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Stadtkreis Freiburg - Freiburg

17. Apr 2021 - 17:30 Uhr

Fußball-Bundesliga: Das 0:4 für Schalke 04 bringt den 40. Punkt für den SC Freiburg! - Klassenerhalt mit diesem Heimsieg gesichert! - Tore: Höler, Sallai (Elfmeter) / Günter (2)

Auch ein letzter Tabellenplatz hält Fans des FC Schalke 04 in Südbaden nicht davon ab, ihr Team vor dem Gastspiel im Schwarzwaldstadion persönlich willkommen zu heißen!
Wann das Team jedoch wieder als Bundesligist in Freiburg gastieren wird, wagt derzeit niemand vorherzusagen. 

REGIOTRENDS-Foto: Stephan Eckenfels
Auch ein letzter Tabellenplatz hält Fans des FC Schalke 04 in Südbaden nicht davon ab, ihr Team vor dem Gastspiel im Schwarzwaldstadion persönlich willkommen zu heißen!
Wann das Team jedoch wieder als Bundesligist in Freiburg gastieren wird, wagt derzeit niemand vorherzusagen.

REGIOTRENDS-Foto: Stephan Eckenfels
Am frühen Nachmittag: Die Knappen sind da! Fans des Revierklubs begrüßten das Team bei der (vorerst letztmaligen?) Einfahrt ins Freiburger Stadion.
Auch ein letzter Tabellenplatz hielt Fans des FC Schalke 04 in Südbaden nicht davon ab, ihr Team vor dem Gastspiel im Schwarzwaldstadion persönlich zu begrüßen!
REGIOTRENDS war am Nachmittag mit der Kamera dabei!

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Bericht des SC Freiburg

Der Sport-Club hat am 29. Spieltag der Bundesliga mit 4:0 (2:0) gegen Schalke 04 gewonnen. Lucas Höler (7.), Roland Sallai (22.) und Doppelpacker Christian Günter (50., 74.) trafen im Schwarzwald-Stadion.

„Ich bin heute sehr zufrieden. Wir hatten sowohl mit als auch gegen den Ball die nötige Überzeugung. Unser Spielaufbau war sehr variabel – heute hat vieles gestimmt“, lobte SC-Coach Christian Streich die Leistung seiner Mannschaft nach Spielende. „Ich bin nicht zufrieden mit der Art und Weise, wie wir uns heute präsentiert haben, auch wenn man gegen den SC verlieren kann,“ ärgerte sich hingegen Gästetrainer Dimitrios Grammozis.

Das Freiburger Trainerteam entschied sich im Vergleich zur Niederlage in Bielefeld für vier Veränderungen in der ersten Elf. Die zuletzt gelb-gesperrten Lucas Höler und Ermedin Demirovic kehrten ebenso zurück in die Startelf, wie der am vergangenen Wochenende zum wiederholten Mal Vater gewordene Nicolas Höfler. Komplettiert wurde das Quartett von Innenverteidiger Dominique Heintz. Manuel Gulde, Janik Haberer, Wooyeong Jeong und Yannik Keitel nahmen dafür zunächst auf der Bank Platz.

Gästetrainer Dimitrios Grammozis sah nach dem 1:0-Erfolg gegen den FC Augsburg wenig Anlass seine Anfangself zu verändern. Lediglich Sead Kolasinac rückte für Bastian Oczipka in die Mannschaft.

Sport-Club dominant – und früh in Führung

Die Anzeigetafel zeigte zweieinhalb gespielte Minuten an, als sich den Gastgebern die erste gute Gelegenheit bot. Ermedin Demirovic nahm einen Abpraller aus dem Rückraum mit einem sehenswerten Volley direkt, Ralf Fährmann parierte den schwierigen Schuss stark.

Der Sport-Club, der im 3-5-2 auflief, blieb am Drücker und traf kurz darauf zur frühen und verdienten Führung. Benjamin Stambouli verschätzte einen langen Ball aus der Freiburger Abwehr, der beim durchgelaufenen Baptiste Santamaria landete. Der Franzose brachte den Ball präzise von der rechten Seite in die Mitte, wo am langen Pfosten Lucas Höler aus kurzer Distanz seinen vierten Saisontreffer markierte.

Auch wenn die Knappen nach dem frühen Gegentor besser mitspielten, blieb die Elf von Christian Streich und seinem Trainerteam die spielbestimmende Mannschaft. Mit variablem Angriffsspiel und guter Zuordnung in der Defensive stellte die Heimelf die Gäste vor große Probleme.

