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Stadtkreis Freiburg - Freiburg

29. Dec 2021 - 00:56 Uhr

Eishockey: Freiburger Wölfe kämpfen starke Frankfurter Löwen nieder – EHC Freiburg gewinnt gegen den Tabellenzweiten aus Hessen mit 5:2 – Chris Billich für 600 Spiele im EHC-Trikot geehrt

EHC Freiburg gewinnt gegen die Frankfurter Löwen mit 5:2 - Ehrung für das 600. Spiel im Wölfetrikot. Von links: Maskottchen Wolfi, Chris Billich, Vereinsvorstand Werner Karlin, EHC-Urgestein Jörg "Sharky" Ehret, Präsident Michael Müller.

REGIOTRENDS-Foto: Jens Glade
EHC Freiburg gewinnt gegen die Frankfurter Löwen mit 5:2 - Ehrung für das 600. Spiel im Wölfetrikot. Von links: Maskottchen Wolfi, Chris Billich, Vereinsvorstand Werner Karlin, EHC-Urgestein Jörg "Sharky" Ehret, Präsident Michael Müller.

REGIOTRENDS-Foto: Jens Glade
Heute war Feiertag in der Echte Helden-Arena zu Freiburg. Die Feierlichkeiten begannen mit einer ganz besonderen und seltenen Ehrung. Christian Billich, der in der Breisgaumetropole das Eishockey spielen gelernt hat, bestritt heute sein 600. Spiel im Trikot der Wölfe Freiburg. Dafür wurde er von Vereinsvorstand Werner Karlin, Vereinspräsident Michael Müller und EHC-Urgestein Jörg „Sharky“ Ehret vor dem Spiel geehrt.

Doch das Team der Wölfe hatte sich heute noch mehr vorgenommen. Nach den Niederlagen in Selb (3:4) und Bad Tölz (5:8) wollten die Wölfe gegen den Tabellenzweiten Löwen Frankfurt auf die Siegerstraße zurückkehren. Zwar machten die Gäste aus Hessen in den ersten Minuten deutlich, dass sie etwas gegen den Plan der Freiburger hatten, doch kamen die Gastgeber immer besser ins Spiel. In der sechsten Spielminute durften die Wölfe sogar erstmals jubeln. Nikolas Linsenmaier vollendete die Vorarbeit von Chris Billich und Scott Allen zum 1:0. Die Freiburger hatten die Scheibe im Drittel der Löwen durch hartes Forechecking zurückerobert und so den Treffer erst ermöglicht. Nun waren die Wölfe im Spiel und hatten im restlichen Verlauf des Drittels mehr vom Spiel.

Nach der Pause drückten die Gäste verstärkt aufs Tempo und die Wölfe hatten teilweise Mühe, sich aus der Bedrängnis zu befreien. Die Folge war der Ausgleich zum 1:1 durch Carson McMillan, der nach dem dritten oder vierten parierten Schussversuch Torhüter Patrik Cerveny mit einem Heber überlisten konnte. Zwei Minuten später, Cerveny verdaute noch ein nicht geahndetes Foul gegen ihn, gelang Yannick Wenzel die Frankfurter Führung. Wieder hatte der Freiburger Torwart zwei oder drei Mal abwehren können, bevor der Torschütze aus dem Rückraum mit einem Schlagschuss traf.
Die Partie wurde in der Folge ruppiger und die Schiedsrichter schienen in manchen Szenen überfordert. Frankfurt hatte die Partie im Griff und die Wölfe warfen sich in die Schüsse und versuchten, sich durch Konter zu entlasten. Die Gäste versäumten in dieser Phase des Spiels, ihre klaren Chancen zu nutzen.

Im letzten Abschnitt besannen sich die Freiburger zurück auf ihre Spielstärke und nach einer Strafzeit gegen die Gäste konnten die Gastgeber ein zwingendes Powerplay aufziehen. Nachdem die Löwenabwehr durch schnelle Pässe durcheinandergewirbelt wurde, traf Alexander Brückmann mit einem satten Schlagschuss von der blauen Linie zum umjubelten Ausgleich. 85 Sekunden später schickte Brückmann dann seine Vorderleute Liam Finlay und Tyson McLellan mit einem Pass auf die Reise. Finlay passte vor dem gegnerischen Tor zum besser postierten Mannschaftskollegen, der zur 3:2-Führung einschieben konnte.

Die Gäste drängten auf den erneuten Ausgleich und konnten nach einem angeblichen Bandencheck durch Philip Feist zwei Minuten in Überzahl agieren. Die Wölfe blieben aber konzentriert und verteidigten clever. Auch nachdem Feist wieder von der Strafbank zurück kam, blieben die Frankfurter spielbestimmend. Der erneute Ausgleich gelang den Hessen aber nicht. In der letzten Minute nahmen die Hessen ihren Torwart zu Gunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis. Zuerst nutzte Chris Billich das leere Tor zum 4:2 und acht Sekunden vor Schluss belohnte sich Philip Feist für seine wiederum starke Leistung mit dem 5:2 für die Wölfe.

„Wir waren heute die von mir vor dem Spiel geforderten 18 Krieger auf dem Eis“, lobte Coach Robert Hoffmann die Leistung seines Teams. „Wir haben aus meiner Sicht verdient gewonnen!“
Frankfurts Trainer Bohuslav Subr trauerte den Chancen im zweiten Drittel nach, mit denen sein Team die Partie hätte entscheiden können.

Nach der Partie war das Feiern für den EHC Freiburg aber noch nicht zu Ende. Während sich die Wölfe von den 500 Fans feiern ließen, übergaben Alexander Jacobs und Claudia Bodien von der Volksbank Freiburg an Präsident Michael Müller und Schatzmeister Jens Ziser einen Scheck über 5000 Euro zur Unterstützung der Nachwuchsabteilung des Vereins.

Am Donnerstag reisen die Wölfe nach Crimmitschau, bevor am Sonntag Tabellenführer Ravensburg im Breisgau zu Gast sein wird.

Tore:

1:0 (05:25) Nikolas Linsenmaier (Christian Billich, Scott Allen)
1:1 (29:06) Carson McMillan (Marius Erk, Darren Mieszkowski)
1:2 (31:32) Yannick Wenzel (Dylan Wruck)
2:2 (45:49) Alexander Brückmann (Liam Finlay, Christoph Kiefersauer)
3:2 (47:15) Tyson McLellan (Liam Finlay, Alexander Brückmann)
4:2 (59:06) Christian Billich (Liam Finlay ,Tyson McLellan)
5:2 (59:52) Philip Feist (David Makuzki)

Strafminuten: Freiburg 8, Frankfurt 6

Schiedsrichter: Michael Klein, Ruben Kapzan.

Zuschauer: 500 (ausverkauft)


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