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Kreis Emmendingen - Emmendingen

16. Jan 2020 - 11:45 Uhr Führungswechsel bei den Stadtwerken Emmendingen.
Die neue Führungsmannschaft (von links): Vertriebsleiter Daniel Jödicke, Doreen Seidel (Teamleiterin Abrechnung und Kundenbetreuung), Geschäftsführer Björn Michel, der scheidende Geschäftsführer Karl-Heinrich Jung und Jürgen Mendorf (Prokurist und technischer Leiter).
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Führungswechsel bei den Stadtwerken Emmendingen – Geschäftsführer Karl-Heinrich Jung übergab Unternehmensspitze zum Jahreswechsel an Björn Michel

(SW/RT) Nach fünfzehn ereignisreichen Jahren bei den Stadtwerken Emmendingen verabschiedete sich Karl-Heinrich Jung zum 31. Dezember 2019 als Geschäftsführer aus der Unternehmensspitze. Bevor es für Jung dann zum Jahresende in den Ruhestand geht, begleitet er seinen Nachfolger noch in Teilzeit. Als neuen Geschäftsführer bestellten die Gesellschafter der Stadtwerke Emmendingen den bisherigen kaufmännischen Leiter Björn Michel, der als Betriebswirt bereits seit 2008 für das Unternehmen tätig ist.

Im Pressegespräch blickte Karl-Heinrich Jung heute auf Meilensteine der Stadtwerke Emmendingen und persönliche Höhepunkte im Wirken als Geschäftsführer zurück. Darunter die anfängliche Übernahme des Strom- und Erdgasnetzes in Emmendingen, die Eröffnung einer Erdgastankstelle, den Erwerb des heutigen Firmensitzes „Am Gaswerk 1“ im Jahr 2007, die Übernahme des Stadtbus-Betriebs, die vollständige Umstellung auf Ökostrom aus 100 Prozent Wasserkraft sowie die strategisch wichtige Übernahme des Denzlinger Strom- und Erdgasnetzes im Jahr 2011.

Im August 2012 verabschiedeten sich die Stadtwerke Emmendingen dann von ihrer Doppelspitze und damit von Gerd Hertle als Co-Geschäftsführer. Seither leitete Karl-Heinrich Jung das Unternehmen als alleiniger Geschäftsführer und wurde zunehmend zum Gesicht der Stadtwerke. 2013 erweiterten die Stadtwerke ihr Produktportfolio dann um klimaneutrales Erdgas und feierten die Inbetriebnahme der ersten eigenen und zugleich größten Repowering-Windkraftanlage im Land.

Welchen institutionellen und gesellschaftlichen Wert die Stadtwerke für Emmendingen haben, zeigte sich nicht nur eindrucksvoll zum zehnjährigen Jubiläum im Jahr 2015, sondern auch darin, dass mit dem Freibad ein Aushängeschild der Stadt in die Verwaltung der Stadtwerke wechselte.
Ende 2017 brachten die Stadtwerke dann die zweite Generation der Stadt Bus Flotte auf die Straße, während im Freibad fleißig an der unter Bürger- und Kundenbeteiligung beschlossenen Sanierung des Freibades gearbeitet wurde. Im Jahr 2018 folgte dann die feierliche neue Eröffnung des Freibades und damit der überaus erfolgreiche Abschluss eines Herzensprojektes für Jung. Ende des Jahres starteten die Stadtwerke ihr Lade-Netz für Elektrofahrzeuge und brachten damit einen von vielen Steinen ins Rollen. Zukünftig gilt es, die Geschäftsmodelle der Stadtwerke mit neuen und innovativen Produkten und Dienstleistungen zukunftsicher zu gestalten.

Jungs Rückblick zeigte deutlich, seit der Gründung im Jahr 2005 ist das Unternehmen rasant von einem kleinen zu einem beachtlichen, mittelständischen Unternehmen mit über 60 Mitarbeitern gewachsen. „Wir haben in den vergangenen Jahren viele Hürden genommen und haben uns als regionaler Energielieferant und Dienstleister mit hoher Qualität und ökologische Ausrichtung am Markt etabliert“, erklärte Karl-Heinrich Jung.

Der neue Stadtwerke-Chef Björn Michael freut sich auf seine neue Aufgabe, ist sich jedoch auch der Dimension der Herausforderungen bewusst. In die Fußstapfen seines Vorgängers zu treten, den Michel als stets entscheidungsfreudig, gründlich und zuverlässig beschreibt, werde sicher nicht die leichteste Aufgabe. Mit der Erfahrung aus über zehn Jahren Betriebszugehörigkeit und einem erfahrenen Team ist sich Michel jedoch sicher, den eingeschlagenen Weg der Stadtwerke erfolgreich weitergehen zu können. Dabei begleiten ihn, neben dem langjährigen technischen Leiter und neuen Prokuristen der Stadtwerke, Jürgen Mendorf, auch neue Gesichter im Führungsteam. Doreen Seidel wird als Teamleiterin für die Abrechnung und Kundenbetreuung und Daniel Jödicke für die Leitung des Vertriebs und der Energieservices zuständig sein.

Die Herausforderungen für die Stadtwerke sind umfangreich. Der zunehmende Wettbewerb im Energiemarkt, das Vordringen digitaler Technologien in allen Bereichen und den Fachkräfte- und Nachwuchsmangel gilt es zu bewältigen. Zudem sind die Stadtwerke mit ihrem steuerlichen Querverbund, der die Non-Profit-Sparten ÖPNV und Freibad trägt, eine wichtige finanzielle Stütze für den städtischen Haushalt und leisten mit ihren Gewinn-Ausschüttungen einen Beitrag zur städtischen Entwicklung. „Als lokaler Versorger gilt es den Bedürfnissen der Bürger und Kunden gerecht zu werden und die gesellschaftlichen und technologischen Entwicklungen zu spiegeln“, machte Björn Michel zur Ausrichtung und zum Anspruch des Unternehmens deutlich. Außerdem habe man einige Ideen für neue Geschäftsfelder, auf die Michel aber konkret nicht weiter eingehen wollte. „Wir wollen trotz aller Planungen auf dem Teppich bleiben“, so der neue Geschäftsführer.

Bis zum Ende des Jahres wird Karl-Heinrich Jung den Weg der Stadtwerke noch beratend begleiten. Danach möchte der heute 64-Jährige das eine oder andere Reiseziel gemeinsam mit seiner Frau und dem Reisemobil erkunden. Außerdem möchte er mehr Zeit mit den Eltern verbringen und die Umbau- und Renovierungsarbeiten im eigenen Haus vorantreiben. Selbstverständlich werde man ihm auch weiterhin in ehrenamtlicher Funktion im Stadt-Leben begegnen. Leichtfallen wird ihm der endgültige Abschied von den Stadtwerken nicht, sagte Jung abschließend. „Ich trete den Ruhestand mit dem sprichwörtlichen lachenden und weinenden Auge an!“

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