Sallai erhöht vom Punkt

Unruhe dann in der 20. Minute: Roland Sallai blieb nach einem Ellenbogencheck von Klaas-Jan Huntelaar im Schalker Strafraum liegen. Auf ein Signal des Videoschiedsrichters sah sich der Unparteiische Patrick Ittrich die Szene nochmals an und entschied – zurecht – auf Strafstoß für die Breisgauer. Der Gefoulte übernahm selbst und traf mittig zum 2:0 (22.).

Der Torschütze zum 2:0 hatte kurz darauf sogar die Gelegenheit früh für die Vorentscheidung zu sorgen. Der Schuss des Ungarn aus zehn Metern nach starker Hereingabe von Christian Günter geriet aber zu unplatziert und landete in den Armen von S04-Schlussmann Ralf Fährmann (24.).

Die Zahl der Torszenen vor dem Schalker Tor nahm im weiteren Verlauf des ersten Durchgangs ab, da die Königsblauen sich besser auf das Offensivspiel des Sport-Club einstellten, an den Kräfteverhältnissen zwischen den beiden Mannschaften änderte das allerdings wenig. Mit einem Torschussverhältnis von 6:0 und einer 2:0-Führung für die Heimelf ging es in die Kabinen.

Günter trifft doppelt

Nachdem der Sport-Club zuletzt zwei gute Leistungen in der ersten Halbzeit, nach Wiederanpfiff nicht hatte bestätigen können, ließ die Freiburger Elf an diesem Tag früh keine Zweifel mehr am Sieg aufkommen. Fünf Minuten waren im zweiten Durchgang gespielt, als Roland Sallai den Ball gute 25 Meter vor dem Tor eroberte und Christian Günter in Szene setzte. Der Freiburger Kapitän tankte sich bis an den Strafraum durch und traf mit einem präzisen Linkschuss ins lange Eck zum 3:0 (50.). Ralf Fährmann, der wenige Minuten später einen maßgenauen Freistoß von Jonathan Schmid aus dem Winkel fischte, war es zu verdanken, dass der Sport-Club nicht noch deutlicher führte (54.).

Die Gäste, für die das Auswärtsspiel im Südwesten der Bundesrepublik einem Endspiel im Kampf um den Klassenerhalt gleichkam, schafften es auch in den zweiten 45 Minuten nicht, die SC-Defensive ernsthaft in Bedrängnis zu bringen. Stattdessen verlor der Tabellenletzte gegen eine hungrige und konzentrierte Freiburger Mannschaft einen Großteil seiner Zweikämpfe und offenbarte immer wieder Lücken in der Defensive.

Eine dieser Lücken nutzte der Torschütze zum 3:0, Christian Günter, in der 74. Minute zu seinem zweiten Saisontreffer. Der 28-Jährige wurde im Mittelfeld nicht angegriffen, ging mit dem Ball bis zwanzig Meter vor dem gegnerischen Kasten und nagelte das Spielgerät unnachahmlich und unhaltbar für Fährmann ins lange Eck.

In der Schlussphase konnte sich Florian Müller im Freiburger Tor noch mit einer Glanzparade gegen Klaas-Jan Huntelaar auszeichnen (85.) – der einzige Schalker Schuss aufs Freiburger Gehäuse – dann pfiff Patrick Ittrich die einseitige Partie pünktlich ab.

Durch den auch in dieser Höhe verdienten Sieg, knackt der Sport-Club die 40-Punkte-Marke und rückt auf den neunten Tabellenplatz vor. Da das Spiel am kommenden Mittwoch gegen Hertha BSC nicht wie geplant stattfinden kann, ist der Sport-Club erst wieder am Samstag im Einsatz. Zu Gast ist dann die TSG Hoffenheim.

