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Breisgau-Hochschwarzwald - Neuenburg

25. Jun 2019 - 17:26 Uhr
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Stromkonzession Neuenburg: badenova ermöglicht Neuausschreibung - Forderungen der Landesenergiekartellbehörde wird nachgekommen

Der Energie- und Umweltdienstleister badenova unterstützt die Stadt Neuenburg am Rhein bei ihren Bemühungen, den Forderungen der Landesenergiekartellbehörde nachzukommen und langwierige juristischer Auseinandersetzung mit der Behörde zu vermeiden.

badenova hat daher die Stromkonzession zur Neuausschreibung freigegeben.

Der 2010 zwischen Neuenburg am Rhein und der badenova Netztochter bnNETZE abgeschlossene Konzessionsvertrag hat normalerweise noch eine Laufzeit bis 2030. Mit dem Verzicht auf die Einhaltung dieser Laufzeit hilft badenova der Stadt Neuenburg in ihrer Auseinandersetzung mit der Landesenergiebehörde. Diese hatte 2018 die im Jahr 2010 erfolgte Vergabe der Stromkonzession der Stadt Neuenburg am Rhein an die badenova Tochter bnNETZE vor dem Hintergrund der Beteiligung der Stadt Neuenburg am kompas-Modell angegriffen und eine Neuausschreibung gefordert.

Der für die Netzgesellschaft und Konzessionen zuständige badenova Vorstand Mathias Nikolay hält dazu fest: „Wir nehmen unser Versprechen ernst, wenn wir stets betonen, wir sind der Partner der Kommunen. Dazu gehört auch, einmal auf einen eigenen wirtschaftlichen Vorteil zu verzichten und einer Kommune zu helfen. Neuenburg hat sich nach einem sehr gründlichen und für alle Wettbewerber höchst transparenten Verfahren seinerzeit für badenova als Konzessionspartner entschieden. Wir sind überzeugt, dass wir die Erwartungen der Stadt an uns nicht enttäuscht haben. Wir wünschen uns natürlich, die Zusammenarbeit auch in Zukunft fortzusetzen und werden uns bei der anstehenden Ausschreibung erneut bewerben.“

Nikolay betont, dass die Bewerbung um die Stromkonzession und das Angebot einer kompas-Beteiligung zwei völlig voneinander unabhängig und getrennt durchgeführte Verfahren waren. badenova sieht sich und die Stadt Neuenburg deshalb in einer starken Rechtsposition und hält die Bedenken der Kartellbehörde für unbegründet und juristisch nicht belastbar. Dennoch ermöglicht badenova durch die Rückgabe der Konzession einen Kompromiss, um der Stadt Neuenburg langwierige und teure Rechtsverfahren zu ersparen.

Dass die Vergabe der Stromkonzession 2010 an badenovas Netztochter bnNETZE eine für Neuenburg richtige und zukunftssichernde Entscheidung war, sieht Vorstand Mathias Nikolay durch das große technische und wirtschaftliche Engagement bestätigt, welches bnNETZE seither in Neuenburg geleistet hat.

Er verweist dabei insbesondere auf die hohen Investitionen, die bnNETZE in die Modernisierung, Ertüchtigung und den Ausbau des Stromnetzes in Neuenburg gesteckt hat. Für über 5,2 Millionen Euro hat bnNETZE unter anderem folgende Maßnahmen realisiert:

- Ein neues Schalthaus am Sandroggen

- Verlegung eines Doppelkabelsystem vom Umspannwerk Müllheim nach Neuenburg

- Neue Kabeltrasse zur Bildung zweier „Industriestränge“ für Neuenburgs Industriegebiete

- Erdverkabelung der Freileitung entlang der Westtangente

- Kabelverlegung im Ortskern zur Schaffung zweier Innenstadtringe

- Direktanbindung des Schalthauses Freudenberg an das Umspannwerk Müllheim.

Solch hohe Investitionen in ein Ortsnetz seien in der Regel über die gesamte 20jährige Laufzeit eines Konzessionsvertrages geplant und kalkuliert.

All die dargestellten Maßnahmen und Investitionen seien erfolgt, um ein vormals veraltetes und vom Wachstum der Stadt überfordertes Stromnetz zukunftsfähig zu ertüchtigen, die Versorgungssicherheit signifikant zu erhöhen, dezentrale Einspeisung zu managen und die Kapazitäten generell auf die Zukunftsbedürfnisse auszurichten.


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