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Stadtkreis Freiburg - Freiburg

26. Feb 2023 - 17:25 Uhr

Freistoß-Traumtor von Grifo - Volley-Ausgleich für Leverkusen - Fußball: SC Freiburg und Bayer Leverkusen trennen sich 1:1 (1:0)

SC Freiburg und Bayer Leverkusen trennen sich 1:1 (1:0) - Grifo traf in der 29. Minute mit direktem Freistoß zum 1:0. Innenpfosten und Abpraller vom Torhüter-Rücken ins Gehäuse! 

Bilder: Stephan Eckenfels
SC Freiburg und Bayer Leverkusen trennen sich 1:1 (1:0) - Grifo traf in der 29. Minute mit direktem Freistoß zum 1:0. Innenpfosten und Abpraller vom Torhüter-Rücken ins Gehäuse!

Bilder: Stephan Eckenfels
Spannende Begegnung im Europa-Park-Stadion. Nach der 1:0-Führung durch einen 25-Meter-Freistoß von Grifo (29. Minute) traf Azmoun für Leverkusen in der 67. Minute aus fünf Metern volley zum Ausgleich.

Enge, spannende Partie mit gerechtem Unentschieden.

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Hochklassiges 1:1 gegen Leverkusen

Nach einem ausgeglichenen Spiel trennt sich der Sport-Club mit 1:1 (1:0) von Bayer Leverkusen. Vincenzo Grifo erzielt mit einem direkten Freistoß aus 26 Metern das einzige Freiburger Tor des Tages (26.).

Im Spiel eins nach der aus Freiburger Sicht historischen Europa-League-Auslosung, die dem Sport-Club den italienischen Rekordmeister Juventus Turin bescherte, trat in Bayer Leverkusen ein international beinahe ebenso erprobtes Team im verschneiten Europa-Park Stadion an. Der große Respekt voreinander war beiden Teams an diesem Sonntagnachmittag anzumerken.

Die Werkself aus Leverkusen, die nach RB Leipzig die zweitmeisten Kontertore der Liga erzielte (sechs), stand zunächst tief und setzte auf schnelles Umschaltspiel. Dazu passte, dass Moussa Diaby nach überstandener Adduktorenverletzung erstmals wieder in der Startelf stand.

Leverkusen war das kräftezehrende Spiel unter der Woche zunächst nicht anzumerken. Die Mannschaft von Xabi Alonso hatte sich am Donnerstag im Play-off-Rückspiel der UEFA Europa League erst im Elfmeterschießen gegen AS Monaco durchgesetzt. Nach elf Minuten drang der pfeilschnelle Diaby mit viel Tempo in den Freiburger Strafraum ein. Sein Querpass landete dann aber glücklicherweise bei Matthias Ginter, von dessen Bein der Ball in die Arme von Mark Flekken sprang.

Grifo verfehlt knapp, Doan muss früh runter

Das Freiburger Trainerteam musste im Vergleich zum 2:0-Sieg beim VfL Bochum gezwungenermaßen eine Änderung vornehmen. Christian Günter musste nach 153 Pflichtspielen in Serie von Beginn an eine Gelb-Sperre absitzen. Lukas Kübler begann für den SC-Kapitän auf der linken Seite in der Viererkette, Kiliann Sildillia startete als Rechtsverteidiger.

Der Sport-Club brauchte eine Weile, ehe er offensiv in dieser Partie ankam. Nach 17 Minuten war es Vincenzo Grifo, der tief in der Leverkusener Hälfte einen Doppelpass mit Michael Gregoritsch spielte und anschließend von der Sechzehnerlinie das Tor von Lukas Hradecky nur um Zentimeter verfehlte.

Kurz darauf mussten die Breisgauer bereits das erste Mal wechseln. Nach 25 Minuten kam Roland Sallai für den angeschlagenen Ritsu Doan in die Partie. Es dauerte jedoch nicht lange, ehe die Mannschaft des Freiburger Trainerteams diesen Schock verdaut hatte.

Christian Streich sagte nach der Partie: „Wir wollten es in der ersten Halbzeit spielerisch lösen, das ist uns aber nicht gelungen. Leverkusen hatte zwei, drei gute Chancen, die wir gerade noch so verteidigt haben. Dann gehen wir in Führung.“

Nach 26 Minuten folgte der Albtraum eines jeden SC-Gegners: Vincenzo Grifo durfte sich den Ball aus zentraler Position, 26 Meter vom Tor entfernt, zum Freistoß zurechtlegen. Der italienische Nationalspieler ließ sich die Gelegenheit nicht nehmen, ein weiteres Mal zu zeigen, dass er ein Meister seines Faches ist. Sein präziser Schuss ging an den rechten Innenpfosten, von wo aus er zur Freiburger Führung in die Maschen sprang.