(Info: SC Freiburg - David Hildebrandt)

Stenogramm

Sport-Club: Müller – Lienhart, Schlotterbeck, Heintz - Schmid (79. Kübler), Santamaria (60. Keitel), Höfler, Günter - Sallai (77. Kwon), Demirović (77. Petersen), Höler (77. Jeong)
Trainer: Christian Streich

Schalke 04: Fährmann - Becker (68. Sane), Stambouli, Thiaw - Aydoin, Mascarell, Kolasinac - Serdar (Mustafi), Bozdogan (56. Uth) - Huntelaar (86. Hoppe), Harit (86. Paciencia)
Trainer: Dimitrios Grammozis

Tore: 1:0 Höler (7.), 2:0 Sallai (22., FE), 3:0 und 4:0 Günter (50., 74)
Gelbe Karten: Santamaria, Heintz - Huntelaar
Gelb-Rote Karten:
Rote Karten:
Schiedsrichter: Tobias Reichel

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VORSCHAU

Fußball-Bundesliga: SC Freiburg gegen Schalke 04 wieder mit Punkten im Visier - "Alle Kräfte bündeln gegen Schalke" am Samstag, 17. April, 15.30 Uhr

Zum 29. Spieltag der Fußball-Bundesliga empfängt der SC Freiburg den FC Schalke 04 im Schwarzwald-Stadion. Anpfiff der Partie ist am Samstag um 15.30 Uhr.

Ein Pleonasmus bezeichnet laut Duden die „Häufung sinngleicher oder sinnähnlicher Wörter oder Ausdrücke“. Dieser Definition kann neben dem oft genannten Beispiel des „alten Greises“ getrost auch das Begriffspaar „unnötige Niederlage“ zugeordnet werden. Schließlich sind „nötige Niederlagen“ ähnlich selten wie ein „junger Greis“. Und trotzdem war das Freiburger 0:1 in Bielefeld eines aus der Kategorie der besonders schwer zu verdauenden Niederlagen.

„Wir sind in der ersten Halbzeit gut reingekommen, haben ordentlich gespielt und gegen die Viererkette von Bielefeld gute Räume gehabt. Leider haben wir den finalen Abschluss nicht gesucht oder im falschen Moment einen Kontakt zu viel gehabt“, resümiert SC-Trainer Christian Streich am Donnerstag in der digitalen Pressekonferenz im Schwarzwald-Stadion. „In der zweiten Halbzeit hatten wir zu wenig Power und offensichtlich auch zu wenig Mut.“ Die Folge: Ein Gegentreffer, der als Eigentor gewertet wurde, und die zweite Auswärtsniederlage innerhalb von sechs Tagen.

Mittlerweile geht der Blick freilich längst nach vorne. Gegen den FC Schalke 04 wartet die nächste Möglichkeit, sich der 40-Punkte-Marke anzunähern. „Wir sind mit den letzten beiden Ergebnissen nicht zufrieden gewesen, insbesondere mit der Leistung in Bielefeld. Ich glaube, dass die Motivation, gegen Schalke ein sehr, sehr gutes Spiel zu machen, sehr hoch sein wird“, sagt Christian Streich. Es gebe immer Phasen, in denen es weniger gut laufe als in anderen, so der SC-Trainer weiter, aber jetzt im Saisonendspurt gehe es darum, „alle Kräfte nochmals zu bündeln, auf dem Platz voll da zu sein und 90 Minuten lang ein für unsere Möglichkeiten gutes Spiel zu machen“.

Auf dem Papier ist der Sport-Club mit 37 Punkten auf der Haben-Seite Favorit für das Duell gegen das Schlusslicht aus Gelsenkirchen. Doch die Momentaufnahme ist trügerisch. Denn bei der Mannschaft um Trainer Dimitrios Grammozis geht der jüngste Trend nach oben. Auf einen starken Auftritt in Leverkusen, bei dem man sich am Ende knapp mit 1:2 geschlagen geben musste, folgte zuletzt ein verdienter 1:0-Sieg gegen den FC Augsburg.

„Die Schalker waren in der Saison noch nie so gut wie jetzt. Das wird ein interessantes Spiel gegen eine richtige Bundesliga-Mannschaft mit einer sehr, sehr ordentlichen Form. Für uns heißt es, gegen Schalke mutig und griffig gegen den Ball zu sein und Fußball zu spielen“, sagt Christian Streich. „Wir müssen uns auf alle Eventualitäten einstellen und das werden wir tun. Wir sind sehr ehrgeizig und werden uns nicht mit dem Erreichten zufriedengeben.“

Dabei kann das Freiburger Trainerteam quasi aus dem Vollen schöpfen. Lediglich hinter dem Einsatz von Vincenzo Grifo steht ein Fragezeichen. Der italienische Nationalspieler ist nach überstandener Corona-Infektion und einer medizinischen Sportfreigabe erst am Donnerstag wieder ins Training eingestiegen.

(Info: SC Freiburg)


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