweite Treffer auf Zuspiel von Marc Wittfoth gelungen. Schmidt im Ravensburger Tor hatte keine Abwehrchance, da er von Freund und Feind an einer rechtzeitigen Reaktion gehindert wurde. Doch die Schiedsrichter befanden den Treffer nach Studium der Videoaufnahmen als regelgerecht, da der Freiburger Angreifer vom Ravensburger Verteidiger auf Schmidt geschoben wurde.
Kurz darauf ruhte sich Jannik Herm nach einem fragwürdigen Foul zwei Minuten auf der Strafbank aus und Ravensburg nutzte die Überzahl zum erneuten Ausgleich.

Im letzten Abschnitt gab es Chancen auf beiden Seiten, wobei Freiburg mehr und auch gefährlicher aufs Tor schoss. Mitte des Schlussabschnitts vergab Chris Billich die Chance zur Führung, als er ganz allein vor Schmidt auftauchte, aber den Ravensburger Goalie nicht überwinden konnte. Auch Luke Pither konnte einen Alleingang kurz darauf nicht verwandeln, wurde aber vom Ravensburger Keller entscheidend und regelwidrig gestört. Cam Spiro verwertete den fälligen Strafschuss zum frenetisch gefeierten 3:2. Auch hier musste sich das Schiedsrichtergespann erst per Videokontrolle von der regelgerechten Ausführung des Penaltyschusses überzeugen, erkannten den Treffer letztendlich aber an.
In den letzten zwei Minuten warfen beide Teams noch einmal alles in die Waagschale. Ravensburg nahm den Goalie vom Eis und versuchte den Ausgleich mit einem Feldspieler mehr zu erzielen und Freiburg kämpfte aufopferungsvoll und hätte beinahe das 4:2 ins leere Tor erzielt. Haarscharf strich der Puck am Tor vorbei.
Dann war es geschafft und die Halle schien zu explodieren. Die Fans feierten ihre Mannschaft und besonders Goalie Ben Meisner lautstark und langanhaltend.

Coach Peter Russell zeigte sich zufrieden mit der Leistung seines Teams und lobte vor allem die Defensivarbeit. „Das haben wir viel besser gemacht als am Freitag“, begeisterte sich der Schotte. Auch von der Geschwindigkeit des Spiels zeigte sich Russell angetan.
„Wir haben fantastisch gespielt und den tollen Fans allen Grund gegeben, nächste Woche wieder zu kommen“, so der Coach.

Am kommenden Freitag müssen die Wölfe auswärts in Bayreuth antreten, bevor am Sonntag die Dresdner Eislöwen Gast im Breisgau sein werden. Es bleibt zu wünschen, dass die „Echte Helden Arena“ mindestens so gut gefüllt sein wird, wie heute.

Tore:

1-0 (07:32) Chris Billich (Gregory Saakyan, Luke Pither – PP1)
1-1 (22:09) Tero Koskiranta (Robin Just, Matias Haaranen)
2-1 (24:12) Nick Pageau (Marc Wittfoth, Christian Neuert)
2-2 (27:54) David Zucker (Matias Haaranen – PP1)
3-2 (49:24) Cam Spiro (Penaltyschuss)

Strafzeiten:

EHC Freiburg: 8 Minuten
Ravensburg: 6 Minuten + 10 Minuten Disziplinar

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