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Stadtkreis Freiburg - Freiburg

28. Jan 2023 - 20:49 Uhr

Weniger zugelassen, viel mehr ausgelassen - SC Freiburg gewinnt in einer engen Partie mit 3:1 gegen den FC Augsburg - "Explosion der Gefühle" in hitziger Phase beim zweiten Freiburger Treffer

Erster Heimsieg 2023. Der SC Freiburg gewinnt mit 3:1 (2:1) gegen den FC Augsburg

Torschützen in der ersten Hälfte: Lucas Höler und Michael Gregoritsch

Bild: Stephan Eckenfels
Erster Heimsieg 2023. Der SC Freiburg gewinnt mit 3:1 (2:1) gegen den FC Augsburg

Torschützen in der ersten Hälfte: Lucas Höler und Michael Gregoritsch

Bild: Stephan Eckenfels
(rt/rl) 341 Spiele Verantwortung für den SC Freiburg, damit den bisherigen "Rekord-Trainer" Volker Finke überholt und in der 30. Minute ausgelassen jubelnd 15 Meter auf dem Spielfeld. So feierte Trainer Christian Streich den 2:1-Führungstreffer seines SC. Am Spielfeldrand leere Sitze - das Trainerteam sowie die Ergänzungsspieler folgten ihrem Trainer und feierten mit auf dem Rasen den Treffer von Lucas Höler.

Was war passiert? Eine Minute zuvor kassierte der SC durch einen Elfmeter (Zweikampf Kübler auf der Strafraumlinie) den Ausgleich der 1:0-Führung von Gregoritsch. Elfmeterschütze Berisha und der Ex-Freiburger Demirovic posierten danach auf dem Boden sitzend direkt vor den Fans auf der Südtribüne lange für die Fotografen. Empörung beim SC und den Fans. Und der SC hatte die passende Antwort mit dem 2:1!

In der engen, hoch intensiven, ansprechenden Partie zwei weitere Szenen, die für Gesprächsstoff sorgten. Zweikampf im Freiburger Strafraum in der 54. Minute mit einem Freistoß für den SC. Vor allem Augsburgs Manager Stefan Reuter steht hier schon wieder beim vierten Offiziellen und reklamiert nachhaltig einen Foulelfmeter.

In der 80. Minute dann SC-Torhüter Marc Flekken in "Andy-Wolff-Manier"!
Wie der derzeit bei der Handball-WM überragende deutsche Torhüter rettet Flekken mit einem Reflex mit der linken Hand nach einem Schuss von Demirovic aus drei Metern Entfernung!
Das Publikum feiert und zeigt sich auch heute wieder als "12. Mann auf dem Platz"! Schon mit dem Anpfiff war die Südtribüne deutlich vernehmbar - ein Stimmungs-Vorgeschmack auf kommenden Samstag, wenn der SC in Dortmund antreten wird.
Heute jedenfalls erlebte man eine Begegnung, in der die Gäste eine überzeugende Partie ablieferten, der SC durch starke Defensivleistung nur wenig zuließ und vorne vor allem in der zweiten Hälfte noch einzelne klare Chancen ausließ. Fußballunterhaltung pur im Europa-Park-Stadion!

***

Bericht des SC Freiburg:

Sport-Club baut Heimserie aus

Der SC Freiburg bezwingt den FC Augsburg in einer umkämpften Partie mit 3:1 (2:1). Für den Sport-Club treffen Michael Gregoritsch (13.), Lucas Höler (30.) und Philipp Lienhart (85.).

„Am Ende, aufgrund der Torchancen, die wir liegenlassen, war der Sieg verdient“, sollte Christian Streich nach dem Spiel auf der Pressekonferenz sagen. „Aber wenn Demi das Ding in der 80. Minute reinmacht, wissen wir nicht, wie es ausgeht.“

Bevor es zur wohl spielentscheidenden Szene nach 80 Minuten kam, sahen die 33.500 Zuschauer im Europa-Park Stadion eine ausgeglichene Anfangsphase. Der erste Abschluss der Partie von Lucas Höler aus 23 Metern landete genau in den Armen von Rafal Gikiewicz (3.).

Das Freiburger Trainerteam ließ die Mannschaft im Vergleich zum 1:1 gegen Eintracht Frankfurt beinahe unverändert, nur Yannik Keitel rückte für den gelbgesperrten Nicolas Höfler in die Startelf. Bei den Augsburgern, die unter der Woche mit 1:0 gegen Borussia Mönchengladbach gewonnen hatten, begann unter anderem der Ex-Freiburger Ermedin Demirovic.

Der 24-Jährige wechselte im Sommer zu den Fuggerstädtern, für ihn kam Michael Gregoritsch in den Breisgau. Der Österreicher hat sich bekanntermaßen gut eingelebt – und bewies dies auch an diesem Tag. Nach 13 Minuten wurde er mustergültig von Yannik Keitel im Strafraum bedient und drückte humorlos aus zwölf Metern ab. Gegen den wuchtigen Flachschuss in die lange Ecke war Torhüter Giekiewicz trotz spitzem Winkel chancenlos.

Fünf Minuten nach der Freiburger Führung später bot sich Mergim Berisha die gute Gelegenheit auf den schnellen Ausgleich, den Lukas Kübler mit einer eingesprungenen Grätsche im allerletzten Moment verhinderte.

