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Kreis Emmendingen - Teningen

13. Jan 2019 - 17:49 Uhr Neujahrsempfang 2019 der Gemeinde Teningen
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Neujahrsempfang 2019 der Gemeinde Teningen - Appell von Bürgermeister Hagenacker an europäischen Zusammenhalt: „Europa braucht uns im Moment!“ - Gemeinde erwirbt Fläche zwischen Teningen und Köndringen zur Bebauung

Christa Götz, Gerhard Schmidle, Siegfried Markstahler und Helga Markstahler wurden geehrt

300 Gäste besuchten heute Vormittag den Neujahrsempfang 2019 der Gemeinde Teningen in der Sport- und Winzerhalle in Köndringen.

Bürgermeister Heinz-Rudolf Hagenacker lieferte einen Rückblick auf das vergangene Jahr und gab einen Ausblick auf kommende Aufgaben und Projekte. Hierbei konnte er verkünden, dass die Gemeinde aktuell das „Werk A“, ein Gelände zwischen Köndringen und Teningen, käuflich erworben hat und städtebaulich entwickeln wird.
Weiterhin unterstrich er die Bedeutung des europäischen Zusammenhalts: „Europa ist die Basis für den wirtschaftlichen Erfolg in Südbaden sowie die Basis für 75 Jahre anhaltenden Frieden!“.

Siegfried Markstahler bekam die Verdienstmedaille in Gold der Gemeinde überreicht, Christa Götz und Gerhard Schmidle wurden mit der Verdienstmedaille in Silber der Gemeinde ausgezeichnet und Helga Markstahler erhielt eine Ehrung.

Grußworte kamen von der SPD-Landtagsabgeordneten Sabine Wölfle (für die Abgeordneten), Landrat Hanno Hurth (für den Landkreis), Diakon Michael Stemann (für die Kirchen), Andreas Cordier (für Handel, Handwerk und Industrie), Rolf Baiker (für den Bürgerverein Betzenhausen-Bischofslinde) sowie Siegfried Markstahler (für die Geehrten).

Die Eröffnung des Neujahrsempfangs oblag dem Männerchor Heimbach unter der Leitung von Petronella Rußer-Grüning. Die Stücke „Erlaube mit fein´s Mädchen“ und „Ein Vöglein sang“ wurden intoniert, bevor mit „Ein König ist der Wein“ ein Lied angestimmt wurde, „damit die Reden nachher besser laufen“, wie Dirigentin Rußer-Grüning anmerkte.

Bürgermeister Heinz-Rudolf Hagenacker lieferte die Begrüßung zu einem „Neujahrsempfang in Namen des Weins“. Er hieß die Ehrengäste, darunter zahlreiche Gemeinde- und Kreistagsmitglieder sowie die Vertreter der Kirchengemeinden, der Schulen, der sozialen Einrichtungen, der Wirtschaft und der Vereine, herzlich willkommen.
„2018 war für die Gemeinde Teningen ein gutes Jahr“, bilanzierte Hagenacker. Die Sanierungsarbeiten in der Gemeinde wären vorangegangen, insbesondere die Schul- sowie die Rathaus-Sanierungen. Hinzu kam die Eröffnung der neuen Mediathek auf dem Schulgelände.
Die Schulsanierung werde auch in diesem Jahr weitergehen: „Wir werden eine komplett sanierte Schullandschaft haben“, kündigte der Bürgermeister an.
Das Ende der Rathaus-Sanierung sei für den Oktober geplant.
Besonders freute sich Hagenacker über den erfolgten Spatenstich für das Pflegeheim am Sportplatz: „Wir tun viel für den Pflegebereich“.
Die Planungen für einen Kindergarten-Neubau in Nimburg laufen, zur Betreuung von zwei Krippen-Gruppen wurden zudem zwei Container neben dem bestehenden Kindergarten aufgestellt.
„Die Aufgaben, die Schulen und Krippen betreffen, sind neben der Wohnraum-Versorgung die wichtigsten“, unterstrich der Bürgermeister.
Hagenacker bilanzierte eine Rekord-Rücklage von 17 Millionen Euro: „Das ist ein Gemeinschafts-Erfolg der Gemeinde – die Mittel für Investitionen sind angespart!“.

