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Breisgau-Hochschwarzwald - Staufen

15. Apr 2019 - 15:26 Uhr
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Aktuelles zu den Hebungsrissen in Staufen - Ergebnisse der letzten Höhenmessung vom März 2019 wurden ausgewertet - ZDF-Beitrag in der Sendung "Terra Xpress" am 28. April

Hebungsrisse an Gebäuden in der historischen Altstadt von Staufen:

1. Ergebnisse der letzten Höhenmessung vom März 2019 ausgewertet
2. Pumpbetrieb läuft weiterhin weitgehend ruhig
3. Grundwassermonitoring unauffällig, Trübungsmessung aktiv
4. Das Büro für Baukonstruktionen (BfB) berichtet über weitere neue Schäden an den Gebäuden in der historischen Altstadt; Erdgasnetz ohne Beanstandungen
5. Das ZDF zeigt Bericht über Staufen am 28.04.2019
6. Nächste Presseerklärung nach der Arbeitskreissitzung am 26.06.2019.

Zu 1:
Die letzte Höhenmessung umfasst den sechsmonatigen Zeitraum von Oktober 2018 bis März 2019. An nur noch einem Messpunkt wurde ein Zuwachs von max. 1,6 mm/Monat gemessen, an fünf Punkten wurden 1,5 mm/Monat gemessen und an insgesamt 19 Punkten liegen die Werte bei größer/gleich 1 mm/Monat (Vorjahresmessung: 20).
Insgesamt sind die Jahreswerte jeweils auf Grundlage der März-Messungen weiterhin gerichtet rückläufig. Den Messwerten von unter 0,5 mm/ Monat wird keine weitere Signifikanz zugemessen, da hier das sog. Messwerterauschen und Rundungen Ungenauigkeiten verursachen. Die Messergebnisse belegen die Wirksamkeit des Abwehrpumpbetriebes, sie lassen auch vermuten, dass die Sonden dicht sind und sich keine neuen hydraulisch wirksamen sekundären Fließpfade gebildet haben. Ebenso gibt es keine Hinweise auf neuen Wasserzutritt oder Auslaugungen.
Am Schladerer-Areal wurden die neu eingerichteten Messpunkte im Bereich Am Schießrain und Schladererstraße bei der Höhenmessung mitberücksichtigt. Sie wurden notwendig, da durch den Rückbau des Schladerer-Areals einige der bisher genutzten Messpunkte weggefallen sind. Mittels der neuen Messpunkte können auch eventuelle Setzungen kontrolliert werden, die bei der Neubebauung aufgrund des sich möglicherweise ändernden Grundwasserspiegels auftreten könnten.

Zu 2:
Der Pumpbetrieb läuft weiterhin weitgehend störungsfrei. Unterbrechungen gab es nur aufgrund einer Generatorenwartung und des Austauschs des Wasserzählers. Der Wasserspiegel sowie die Förderraten konnten konstant gehalten werden, die Absenkziele sind erreicht. Die Förderrate liegt bei allen drei Pumpen zusammen bei 2,97 l/s, was etwa der Hälfte der wasserrechtlich genehmigten Entnahmemenge entspricht.

Zu 3:
Das Grundwassermonitoring ist weiterhin unauffällig. Die im Labor des LGRB ermittelten elektrischen Leitfähigkeitswerte zeigen normale Schwankungsbreiten – für EKB2 und BB3 mit leicht abnehmender Tendenz, für BB4 auf annähernd gleichbleibendem Niveau. Für die bessere Interpretation der Online-Leitfähigkeits-Messwerte wurde eine Korrelation zwischen Leitfähigkeits-Messwerten und den dazu im Labor ermittelten Sulfatgehalten aufgestellt. Auch wurde die Sulfatfracht rechnerisch ermittelt. Die ermittelten Sulfatgehalte des gepumpten Wassers liegen in einer Größenordnung, wie diese auch in sonstigen baden-württembergischen (Mineral-) Wässern des Gipskeupers beobachtet werden. Der Sulfataustrag rührt nicht von punktuellen Auswaschungen her, sondern entstammt einem Grundwasser, welches seine Mineralisation auf Grund seiner langen Verweildauer durch Mineralaustausch im umgebenden Gebirge erhalten hat.

Zu 4:
Die Statiker des Büros für Baukonstruktionen aus Karlsruhe informieren, dass an einigen Gebäuden in der historischen Altstadt Staufens größere neue Schäden festgestellt worden und teilweise bereits behoben sind. Die regelmäßigen Kontrollen des öffentlichen Erdgasnetzes erfolgen planmäßig und blieben ohne Beanstandung.

Zu 5:
Am 28. April zeigt das ZDF im Hauptprogramm um 18:30 Uhr in der Sendung Terra Xpress einen Beitrag über Staufen und die Hebungsproblematik.

Zu 6:
Die nächste Pressemitteilung erscheint nach der Sitzung des Arbeitskreises Hebungsrisse, der am Mittwoch, den 26. Juni 2019, das nächste Mal tagt.

(Presseinfo: Stadt Staufen, 15.04.2019)


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