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Ortenaukreis - Oberkirch

29. Jun 2020 - 12:30 Uhr Bäume müssen für Sanierung des Renchdamms in Oberkirch nicht weichen.
Für die Sanierung des Renchdamms müssen für das rechtsseitige Teilstück zwischen der Papierfabrik Koehler und der Draveilbrücke keine Linden weichen. In einem gemeinsamen Pressegespräch von Stadt und Land wurde dies verkündet (von links): Stadtbaumeister Peter Bercher, Oberbürgermeister Matthias Braun sowie Projektingenieurin Elisabeth Korb und Referatsleiter Michael Ortlieb vom zuständigen Regierungspräsidium in Freiburg.

Foto: Stadt Oberkirch - Ulrich Reich
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Bäume müssen für Sanierung des Renchdamms in Oberkirch nicht weichen - Stadt und Land stellten Lösung für Erhalt von Renchallee vor

In einem gemeinsamen Pressegespräch stellten Stadt und Land die Lösung für den Erhalt der Renchallee vor. Hochwasserschutz und Baumschutz gehen an der Rench in Oberkirch Hand in Hand.

Oberbürgermeister Matthias Braun konnte am Donnerstag gemeinsam mit den Vertretern des Regierungspräsidiums Freiburg eine positive Nachricht den anwesenden Pressevertretern überbringen. „Die Baumallee am Renchdamm ist den Oberkirchern ans Herz gewachsen“, betonte Oberbürgermeister Braun eingangs des Gesprächs. „Mit dem Regierungspräsidium als Vertreter des Lands haben wir dabei einen Partner zur Seite, der die Lindenallee auch schätzt und den Baumbestand erhalten will.“ Seit 2017 habe man viel Zeit auf gewendet, um eine Lösung für die Bäume entlang des rechten Renchabschnitts zwischen der Papierfabrik August Koehler SE und der Draveilbrücke zu finden. Nun habe man eine Lösung gefunden, die eine Sanierung des Renchdamms und den Erhalt der Linden ermögliche.

Ziel all der Bemühungen war dabei, Hochwasser- und Baumschutz miteinander zu vereinbaren. Michael Ortlieb, zuständiger Referatsleiter beim Regierungspräsidium in Freiburg, betonte die sehr gute Zusammenarbeit mit der Stadt Oberkirch, um dieses Ziel zu erreichen. „Denn der Damm ist schließlich ein technisches Bauwerk, welches vordringlich dem Schutz der Stadt vor Hochwasser dient“, verdeutlichte der Experte des Regierungspräsidiums. Ihm sei es bewusst, wie stark die Linden das Ortsbild prägen und wie wichtig deren Naherholungsfunktion sei. „Ich kann dies sehr gut nachvollziehen.“ Doch die Menschen würden sich auch auf den Schutz durch das Bauwerk verlassen. Daher müsse der Damm auch den bestmöglichen Schutz im Falle eines Hochwassers bieten.

Hochwasser- und Baumschutz miteinander vereinbar:
Bei einem am Dienstag – 23. Juni 2020 – stattgefundenen vor Ort Termin wurde die angestrebte Renchdamm-Sanierung zwischen Vertretern der Stadt, des Regierungspräsidiums und hinzugezogenen Sachverständigen aus den Bereichen Geotechnik und Baumschutz durchgesprochen. „Drei Bausteine greifen dabei ineinander ein“, erläuterte Elisabeth Korb, zuständige Projektingenieurin des Regierungspräsidiums den Anwesenden. Die Straße „An der Rench“ werde entlang des Renchdamms, mindestens auf den Wasserspiegel eines 100-jährlichen Hochwassers angehoben. An der Dammseite zur Rench werde ein Wurzelvorhang geschaffen, damit auch künftig ein Vorlandabtrag möglich sei und schließlich werde dieses Maßnahmenbündel noch durch einen aktualisierten Hochwasseralarm- und Einsatzplan der Freiwilligen Feuerwehr abgerundet. Die im Notfall dann zur Verfügung stehenden mobilen Schutzeinrichtungen, wie beispielsweise Schläuche und Dammtafeln sein dann ein zusätzlicher Schutz. „Sozusagen der Hosenträger zum Gürtel“, fügte Ortlieb schmunzelnd an.

„Der Stadt ist der Erhalt der Bäume etwas Wert“, unterstrich das Stadtoberhaupt. „Für die Straße An der Rench stehen eh Unterhaltungsmaßnahmen an“, erklärte Stadtbaumeister Peter Bercher. „Bei dieser Gelegenheit wird neben dem Ausbau, auch die Höherlegung der Straße erfolgen.“ In diesem Jahr werden aber erst noch die dazu notwendigen Planungen zum Abschluss gebracht. Über den weiteren Zeitplan der Renchdammsanierung wird dann entsprechend in den kommunalen Gremien informiert.

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