Auf eine traurige Begebenheit mit dem Großbrand im Unterdorf blickte der Bürgermeister ebenfalls zurück. Dank der Feuerwehr sei es aber zu keinem Personenschaden gekommen: „Auf unsere Einsatzkräfte ist Verlass!“, merkte Hagenacker lobend an. Das Publikum spendete spontanen Applaus.
„Ich bin stolz auf die Solidarität in der Gemeinde“, erinnerte er an die zahlreichen Hilfsangebote nach dem Brand. „Unser Dorf hält zusammen!“.

Bei seinem Ausblick sprach Hagenacker drei Themen an: Den Ausbau der Infrastruktur, die Digitalisierung und das Wachstum.
Bezüglich der Infrastruktur wären 2,8 Millionen Euro für die Schulen eingeplant, ein Antrag zur Sanierung der Schulsporthalle in Köndringen laufe.
Die Digitalisierung sei sowohl für die Allgemeinheit als auch den Nachwuchs wichtig: „Wir brauchen eine gute Ausstattung in unseren Schulen“.
Beim Thema Wachstum freute sich der Bürgermeister, im vergangenen Jahr die 12.000ste Bürgerin in Teningen begrüßt zu haben. Aktuell liegt die Einwohnerzahl bei 12.097: „Wir wachsen!“, unterstrich Hagenacker.
Mit dem Baugebiet „Gereut“ und Bebauungsplanänderungen trage die Gemeinde dem Wachstum Rechnung: „Auch das Gewerbe benötigt Flächen“.
Dynamische Entwicklungen fänden einfach statt, erläuterte der Bürgermeister. Für ihn stelle sich also nur die Frage „wie wir reagieren“, nicht „ob wir reagieren“.
Bevölkerungszuwachs sei dringend nötig, gerade im Hinblick auf Fachkräftemangel und Kinderbetreuung. „Die aktuelle Vollbeschäftigung ist hier ein limitierender Faktor“, führte Hagenacker aus.
Die Aufgaben in der Verwaltung stiegen ebenfalls, so der Bürgermeister. Ein Stellenzuwachs sei zu verzeichnen, die Kosten für die Verwaltung sind für die Gemeinde auf 5,8 Millionen Euro angestiegen.

Hagenacker appellierte eindringlich für mehr bürgerliches Engagement. Zudem brauche es einen kontrollierten Zuzug in der Gemeinde: „Die Aufgabe der Gemeinde ist es, die Grundlagen hierfür zu legen“, betonte er.
Den akuten Wohnraum-Mangel an vielen Orten nannte er „versteckte Obdachlosigkeit“ – Städte wie Emmendingen und Freiburg sollten sich beim Thema Wohnraum nicht gegenseitig ausspielen: „Wir sollten die Wachstums-Chancen in Südbaden vielmehr wahrnehmen“.
In diesem Zusammenhang sprach sich Hagenacker deutlich für einen neuen Freiburger Stadtteil aus: „Die Regio braucht den Stadtteil Freiburg-Dietenbach!“.

In Bezug auf die Beseitigung von Wohnraum-Mangel konnte der Bürgermeister eine gute Nachricht verkünden: Die Gemeinde hat aktuell das „Werk A“, ein Areal zwischen Köndringen und Teningen, erworben. Kontinuierlich soll das Gelände entwickelt werden: „Die Chance für einen städtebaulichen Brückenschlag“, so Hagenacker. Die Aufstellung der Bebauungspläne biete der Gemeinde große Möglichkeiten: „Gestalten Sie diesen Prozess mit“, forderte der Bürgermeister auf.

„2019 wird ein Wahl-Jahr“, verkündete Hagenacker. Bezüglich der Kommunalwahlen bat der Bürgermeister: „Bringen Sie sich ein“.
Die kommende Europa-Wahl dürfe nicht zu einer Protestwahl verkommen: „Europa ist wichtig für Deutschland! Das EU-Parlament darf nicht von Kräften beherrscht werden, die wir dort nicht wollen“. Gerade Südbaden habe sehr von Europa profitiert und sei von einer Randregion Deutschlands zum Herzstück Europas geworden. „Bitte gehen Sie zur Europa-Wahl – es geht um die Zukunft unserer Regio“, lautete Hagenackers eindringlicher Appell.
Die Neujahrsansprache des Bürgermeisters wurde mit viel Beifall quittiert.

