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Ortenaukreis - Offenburg

12. Jul 2019 - 15:43 Uhr Myriam Burger im Salmen-Aufgang. Sie steht vor der Tafel, die die Geschichte ihrer Familie erzählt.

Foto: Klettner
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Auf den Spuren von Ur-Oma - Sylvia Myriam Burger entdeckt die Heimat der Großeltern

Myriam Burger, geboren in New Jersey, südlich von New York, verbringt derzeit ein paar Wochen in Offenburg und absolviert ein Praktikum im Museum im Ritterhaus. Myriam, 20, ist die Tochter der Puppenspielerin Madeleine Bersford und die Enkelin von Myriam Cohn. Ihre Großtanten sind Eva Mendelssohn, geborene Cohn, und Esther Cohn, die in Auschwitz ermordet worden ist.

Myriam ist in Offenburg, um der Familiengeschichte nachzuspüren. „Ich denke, meine Lebensaufgabe ist es, wie meine Mutti, die Geschichte von meiner Familie zu erzählen. Vor allem, weil in Zukunft keine Überlebende der Generation meiner Großtante mehr berichten könne.“ Die Studentin der politischen Ökonomie, eingeschrieben auch für Creative Writing, Deutsch und Spanisch, bewundert ihre Mutter dafür, dass diese die Familiengeschichte der Cohns als Roman aufgearbeitet hat. Ansonsten ist sie Künstlerin, Puppenspielerin, hat in dieser Rolle auch schon die Geschichte ihrer Tante Esther auf die Bühne gebracht. Seit Mitte Juni wohnt sie bei der Familie Lötsch in Offenburg. „Es ist für mich überwältigend zu sehen, wie hier in der Stadt überall die Spuren meiner Familie zu finden sind.“ In der Ausstellung im Salmen „Ausgegrenzt, geflohen, vernichtet“ über das Schicksal der jüdischen Gemeinde Offenburg hat sie ein ihr bisher unbekanntes Bild ihrer Oma Myriam entdeckt. Im Museum im Ritterhaus hängt ein Kunstwerk von Eva Mendelssohn. Und in der Wilhelmstraße 15 liegen Stolpersteine vor dem Haus der Urgroßeltern. „Es ist wirklich toll, wie viel Arbeit sich die Stadt Offenburg macht, um ihre Geschichte in Erinnerung zu behalten und zu erzählen“, so Myriam.

Was sie in Offenburg im Alltagsleben bemerkenswert findet? „Es ist cool, dass es immer frisches Brot und frisch gebackenen Kuchen gibt. Ich brauchte ein bisschen Eingewöhnung, um mich aufs Fahrrad zu trauen. Und: Spaghetti-Eis wäre in New York undenkbar.“ Genossen hat sie auch das Internationale Fest am vergangenen Wochenende: „Ich habe das Essen aus aller Welt probiert.“
 

 


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