Leverkusener Vierfach-Chance vor der Pause

In der Schlussphase der ersten Hälfte drängten die Gäste auf den Ausgleich – und hatten diesen gleich vierfach auf dem Fuß und/oder dem Kopf. Nach 38 Minuten rettete zunächst Lukas Kübler nach Hereingabe von links in höchster Not vor dem einschussbereiten Diaby. Eine Minute später war Mark Flekken gegen den Gewaltschuss von Kerem Demirbay auf der Hut.

Wieder eine Zeigerumdrehung danach verfehlte Jeremie Frimpong mit einem Flugkopfball aus kurzer Distanz das leere Tor. Die größte Gelegenheit vereitelte mit dem Halbzeitpfiff SC-Keeper Flekken, der sich im Eins-gegen-Eins mit Diaby ganz breit machte und die knappe Freiburger Führung in die Pause rettete (45.+1).

Für Leverkusens Trainer Xabi Alonso war es das erste Aufeinandertreffen mit dem SC Freiburg – ganz im Gegensatz zum Freiburger Stadionsprecher Claus Köhn, der zum 600. Mal ein Ligaspiel der Breisgauer begleitete. Danke für deinen Einsatz, Claus!

Alonso bringt erst Wirtz und dann Schick

SC-Urgestein Köhn sah wie alle anderen der 34.000 Zuschauer im Europa-Park Stadion, wie viel Qualität im Leverkusener Kader in dieser Saison steckt. Erst kam Florian Wirtz zur Pause für Adam Hlozek, dann ersetzte Patrik Schick den auffälligen Moussa Diaby (66.). Der tschechische Mittelstürmer Schick war gerade erst eine Minute auf dem Feld, als Mitchel Bakker einen Zauberball mit dem linken Außenrist auf den langen Pfosten spielte und dort Serdar Azmoun nicht weniger sehenswert volley zum 1:1 einschob.

Der Ausgleich der Werkself sollte der Startschuss einer packenden Schlussphase zweier Mannschaften auf Augenhöhe werden. Nach 71 Minuten bot sich dem Sport-Club zunächst die große Gelegenheit zur erneuten Führung: Nach einem Freistoß von Grifo von der rechten Seite scheiterte zuerst Matthias Ginter per Kopf an Hradecky, anschließend köpfte Lucas Höler aus kurzer Distanz an den Pfosten und am Ende durfte es auch Lukas Kübler nochmal mit dem Kopf versuchen. Allein – es blieb beim 1:1.

„Die zweite Halbzeit war ausgeglichener“, sagte SC-Trainer Streich nach Schlusspfiff. "Am Ende haben wir auch Glück. Ich bin sehr zufrieden, weil wir gegen eine sehr starke Mannschaft gespielt haben.“

Beide Mannschaften hatten noch einige aussichtsreiche Abschlussgelegenheiten. Die beste vergab Patrik Schick in der Nachspielzeit, als er nach Hereingabe von Kerem Demirbay aus vier Metern nur die Latte traf (90.+1). So blieb es am Ende beim 1:1. Der Sport-Club liegt damit nach 22 Spieltagen mit 41 Punkten auf Rang fünf und muss am kommenden Samstag (15.30 Uhr) auswärts bei Borussia Mönchengladbach ran.

(Info: Marius Faller - SC Freiburg)

Stenogramm
Aufstellung SC Freiburg: Flekken - Sildillia, Ginter, Lienhart, Kübler - Eggestein, Höfler - Doan (25., Sallai), Grifo (84., Jeong) - Höler, Gregoritsch (84., Petersen)
Trainer: Christian Streich
Bank: Uphoff, Gulde, Schmid, Keitel, Weißhaupt, Röhl

Aufstellung Bayer Leverkusen: Hradecky - Frimpong, Kossounou, Tapsoba, Bakker - Andrich - Demirbay, Palacios - Diaby (66., Schick), Azmoun (86., Amiri), Hlozek (46., Wirtz)
Trainer: Xabi Alonso
Bank: Pentz, Hudson-Odoi, Mbamba-Muanda, Sinkgraven, Fosu-Mensah, Bellarabi

Tore: 1:0 Grifo (29.), 1:1 Azmoun (67.)
Gelbe Karten: Sallai, Gregoritsch - Dermirbay


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