Im Anschluss nahm Hagenacker die diesjährigen Ehrungen vor:

Christa Götz und Gerhard Schmidle wurden mit der Verdienstmedaille in Silber der Gemeinde ausgezeichnet.
Götz gehörte seit 1994 ununterbrochen dem Ortschaftsrat in Heimbach an. Sie hat sich mit großem Engagement und Einsatz um die Belange des Ortschaftsrates und damit auch um die Belange des Ortsteils Heimbach eingesetzt.
Schmidle ist seit über 45 Jahren aktives Mitglied in Teninger Vereinen. Ab 1975 war er Beisitzer im Vorstand des TuS Teningen. Als lizenzierter Übungsleiter ist er berechtigt, die geforderten Leistungen zur Verleihung des Deutschen Sportabzeichens abzunehmen.

Siegfried Markstahler bekam die Verdienstmedaille in Gold der Gemeinde überreicht.
Markstahler ist Initiator und erster Vorsitzender des Fördervereins zur Erhaltung der Burgruine Landeck. Seine Hilfsbereitschaft ist in Landeck legendär.

Eine Ehrung erhielt Helga Markstahler. Markstahler engagiert sich ehrenamtlich für ein Ehepaar aus Mannheim.

Der Männerchor Heimbach spielte die Stücke „La vie en rose“, „Bella Bimba“ sowie „Live is Life“.

Grußworte

SPD-Landtagsabgeordnete Sabine Wölfle sprach für die Abgeordneten. Hierbei unterstrich sie die Themen Wohnen, Pflege und Wahlen.
Das Thema Wohnen sei eine „große Herausforderung“ für die Kommunalpolitik: „Wir brauchen bezahlbaren Wohnraum“.
Für die Pflege wären zwar stationäre Plätze wichtig, dreiviertel aller Pflegebedrürftigen würden allerdings von Familienangehörigen versorgt: „Wir benötigen mehr teil-stationäre Plätze“.
„Demokratie lebt von Vertrauen und ist die beste Gesellschaftsform, die es gibt“, unterstrich Wölfle bezüglich des Themas Wahlen. „Wir müssen für Europa kämpfen und vor der Europawahl die Vorteile herausheben“. Europa dürfe nicht „den Falschen“ überlassen werden: „Beteiligen Sie sich“, lautete Wölfles abschließender Appell.

Für den Landkreis überlieferte Landrat Hanno Hurth die Grußworte. Bauen und Wachstum seien wichtig, die Erdaushubdeponie „Kahlenberg“ allerdings bald voll, merkte er an. Umso mehr freute sich Hurth, dass in Sasbach eine neue Deponie entstünde, der bereits zugestimmt wäre.
Die Pflege bezeichnete auch er als „große Herausforderung“. Für den Landkreis sei deshalb eine personelle Aufstockung in der Pflegeberatung beschlossen worden. Neue Beratungsstellen gibt es in Heimbach und Waldkirch.
95 Prozent des Landkreises sind durch den Breitband-Ausbau erschlossen – die „weißen Flächen“ sollen zeitnah geschlossen werden.
Für das Jahr 2019 plant das Landratsamt über 12 Millionen Euro für Investitionen, unter anderem für eine neue Tiefgarage am Kreiskrankenhaus, ein.
1949 ist das Grundgesetz verkündet worden: „Das Jubiläum sollte uns den Wert unserer Demokratie vor Augen führen“, unterstrich der Landrat.

Diakon Michael Stemann überbrachte die Grußworte für die Kirchen. Alle Gemeinschaften würden auch 2019 ihren Dienst am Gemeinwesen erbringen wollen.
Als Krankenhaus-Seelsorger in Emmendingen berichtete er von seinen Erfahrungen von Menschen, die er in den Umbrüchen des Lebens begleitet hatte und begleitet.
Abschließend verlas er einen christlichen Text.

