GRATIS! Internet-Tageszeitung für alle, die in der Regio „etwas zu sagen haben“! Einfach „Hier schreiben Sie!“ benutzen! Mehr…

RegioTrends

Kreis Lörrach - Lörrach

30. Oct 2019 - 13:41 Uhr 9. November: Mahnwache und Konzert in Lörrach zum Gedenken an die Pogromnacht.

Foto: Stadt Lörrach
Vergrößern?
Auf Foto klicken.

9. November: Mahnwache und Konzert in Lörrach zum Gedenken an die Pogromnacht - Veranstaltung soll deutliches Zeichen gegen Rassismus und Antisemitismus setzen

In der Synagogengasse wird am Samstag, 9. November, um 18 Uhr mit einer Mahnwache der Zerstörung der Lörracher Synagoge bei den Novemberpogromen 1938 gedacht und ein Zeichen gegen Antisemitismus und Rassismus gesetzt. Im Anschluss findet die Gedenkfeier mit Klezmer-Konzert der Band „Die Haiducken“ im Davidsaal der Israelitischen Kultusgemeinde Lörrach statt.

Auch mit Blick auf den Anschlag in Halle soll die Mahnwache am 9. November nicht nur an die Zerstörung der Synagogen in Deutschland 1938 erinnern, sondern auch ein deutliches Zeichen gegen Rassismus und Antisemitismus heute setzen. Alle Lörracherinnen und Lörracher sind eingeladen sich anzuschließen und zu zeigen, dass Antisemitismus und Rassismus keinen Platz in der Lörracher Stadtgesellschaft haben. Der Abend soll auch Raum bieten für Begegnungen, zum Kennenlernen und gemeinsamen Feiern.

Am Samstag, 9. November, beginnt die Mahnwache um 18 Uhr in der Synagogengasse mit Gebeten von Landesrabbiner Moshe Flomenmann und dem Sprecher der Gruppe Abraham, Pfarrer Dr. Michael Hoffmann. An der Gedenkstele in der Teichstraße werden die entzündeten Kerzen zum stillen Gedenken abgelegt. Die Stele erinnert an die am 22. Oktober 1940 nach Gurs deportierten Lörracher Jüdinnen und Juden.

Alle Teilnehmenden der Mahnwache sind im Anschluss zur Gedenkfeier mit Klezmer-Konzert in den Davidsaal der Israelitischen Kultusgemeinde (IKG) eingeladen. Zur Begrüßung werden Landesrabbiner Moshe Flomenmann, Oberbürgermeister Jörg Lutz und Pfarrer Dr. Michael Hoffmann Worte an die Gäste richten. Feierlicher Abschluss des Abends ist das Konzert der Freiburger Band „Die Haiducken“.

Die erste Lörracher Synagoge stand seit 1808 in der Synagogengasse am heutigen Neuen Marktplatz. In den frühen Stunden des 10. Novembers 1938 wurde sie, wie fast alle Synagogen in Deutschland und Österreich, von den Nationalsozialisten zerstört. Die heutige Synagoge wurde am 9. November 2008 eingeweiht.
Die Stadt Lörrach lädt gemeinsam mit der Israelitischen Kultusgemeinde Lörrach zu dieser Gedenkveranstaltung mit Konzert ein.

Zum Thema Novemberpogrome in Lörrach bietet die Touristinformation Lörrach eine öffentliche Führung an. Diese begibt sich auf Spurensuche nach Hinweisen, die an die jüdische Geschichte von Lörrach erinnern und zeigt, wie sich neues jüdisches Leben nach dem Krieg in Lörrach entwickelt hat. Die Führung findet am Samstag, 9. November 2019, von 16 bis 17.30 Uhr, statt. Treffpunkt ist an der Touristinformation Lörrach, Basler Str. 170.


QR-Code Das könnte Sie aus Lörrach auch noch interessieren!

> Weitere Meldungen aus der Rubrik "Städte & Gemeinden" anzeigen.

Info von Presse-Info Stadt Lörrach
Jeder Verfasser einer Meldung (Firma, Verein, Person...) hat zusätzlich noch SEINE eigene "Extrazeitung" bei RegioTrends! Oben auf den roten Namen hinter „Info von“ klicken. Schon sehen Sie ALLE seine abrufbaren Meldungen in unserer brandaktuellen Internet-Zeitung.



P.S.: NEU! Sind Sie bei Facebook? Werden Sie Fan von RegioTrends!

Twitter Facebook studiVZ MySpace Google Bookmarks Linkarena deli.cio.us Digg Folkd Newsvine reddit StumbleUpon Windows Live Yahoo Yigg



















Schwarzwald, Lokalzeitung, Wochenzeitung EMMENDINGER TOR, WZO, Wochenzeitungen am Oberrhein, Der Sonntag, Markgräfler Bürgerblatt, Primo Verlag, Freiburger Wochenbericht, Kurier, Freiburger Stadtkurier, Zeitung am Samstag, Zypresse, Kaiserstuhl, Breisgau,RegioTrends, RegioZeitung, Freiburg, Emmendingen, Waldkirch, Endingen, Kenzingen, Herbolzheim, Breisach, Lahr, Offenburg, Müllheim, Bad Krozingen, Staufen, Weil, Lörrach, Denzlingen, Feldberg, Kaiserstuhl, Breisgau, Ortenau, Markgraeflerland, Schwarzwald