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Kreis Emmendingen - Emmendingen

9. Sep 2019 - 17:43 Uhr V.li.: Malika Wolff (Kaufhausleitung FAIRKAUF Emmendingen, 48°Süd), Armin Bobsien  (Klimaschutzmanager der Stadt Emmendingen), Katharina Katt, (Integrationsbeauftragte der Stadt Emmendingen), Sausan Dakhil Naser („Geschichte und Kultur der Jesidinnen und Jesiden“), Shameh Murad („Geschichte und Kultur der Jesidinnen und Jesiden“; Bildungslotsin)
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20. bis 29. September: Interkulturelle Woche 2019 in Emmendingen - Programm wurde vorgestellt

Vorstellung des Programms

Teilnehmende Pressegespräch:

Katharina Katt, Integrationsbeauftragte der Stadt Emmendingen
Armin Bobsien, Klimaschutzmanager der Stadt Emmendingen
Jacqueline Schoder, Pressestelle Stadt Emmendingen
Shameh Murad, „Geschichte und Kultur der Jesidinnen und Jesiden“; Bildungslotsin Sausan Dakhil Naser, „Geschichte und Kultur der Jesidinnen und Jesiden“
Malika Wolff, Kaufhausleitung FAIRKAUF Emmendingen, 48°Süd


Interkulturelle Woche in Emmendingen
vom 20. bis 29. September mit 20 Angeboten

>> PROGRAMM

Eröffnung am 20. September, 17 Uhr, durch Oberbürgermeister Schlatterer im Rathausfoyer. Mit dabei: Duo „rawfon“ und syrisches Fingerfood. Im Anschluss Vernissage der Ausstellung „Klimaflucht“.

Ende am Sonntag, 29. September mit der Führung durch das Jüdische Museum von 12 bis 13.30 Uhr.

Die Woche:

- Bunte Mischung an Kooperationspartnern und Veranstaltern.

- Neben bekannten (z.B. Sterne Kosovas e.V., „Ehrenamtliche unterstützen Geflüchtete“, Servicestelle Caritas & Diakonie) konnten wieder neue Mitwirkende gewonnen werden, u.a. Movement e.V., 48°Süd.

- Auch in diesem Jahr wirken viele Zugewanderte mit: z.B. die Referentinnen des Vortrags „Geschichte und Kultur der Jesidinnen und Jesiden“ (27. September, 19 Uhr, Stadtteil- und Familienzentrum Bürkle-Bleiche), Frauen vom Internationalen Frauenfrühstück (Frauenfrühstück, 23.09., 9.30 Uhr, Haus der Begegnung), oder bei der Internationalen Suppenküche (27. September, 12 -14 Uhr, Diakonisches Werk).

- Auch deutsch-französische Begegnungen finden in diesem Jahr ihren Platz in der Interkulturellen Woche: bei der Tagesfahrt entlang der elsässischen Weinstraße (28. September, VHS) und beim Gottesdienst mit der Messe brève in C von Charles Gounod in deutsch-französischer Chor-Kooperation (28. September, 18.30 Uhr, Pfarrkirche St. Bonifatius).

- Ausstellung „Klimaflucht“ und Vortrag
Flucht und Vertreibung aufgrund des Klimawandels und damit verbundenen Veränderungen der Umwelt sind schon heute Realität. Seit 2008 sind aufgrund von Naturkatastrophen jährlich rund 26 Millionen Menschen zur Flucht gezwungen. Bis Ende dieses Jahrhunderts werden bei ungebremsten Klimawandel ca. 280 Mio. Menschen zur Migration aus Küstengebieten wegen des steigenden Meeresspiegels gezwungen sein. Im Rahmen der interkulturellen Woche informiert die Stadt Emmendingen mit der Ausstellung „Klimaflucht“ sowie im Rahmen eines Vortrages über Hintergründe, Ursachen und Lösungsansätze. Die Ausstellung und der Vortrag sind ergänzend aufeinander abgestimmt und bieten eine sehr gute Einführung in das komplexe Thema „Klimaflucht“.

Ausstellung „Klimaflucht“:
Vom 20.09. bis 4.10.2019 ist im Foyer des Rathaus Emmendingen die Wanderausstellung „Klimaflucht“ zu sehen. Die Ausstellung wurde von der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen e.V. in Zusammenarbeit mit der Deutschen Klimastiftung entwickelt. Sie macht auf die Gefahr von Vertreibungen aufgrund des Klimawandels aufmerksam und macht persönliche Schicksale betroffener Menschen emotional erfahrbar. Anhand von zehn Fallbeispielen erzählen Menschen aus allen Weltregionen in kurzen Audio- und Videobeiträgen, wie sie unter den Folgen des globalen Klimawandels leiden und ihnen schließlich keine andere Perspektive bleibt, als Ihre Heimat zu verlassen. Außerdem bietet die Ausstellung Informationen zu den Folgen des Klimawandels sowie die Möglichkeit, sich mit dem eigenen ökologischen Fußabdruck zu beschäftigen.

Vortrag „Ursachen von Klimaflucht – was können wir tun?“ am 24.09.

Der Einführungsvortrag gibt einen Überblick über die Definition und Ursachen von Klimaflucht anhand von praktischen Fallbeispielen. Er zeigt die komplexen Zusammenhänge zwischen Umwelt-/Klimaflucht und dadurch ausgelösten kriegerischen Konflikten auf und gibt Anregungen, was wir in Emmendingen tun können, um eine positive Veränderung zu bewirken.
Referent: Armin Bobsien, Klimaschutzmanager Stadt Emmendingen 

Geschichte der bundesweiten Interkulturellen Woche

Bereits seit 1975 findet jährlich Ende September bundesweit die Interkulturelle Woche statt ‒ am Anfang jedoch anders benannt (Tag des ausländischen Mitbürgers).
Daran beteiligen sich mittlerweile mehr als 500 Städte und Gemeinden mit rund 5.000 Veranstaltungen. Organisiert und getragen werden die Programme vor Ort zumeist von Bündnissen, in denen sich Vertreterinnen und Vertreter von Kirchengemeinden, Kommunen, Migrantenorganisationen, Wohlfahrtsverbänden, Gewerkschaften, Vereinen, Initiativen sowie interessierte Einzelpersonen engagieren.

Bis heute ist das Eintreten für bessere politische und rechtliche Rahmenbedingungen des Zusammenlebens von Deutschen und Zugewanderten ein Ziel der "Woche" geblieben. Aber auch durch Begegnungen und Kontakte im persönlichen Bereich ein besseres gegenseitiges Verständnis zu entwickeln und zum Abbau von Vorurteilen beizutragen, ist ein zentrales Anliegen der Initiative. Deshalb werden die Informationsveranstaltungen durch Feste und Begegnungen sowie Theater- und Filmvorführungen und Lesungen von Künstlerinnen und Künstlern ergänzt.


>>> 20. bis 29. September: Interkulturelle Woche 2019 in Emmendingen


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