„Glück vor Gesundheit“ wünschte Andreas Cordier in seinen Grußworten für den Handel, Handwerk und Industrie. Bei den ständigen Berichten über Krisen komme ihm das Positive zu kurz: „Den Menschen geht es gut“. Die 30- bis 59-Jährigen würden nur deshalb pessimistisch in die Zukunft blicken, weil die Medien hauptsächlich Negatives berichteten. Viele Ängste der Vergangenheit hätten sich als unbegründet erwiesen, heutige Probleme wie der „Brexit“ oder Dieselfahrverbote würden mit Abstand anders bewertet werden: „Warten wir also ab und vergleichen dann unsere Befürchtungen mit der Realität“.
Cordier äußerte den Wunsch nach einem Leben in Sicherheit und Frieden. Ohne Tiefen könne es auch keine Höhen geben: „Das Leben ist schön – von einfach war nie die Rede!“.

Rolf Baiker sprach die Grußworte für den Bürgerverein Betzenhausen-Bischofslinde. Hierbei legte er die Verbindungen zwischen Teningen und Betzenhausen dar. Als Gemeinsamkeit erinnerte er daran, dass sowohl Heimbach als auch Betzenhausen bis 1805 Österreich angehörten – hiervon zeuge noch die rot-weiße Binde der Habsburger in den Orts-Emblemen.
Die „Stadt–Land-Beziehung“ zwischen Betzenhausen und Teningen wurde 2012 gegründet und beruhe auf dem Konzept der Partnerschaften: „Die Menschen sollen durch Kontakte und gemeinsame Aktivitäten zusammenkommen“.
Im Stadtteil-Magazin von Betzenhausen wäre immer eine Seite für Teningen reserviert.
Baikers Wunsch für 2019 lautete: „Die Beziehung zwischen Betzenhausen und Teningen noch mehr mit Leben füllen“.

Abschließend überbrachte Siegfried Markstahler die Grußworte für die Geehrten. Ehrenamtliches Engagement sei mit keinem Geld zu bezahlen und bringe einen Gewinn an innerer Zufriedenheit: „Wir machen es gerne!“.
Als Zeitungsausträger könne er zudem viele Anekdoten aus den frühen Morgenstunden erzählen – die Anmerkung führte zu allgemeiner Erheiterung.
Markstahler dankte allen Gleichgesinnten und wurde mit viel Applaus belohnt.

Die Schlussworte Hagenackers waren Danksagungen. Der Bürgermeister bedankte sich bei der Winzergenossenschaft Köndringen und dem Landfrauenverein Köndringen-Teningen für die Bewirtung.
Sein besonderer Dank galt hierbei Christel Treffeisen: Seit Beginn der Neujahrempfänge vor 35 Jahren hatte sie immer mitbedient und war in diesem Jahr das letzte Mal mit dabei. Der Bürgermeister überreichte ihr einen Blumenstrauß.
Weiterhin galt sein Dank den Mitarbeitern des Rathauses, insbesondere Rolf Stein für die Erstellung der Jahreschronik.
Zum Abschluss dankte der Bürgermeister allen Teninger Mitbürgern und lud zu einem gemütlichen Verweilen in der Sport- und Winzerhalle ein.


Gäste beim Teninger Neujahrsempfang 2019 waren unter anderem:

- CDU-Bundestagsabgeordneter Peter Weiß
- SPD-Bundestagsabgeordneter Johannes Fechner
- Grünen-Landtagsabgeordneter Alexander Schoch
- Hermann Jäger (Ehrenbürger der Gemeinde Teningen)
- Joachim Saar (Oberbürgermeister-Stellvertreter Emmendingen)
- Daniel Kietz (Bürgermeister Riegel)
- Gemeinderat Herbert Luckmann
- Marcel Thimm (Vorstandsvorsitzender Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau)
- Markus Singler (Vorstandsmitglied Volksbank Breisgau Nord).