An das letzte Bundesliga-Heimspiel des Sport-Club gegen den FC Augsburg dürften sich die Freiburger Fans noch lange erinnern. Der 3:0-Heimsieg am 6. Spieltag der Vorsaison bedeutete gleichzeitig den Abschied aus dem Dreisamstadion. Auch wenn die an diesem Samstag keine solch historische Relevanz haben dürfte – es entwickelte sich ein richtig gutes Bundesligaspiel an diesem Samstagmittag.

Berisha trifft zum Punkt, Höler antwortet prompt

In der 27. Minute kam Lukas Kübler nach einer Hereingabe von der rechten Seite einen Schritt zu spät gegen Demirovic, Schiedsrichter Christian Dingert zeigte sofort auf den Punkt. Nach kurzer Überprüfung legte sich Mergim Berisha den Ball zurecht und traf flach in die Mitte zum 1:1 (29.).

Der Augsburger Jubel dauerte jedoch nicht mal eine Minute. Direkt nach Wiederanpfiff landete ein langer Ball auf dem Kopf von Gregoritsch, der auf Ritsu Doan ablegte. Vom linken Fuß des Japaners sprang der Ball zu Höler, der aus sieben Metern nur noch einschieben musste (30.).

Es blieb bei der 2:1-Pausenführung für den SC, weil Gregoritsch (39.) und Berisha (41.) auf beiden Seiten jeweils gute Gelegenheiten liegenließen.

Sildillia trifft nur den Pfosten

Nach einer rasanten und auch hitzigen ersten Hälfte dauerte es nach dem Seitenwechsel eine Weile, ehe die Partie wieder Fahrt aufnahm. Nach 58 Minuten gehörte die erste Chance des zweiten Durchgangs der Mannschaft von Enrico Maaßen: Dion Drena Beljo, der erst in der Winterpause vom kroatischen NK Osijek nach Augsburg gewechselt war, verfehlte das Tor von Mark Flekken mit einem Kopfball aus acht Metern nur knapp. Eine Zeigerumdrehung später setzte sich Doan auf der linken Seite herausragend gegen mehrere Gegenspieler durch. Seine Hereingabe landete über Umwege bei Kiliann Sildillia, der den Ball aus neun Metern an den Pfosten setzte.

Kurz darauf war es wieder Doan, der tief in der gegnerischen Hälfte von einem Aufbaufehler der Augsburger profitierte und aus aussichtsreicher Position noch am Bein eines Verteidigers scheiterte – ein Querpass auf den freistehenden Gregoritsch wäre wohl die bessere Wahl gewesen (61.).

Der Sport-Club ist seit acht Ligaspielen gegen den FC Augsburg ungeschlagen. Mark Flekken schien diese Serie ganz besonders am Herzen zu liegen, als er in eingangs erwähnter 80. Minute gegen einen Schuss von Demirovic aus kurzer Distanz in das oberste Regal der Glanzparaden griff. Jegliche Restzweifel bezweifelte schließlich Philipp Lienhart in der 85. Spielminute, der eine Ecke des kurz zuvor eingewechselten Vincenzo Grifo aus sechs Metern zum vielumjubelten 3:1 einköpfte.

„Augsburg war stark, hat schlau gespielt“, so SC-Trainer Streich nach dem Spiel. „Unsere Mannschaft hat am Mittwoch brutal investiert. Du kannst nicht immer diese Intensität in jeder Situation bringen.“

Trotz Kräfteverschleiß am Ende einer Englischen Woche hatten Wooyeong Jeong (87.) und Kiliann Sildillia (89.) in der Schlussphase sogar noch das 4:1 und 5:1 auf dem Fuß, das wäre nach dem Spielverlauf dann aber auch des Guten zu viel gewesen. So blieb es beim 3:1, mit dem der Sport-Club aktuell mit 34 Punkten auf Rang vier steht (Stand: Samstag 18 Uhr). Es war wettbewerbsübergreifend das 13. Heimspiel in Folge ohne Niederlage. Am kommenden Samstag (15.30 Uhr) geht es für die Freiburger nach Dortmund in den Signal Iduna Park.

(Info: Marius Faller - SC Freiburg)


Stenogramm

Aufstellung SC Freiburg: Flekken - Kübler (90.+3, Gulde), Ginter, Lienhart - Sildillia, Eggestein, Keitel (75., Wagner), Günter - Doan (82., Grifo), Höler (82., Petersen) - Gregoritsch (75., Jeong)
Trainer: Christian Streich
Bank: Uphoff, Kyereh, Sallai, Grifo, Weißhaupt

Aufstellung FC Augsburg: Gikiewicz - Gumny, Gouweleeuw, Udokhai, Pedersen (69., Colina) - Engels, Rexhbecaj (69., Dorsch) - Maier, Demirovic - Beljo (62., Yaboah), Berisha
Trainer: Enrico Maaßen
Bank: Koubek, Bauer, Baumgartlinger, Caligiuri, Jensen, Sarenren Bazee

Tore: 1:0 Gregoritsch (13.), 1:1 Berisha (FE, 29.), 2:1 Höler (30.), 3:1 Lienhart (85.)

Gelbe Karten: Lienhart, Eggestein, Wagner - Udokhai, Berisha, Demirovic
Gelb-Rote Karten:
Rote Karten:
Schiedsrichter: Christian Dingert
Zuschauer:


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