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Ortenaukreis - Offenburg

25. Jun 2020 - 18:07 Uhr Steffen Letsche setzt auf die Optimierung der Betriebsmittelverwaltung

Foto: privat/Stadt Offenburg
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Die Technischen Betriebe Offenburg gehen digital - Gespräch mit dem 2. Betriebsleiter Steffen Letsche

Was hat es mit dem Pilotprojekt CAFM auf sich?
Gebäudetechnik wird smart: Ob es um die Reinigung oder technische Services wie Wartung und Instandhaltung von Geräten geht – Gebäudedienstleistungen lassen sich mit digitalen Technologien effizienter organisieren. Digitale Programme können Arbeitsprozesse künftig erleichtern. Auf Nachfrage der Redaktion erläutert Steffen Letsche, 2. Betriebsleiter der Technischen Betriebe Offenburg (TBO) und hier auch für Digitalisierung zuständig, das avisierte Pilotprojekt CAFM – computer aided facility management.

Herr Letsche, was versteht man unter CAFM?
Steffen Letsche: Dies ist ein Instrument, mit dem sich unsere Liegenschaftsverwaltung unter verschiedenen Aspekten zeitgemäßer und effizienter organisieren lässt. Wir können damit Ressourcen schonen und Wissen sichern. Abläufe und Daten werden langfristig gespeichert und sind einfacher auswertbar.

Das heißt konkret?
Letsche: Im Pilotprojekt soll die technische Betriebsmittelverwaltung optimiert werden. Für die Anwendung im Bereich Liegenschaften bedeutet dies, dass in die Software Basisdaten der Objekte bis hin zu Raumplänen eingegeben und um die zu verwaltenden Betriebsmittel wie Rolltore, Feuerlöscher, Brandmelder, Computer, technische Großanlagen wie Heizungs- oder Lüftungsanlagen sowie die Hauselektrik ergänzt werden. Es wird also die gesamte Infrastruktur digital erfasst und jegliches technisches Gerät verwaltet – ebenso werden die Verbrauchswerte erfasst.

Wo sehen Sie die Vorteile?
Letsche: So können unter anderem Verbrauchsabweichungen einfacher erkannt werden. Darüber hinaus entfällt die manuelle Erfassung von Zählerständen, das Personal wird entlastet und steht für andere Aufgaben zur Verfügung. Auch Wartungspläne, gesetzliche Prüffristen, relevante Termine aller Art können eingegeben und verwaltet werden. Die durchgehende Digitalisierung der Prozessabläufe sorgt für hohe Transparenz und erhöht die Sicherheit in der Umsetzung der Abläufe.

Am Beispiel der aktuellen Corona-Pandemie: Hat solch ein System auch Pluspunkte in Krisenzeiten?
Letsche: Auf jeden Fall. Diese Systeme lassen sich auch vom Homeoffice aus überwachen. Notfallpläne ließen sich vorbereiten. Übergaben in Schichtdiensten wären sicher auch leichter zu bewerkstelligen.

Wie ist der Zeit- und Kostenplan?
Letsche: Das Pilotprojekt wird in enger Zusammenarbeit mit der Lebenshilfe bis zum Sommer starten und soll bis zum Ende des Jahres abgeschlossen werden. Wir investieren für die Testphase etwa 15 000 Euro.

Welche Bereiche gehen in den Testlauf?
Letsche: Die TBO nehmen zunächst drei Bereiche in den Fokus: die Verwaltung der Betriebsmittel am TBO-Sitz in der Kinzigstraße, die Darstellung der Betriebsabläufe der Parkierungsanlage Bahnhof/Rheinstraße sowie jene der Gebäudereinigung. Zum Testlauf erfolgen rechtzeitig Schulungen unserer Fachkollegen. Nach der Testphase werden wir ein Fazit ziehen und eine Empfehlung hinsichtlich einer Umsetzung für unseren Betrieb und hierfür geeignete Bereiche erstellen.

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