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Laudationen des Bürgermeisters für die Geehrten:

Verleihung der Verdienstmedaille in Silber der Gemeinde Teningen an Christa Götz:

Seit dem 20. Januar 1994 bis zum 14. Mai des abgelaufenen Jahres gehörte Christa Götz dem Ortschaftsrat in Heimbach ununterbrochen an. Sie ist für den ausgeschiedenen Ortschaftsrat Fritz Schuhmacher nachgerückt und wurde in der Ortschaftsratssitzung am 20. Januar 1994 vom damaligen Ortsvorsteher Hans-Bernhard Kradepohl verpflichtet. Neben ihr und dem Ortsvorsteher Hans-Bernhard Kradepohl gehörten Felix Bär, Norbert Hügle, Werner Kunkler, Konrad Rein, Claudia Riemer und Andreas Schneider dem Ortschaftsrat an.
In ihrer Zeit als Ortschaftsrätin sind folgende wesentliche Entscheidungen beziehungsweise Ereignisse zu nennen:
- Erschließen des Baugebietes „Seiberg“
- Ausbau des Marktplatzes
- Fertigstellung der Heimatstube im „Alten Schloß“
- Fertigstellung des Radweges von Heimbach nach Köndringen
- Gewinn der Goldmedaille im Landeswettbewerb „Unser Dorf soll schöner werden“ im Jahr 1997
- Erweiterung des Proberaumes
- Anbau des Jugendzentrums an das Schulgebäude, mit Eigenleistung der Jugendlichen
- Erweiterung des Friedhofes
- Erschließen des Baugebietes Gallenbach III
- Eindrucksvolle 1250-Jahr-Feier von Heimbach im Jahr 2009 in festlichem Rahmen mit eindrucksvollen Darbietungen
- Neue Wasserversorgung
- Erschließen des Baugebietes Gallenbach IV
- Erneuerung des Daches der Anton-Götz-Halle mit Installation einer Photovoltaikanlage
- Inbetriebnahme des Glasfasernetzes; dadurch schnelles Surfen im Internet
ermöglicht
- Sanierung der Außenfassade des Alten Schlosses
- Start des Projektes „Leitbild - Dorfentwicklung Heimbach“
In den 24 Jahren hat sich Christa Götz mit großem Engagement und Einsatz um die Belange des Ortschaftsrates und damit auch um die Belange des Ortsteils Heimbach eingesetzt. Sie wird dem Ortschaftsrat stets als kompetente Kommunalpolitikerin in Erinnerung bleiben.
Sie wäre gern noch weiter Mitglied im Ortschaftsrat geblieben, aber persönliche Gründe waren maßgeblich für Ihre Entscheidung.
Zu erwähnen ist auch das außergewöhnliche Engagement im Geschichts- und Bürgerverein, dem sie seit vielen Jahren als Mitglied angehört, davon viele Jahre als Schatzmeisterin und seit einigen Jahren als Vorsitzende. Diese Aufgabe wird sie weiterhin ausführen.
Der Gemeinderat hat in seiner Sitzung am 6. November 2018 einstimmig beschlossen, Christa Götz die Verdienstmedaille in Silber zu verleihen.

Verleihung der Verdienstmedaille in Silber der Gemeinde Teningen an Gerhard Schmidle:

Gerhard Schmidle feierte im abgelaufenen Jahr seinen 80. Geburtstag. Er wohnt seit 1971 in Teningen und ist über 45 Jahren aktives Mitglied in Teninger Vereinen.
Ab 1975 war er Beisitzer im Vorstand des TuS Teningen. Er war lange Jahre Hauptübungsleiter der Jedermannssportler. Heute springt er ein, wenn ein Stellvertreter gebraucht wird. Ebenso springt er als stellvertretender Übungsleiter bei der sportlichen Nordic-Walking-Gruppe ein, mit der er zweimal pro Woche selbst mittrainiert. Gerhard Schmidle hat schon vielen Jedermannssporter zum Sportabzeichen verholfen. Er trainiert mit ihnen und überwacht die altersabhängigen Übungen. Als lizenzierter Übungsleiter ist er berechtigt, die geforderten Leistungen zur Verleihung des Deutschen Sportabzeichens abzunehmen. Gerhard Schmidle ist Ehrenmitglied des TuS Teningen.
Bei der Musik- und Feuerwehrkapelle Teningen ist er ebenfalls Ehrenmitglied. Über 30 Jahre spielte er Querflöte im Orchester und gab seine Musikerfahrung als Ausbilder an den Nachwuchs weiter. Für 50 Jahre Treue zur deutschen Blasmusik erhielt Gerhard Schmidle die goldene Ehrennadel.
Beim Teninger Gassenfest stand er 20 Jahre lang jeweils drei Tage am Grill und bereitete schmackhafte Steaks und Hähnchen zu.
Auf die Anmeldekarte für den heutigen Empfang schrieb er: „Sport und Musik hält Geist und Körper fit.“ Dem ist nichts zuzufügen, wenn Sie jetzt Gerhard Schmidle (80 Jahre alt) sehen.

Verleihung der Verdienstmedaille in Gold der Gemeinde Teningen an Siegfried Markstahler:

Siegfried Markstahler ist Initiator und erster Vorsitzender des Fördervereins zur Erhaltung der Burgruine Landeck. Er ist Motor und Vorbild, der selbst bei allem mit anpackt und sich unermüdlich für die Belange der Burg, selbst auch privat, miteinbringt. Ohne ihn würde man für die Zukunft des Vereines „schwarz“ sehen.
In den frühen Morgenstunden trägt er seit vielen Jahren die Badische Zeitung in Landeck aus. Außerdem pflegt er seine kranke Lebensgefährtin. In Landeck ist seine Hilfsbereitschaft legendär, wenn er gerufen wird. Als Beispiel gilt ein Anruf eines Landecker Bürgers mitten in der Nacht, den er ins Krankenhaus brachte. Siegfried Markstahler (FWV) wurde erstmals nach der Kommunalwahl im Jahre 1994 in der öffentlichen Gemeinderatssitzung am 13. September 1994 verpflichtet und gehört seither ununterbrochen diesem Gremium an. Er ist derzeit Mitglied im Technischen Ausschuss sowie stellvertretendes Mitglied im Verwaltungsausschuss.
Durch den Gemeindetag Baden-Württemberg erhielt er Ehrungen im Jahre 2011 für mehr als zehn Jahre und im Jahr 2014 für mehr als zwanzig Jahre kommunalpolitische Tätigkeit.
Der Gemeinderat hat in seiner Sitzung am 6. November 2018 einstimmig beschlossen, Siegfried Markstahler die Verdienstmedaille in Gold zu verleihen.

Ehrung für Helga Markstahler:

Helga Markstahler kam mit einem Ehepaar aus Mannheim über ihre inzwischen verstorbene pflegebedürftige Schwester in Verbindung. Sonst gibt es keine verwandtschaftliche Verbindung oder moralische Verpflichtung. Der Mann liegt dement in einem Pflegeheim, ebenso die Frau, fast erblindet, beide im Grund hilflos.
Helga Markstahler fährt wöchentlich per Zug montags und dienstags (mit Übernachtung) auf eigene Kosten nach Mannheim. Nach der Ankunft am Montagmittag fängt sie mit der Erledigung der Alltagsgeschäfte an: Banken, Sparkasse, Post etc. Dazu ist sie auf verschiedenen Strecken mit der Straßenbahn quer durch Mannheim unterwegs. Am Dienstagabend kommt sie recht müde nach Hause.
Helga Markstahler betreibt als Witwe einen größeren Bauernhof. Diese Arbeit hat sie wegen der genannten Reisen reduziert. Ihre Söhne sind berufstätig und können wenig helfen. Eine Tätigkeit als Raumpflegerin musste sie aus Zeitmangel aufgeben.
Erst vor wenigen Tagen erhielten wir die Nachricht, dass sich die Situation noch einmal verschlechtert hat. Der demente Ehemann ist verstorben; umso mehr leidet jetzt die Ehefrau. Sie ist so heftig an Nasenkrebs erkrankt, dass man nach Worten von Frau Markstahler gewissermaßen ins Innere des Gesichts blickt. Helga Markstahler ist die einzige Bezugsperson. Nach ihrer Beobachtung ist die Pflege mehr als wünschenswert und sie muss aufpassen, dass sie bei vorsichtigen Beanstandungen kein Hausverbot erhält.
Helga Markstahler verbringt ein echtes christliches Werk an ihren Mitmenschen.
Der Gemeinderat hat in seiner Sitzung am 6. November 2018 einstimmig beschlossen, Helga Markstahler zu ehren.

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